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Morgen startet 48 Stunden Neukölln

Neue Echtheit:
Morgen startet 48 Stunden Neukölln

Es geht in die 20. Runde: Das Jubiläum des Kunstfestivals  48 Stunden Neukölln findet wieder vom 22. bis 24. Juni statt.  Unter dem Motto “Neue Echtheit” laden internationale Künstler*innen zu rund 250 Ausstellungen, Konzerten, Lesungen, Performances und Events ein.

Zeitgenössische und politische Kunst

Unsere heutige Gesellschaft muss eine Wertediskussion um das Echte anstoßen. Denn der Wandel in neue soziale Konventionen und Kommunikationsformen sowie die ökonomische und ökologische Verschiebungen stellt uns vor wichtige Fragen: Müssen wir das Echte in einer Zeit digitaler Omnipräsenz neu lernen? Besteht weiterhin die Erwartung, dass Kunst ehrlich bemüht ist, das Echte zu verkörpern? Diese sind die Kernfragen des Kunstfestivals.
 
Für das Festival verwandelt sich Neukölln in ein Experiment. Hier werden alle Gesellschaftsgruppen mit einbezogen, um gemeinsam Kunst zu schaffen, die verbindet, konfrontiert und kommuniziert.  KünstlerInnen, BesucherInnen und Anwohnerschaft helfen das Festival zu realisieren und ermöglichen so neue und ungewöhnliche Ort wahrzunehmen und umzudeuten.

 

Fête de la Musique

Kostenlos auf die Ohren:
Morgen beginnt die Fête de la Musique

Das Geburtsjahr der Fête de la Musique ist 1982: Jack Lang, der damalige französische Kulturminister, war aufgrund einer Studie über die pariser Amateur- und Profi-Musiker-Szene schwer beeindruckt. Daher rief er am 21. Juni alle Musiker*innen der Stadt dazu auf, ihre Talente auf den Straßen zum Besten zu geben.

Everyone deserves music

Auch hier in Berlin ist die Fête seit 1995 und pünktlich zum Sommeranfang zur Tradition geworden: In ganz Berlin darf morgen von 16 bis 22 Uhr auf öffentlichen Plätzen musiziert werden. In allen zwölf Bezirken gibt’s auf unzähligen Bühnen was auf die Ohren und das Publikum wird selbst dazu aufgefordert mitzutanzen und mitzusingen. Die Hot Spots sind morgen: Die Altstadt in Spandau, die Revaler Straße in Friedrichshain, die Karl-Marx-Allee, die Friedrichstraße, Unter den Linden und der Rosa-Luxemburg-Platz. Und das Beste daran: Alles für lau!

 

Trotzdem muss man ab 22 Uhr nicht nach Hause gehen: Denn die Fête da la Nuit geht in fast 30 Locations indoor weiter, wie zum Beispiel im Yaam, mein Haus am See oder dem Ritter Butzke. Auf der Webseite der Fête könnt ihr euch über das Programm in eurem Kiez informieren. Viel Spaß beim Singen und Tanzen!

Rückblick der Fête de la Musique

AfD Demo Berlin

AfD Demo Berlin:
Kein Dancefloor für Nazis

Tanzen für den guten Zweck: Am Sonntag könnt ihr bei Sonnenschein und ordentlich Bass ein Zeichen gegen Rechts setzen. Denn am 27. Mai planen AfD und Pegida einen Großaufmarsch in Mitte und die ganze Berliner Club- und Open Air- Szene hält dagegen: Das Motto der Gegendemo lautet “AfD wegbassen” und soll den Rechten die gute Laune verderben, indem tanzende, gut gelaunte und weltoffene Menschen auf die Straßen Berlins ziehen.

Alles, was die Nazis hassen

“Berlins Clubkultur ist alles, was die Nazis nicht sind und was sie hassen: Wir sind progressiv, queer, feministisch, antirassistisch, inklusiv und bunt”, schreiben die Organisatoren in der Facebookveranstaltung. Die Party wird den Aufmarsch crashen, heißt es.
 
Das Berliner Nachtleben hatte schon zuvor mit politischen Aktionen ein Zeichen gegen Rechts gesetzt: Zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2016 gab es Plakate mit Slogans wie „Sorry, AfD steht nicht auf der Liste” oder „Tanz dich frei von deinen Vorurteilen”.
 
Über 150 Clubs unterstützen die Gegendemo am Sonntag. Die Liste ist somit endlos und umfasst Clubs wie Tresor, das Gretchen, die Ipse oder das Zurück zu den Wurzeln Festival. Auffallend ist, dass das Berghain nicht dabei ist. Eins steht jedenfalls fest: Es wird bunt und vielfältig. Also, lasst es euch nicht entgehen!

Interview über die re:publica 18:
Highlights, Veränderungen und Ausblick

Es ist schon fast einen Monat her, jedoch nie zu spät, um an das größte Klassentreffen der digitalen Gesellschaft in Berlin zu erinnern: Unter dem Motto “POP” waren bei der re:publica in diesem Jahr neben Platzhirschen, Bloggern und Wissenschaftlern auch eine Whistleblowerin dabei. Wir haben uns mit Carolin Heim unterhalten, die in den letzten zwei Jahren für die re:publica schon bei unzähligen PR-Terminen dabei war und dieses Jahr das Partnermanagement des Netzfestes betreut hat.

Eine Frage vorweg: Wie gefällt es dir, Teil der digitalen Gesellschaft zu sein?

Der digitalen Gesellschaft kann man sich heutzutage kaum entziehen – auch ich bin mit ihr aufgewachsen. Das Netz ist mittlerweile eine fester Bestandteil unserer Alltags und wir alle sind Teil des Netzes. Dies kann einerseits sehr nützlich sein, indem es vieles vereinfacht und man sich weltweit vernetzten, organisieren und austauschen kann (z.B. über den Arabischen Frühling). Für andere ist es eine Notwendigkeit und Teil ihrer Lebenswirklichkeit zur digitalen Gesellschaft dazu zu gehören. Dieser Umstand kann auch für politischen Aktionismus, Fake News oder Schnellschüsse missbraucht werden. Es ist somit eine Medaille mit zwei Seiten. Ich persönlich ziehe in meinem Alltag die reale Welt, also den direkten Kontakt, der digitalen Welt im Netz vor.

Was war für dich dieses Jahr das Highlight der re:publica?

Eine absolutes Highlight und etwas ganz Besonderes für mich war das Gespräch “Opening Fireside Chat” mit Chelsea E. Manning und meinen lieben Kolleginnen Geraldine de Bastion (re:publica) und Theresa Züger (MediaConvention). Auch die Vorfreude auf Chelsea Manning war bei allen – Publikum, Journalisten, Fotografen – spürbar: Es klatschten tausend Paar Hände als die Moderatoren sich bei Manning für ihren Besuch bedankten. Sie sagten damit: Danke für deinen Mut, für deinen Idealismus und moralische Verantwortung und dafür, dass du die Welt ein kleines bisschen besser machst und auf die Missstände, die Verschlusssache waren, aufmerksam gemacht hast. Womöglich veränderte sie den Lauf der Geschichte, als sie hunderttausende von Regierungsdokumenten leakte. Die Atmosphäre war atemberaubend und es war ein ganz besonderer Moment, den ich live erleben durfte. Manning erzählte auf der re:publica neben aktuellen Entwicklungen der digitalen Gesellschaft auch über ihr neues Leben als freier Mensch, den zivilen Ungehorsam, die radikale Politik und diskutierte über die Folgen einer unkontrollierbaren Staatsmacht. Ich fand das alles sehr spannend, aber gleichzeitig auch beunruhigend, wenn man das Netz aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.
 
Darüber hinaus gab es für mich viele weitere große und kleine persönliche Highlights: z.B. die Session über “Reconquista Internet” mit Rank Anders (Journalist, Armes Deutschland), Patrick Stegmann (Journalist, Filmemacher Kooperative Berlin und Regisseur bei “Lösch Dich”), Jan Böhmermann (Moderator, Neo Magazin Royale) und Sibel E. (Filmemacherin, Trollerin). Im April veröffentlichte funk und das Neo Magazin Royale ihre Recherchen zum rechtsextremen Troll-Server Reconquista Germanica. In der Session berichtet Jan Böhmermann von seinem eigenen Discord-Server, Reconquista Internet, den er als Reaktion auf die rechten Netzaktivisten gründete und der bereits mehr als 40.000 Mitglieder verzeichnet. Aus dem funk-Recherche-Team berichten außerdem Rayk Anders, Patrick Stegemann und Sibel von ihrer einjährigen Undercover-Recherche für die Doku “Lösch dich: So organisiert ist der Hass im Netz.” Die Session fand ich sehr unterhaltsam, aber auch inhaltlich sehr spannend, das Thema wurde kritisch sehr gut beleuchtet. Was ebenfalls sehr unterhaltsam war und für eine sehr gute Stimmung in der Mittagssonne sorgte, war der Auftritt von Dr. Motte am zweiten Veranstaltungstag im Innenhof. Fast wie damals auf der Loveparade.

Du warst die letzten Jahre ja auch schon bei der re:epublica dabei. Welche Veränderungen sind dir dabei aufgefallen?

Für mich war es  bereits das dritte Jahr bei der re:publica. Besonders toll finde ich, wie die re:publica mit dem Feedback aus der Community umgeht und direkt in die Veranstaltung mit einfließen lässt. Dies wird bei den GründerInnen und dem Team der re:publica sehr ernst genommen. Neben inhaltlichen Veränderungen und Erweiterungen im Programm ist eine große Veränderung der letzten zwei Jahre die Internationalisierung der re:publica in andere Städte mit re:connecting EUROPE. Ich selber war letztes Jahr in Thessaloniki dabei und konnte mich von der tollen Stimmung vor Ort und dem Wunsch nach regelmäßigen Austausch mit anderen aus der digitalen Gesellschaft – auch außerhalb von Berlin- überzeugen.
 
Eine weitere große Veränderung ist, dass sich die re:publica dieses Jahr mit dem “Netzfest” zum ersten Mal für das Massenpublikum geöffnet hat. Das erste digitale Volksfest war gratis, draußen und für alle zugänglich. Mit Workshops, spannenden Vorträgen und Mitmach-Aktionen rund um digitale Themen, Live-Musik und vielem mehr machte die re:publica das Netz für alle erlebbar. Das Programm richtete sich an die BerlinerInnen – ob jung oder alt – mit digitalem Grundwissen. Die GründerInnen der re:publica möchten damit die digitale Entwicklungen auf eine leicht verständliche Art und Weise näherbringen und die BürgerInnen wortwörtlich „netzfest“ machen.

Welche Themen würdest du dir für die nächste Republica wünschen?

Ich wünsche mir, dass sich die re:publica weiterhin in Themen engagiert, wie sie es bereits die letzten zwei Jahre mit re:learn, sub:marine, re:health, #fashiontech LAB, sciene:lab, re:cord musicday oder wie in diesem Jahr mit den Fachkonferenzen der dfv Gruppe getan hat. Das Symposium bietet ein einzigartiges Setting, um sich branchenintern in den Bereichen experience marketing, digital food, digital retail und woman in fintech auszutauschen. Spannend ist sicherlich auch etwas in Richtung digitale Kunst, sprich visual/ 3D arts zu machen – wer weiß, vielleicht ist das ein Thema für 2019.
 
Foto von Gregor Fischer/re:publica (CC0 Public Domain)

Wandbild an Hauswand zum Artikel: Nackenstarre garantiert: Das Berlin Mural Fest

Nackenstarre garantiert:
Das Berlin Mural Fest

Falls ihr nach “The Haus” letztes Jahr und “Wandelism” im März diesen Jahres von Street-Art immer noch nicht genug bekommen könnt: Das erste “Berlin Mural Fest” findet dieses Wochenende statt! Die Mitglieder des Berlin Art Bang e.V. haben über 100 Künstler zusammengetrommelt, darunter etablierte Namen, wie die Klebebande oder El Bocho. Mit aufwendigen Wandbildern, sogenannten “Murals” soll Berlin ein neuer Anstrich verpasst werden.

Berlin Mural Fest: Open-Air-Streetart vom Feinsten

Somit wird die Hauptstadt an diesem Pfingstwochenende nicht nur zu einer riesigen Open-Air-Galerie, auch musikalisch gibt es etwas auf die Ohren, denn der Karneval der Kulturen findet parallel statt. Das Rahmenprogramm des Berlin Mural Fest findet an verschiedenen Orten im gesamten Stadtgebiet statt.
 
Ihr dürft euch am Wochenende somit auf die internationalen und regionalen Kings und Queens – wie die Veranstalter sie nennen – der Szene freuen: Neben den bereits genannten Künstlern haben auch Ben Wagin, Arsek & Erase, Herakut, Stohead, Saturnoart, Semor, Tasso, Akteone & Cren, Saturno, One Truth, Insane 51, The Weird, Quintessenz, Mr. Woodland und viele mehr ihre Teilnahme bestätigt. 30 neue Murals werden auf über 10.000 qm Fläche ihr Zuhause finden.

 

Partner des Projektes ist auch Urban Nation – das erste Berliner Museum für Streetart.

 

Fahrradfahrer auf der Straße

Ride of Silence:
Für mehr Sicherheit für Fahrradfahrer*innen

Morgen, um 19 Uhr am Brandenburger Tor, ist es wieder soweit: Die von dem ADFC Berlin organisierte Fahrt “Ride of Silence” findet statt. Die Erinnerungs- und Mahnfahrt soll an die im Straßenverkehr tödlich verunglückten und verletzten Radfahrer*innen erinnern.
 
Dabei scheint Berlin auf den ersten Blick perfekt zum Fahrradfahren: Breite Straßen und viel schöne Natur machen Lust aufs Rad zu steigen, außerdem locken die umliegenden Seen zu einer Fahrradtour am Wochenende. Das Fahrradfahren hat zudem viele positive Aspekte: Man ist nicht nur draußen unterwegs, mobil, aktiv und spart sich die Kosten für ein U-Bahn-Ticket (in der im Sommer gefühlte 50 Grad Celsius herrschen) – man kann das Radeln sogar mit einer Dienstleistung verbinden.
 
Somit ist es kein Wunder, dass viele Radler*innen im Straßenverkehr aufzufinden sind. Und umso wichtiger ist es, auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Denn zum Teil sind Radwege gesperrt oder nicht vorhanden und viele Auto- und LKW Fahrer fahren unvorsichtig. Auch die Zahlen stehen für sich: Obwohl Fahrradfahrer und Fußgänger im letzten Jahr nur an 5% der Verkehrsunfällen beteiligt waren, so machten sie ganze zwei Drittel der Verkehrstoten aus. Insgesamt kamen 2017 neun Radfahrerinnen und Radfahrer ums Leben, in diesem Jahr sind es bereits drei.

Ride of Silence in über 300 Städten

Dies hat schließlich dazu geführt, dass der Ride of Silence ins Leben gerufen wurde – denn jeder Schwerverletzte und Getötete ist einer zu viel. Zum Gedenken treffen sich seit 2003 Radfahrer*innen weltweit in über 300 Städten für eine Erinnerungs- und Mahnfahrt am dritten Mittwoch im Mai. Auch in Berlin wird seit 2015 an die verunglückten Radfahrer und Radfahrerinnen erinnert und gleichzeitig an die Politik appelliert, mehr für die Sicherheit von Radfahrenden zu tun.
 
Die Fahrt ist inzwischen als Demonstration angemeldet und soll sich aus Respekt möglichst leise und ohne Alkohol oder Musikanlagen abspielen. Der ADFC Berlin stellt an den Unfallorten Geisterräder zum Gedenken auf und es können zudem weiße T-Shirts mit dem Hashtag #StopKillingCyclist erworben werden – damit auch den Zuschauern der Anlass der Fahrt verständlich wird.

Tacos

Lasst euch verzaubern:
Das Lateinamerikanische Wochenende kommt!

¡Bienvenidos a Latinoamérica! – Ein Stück Lateinamerika kommt zu euch nach Berlin: Am Samstag und Sonntag, dem 05. Mai und 06. Mai 2018, dürft ihr euch auf das Lateinamerikanische Wochenende freuen. Denn von 12 Uhr – 22 Uhr wird euch in der Eventlocation Osthafen Berlin echtes Lateinamerikafeeling gegeben, das euch komplett in die Kultur eintauchen lässt: Das bunte Programm beinhaltet DJ’s, Live Musik, Folkloreaufführungen sowie individuelle Stände aus Foodtrucks und Kunstausstellern.
 
Berlin de Noche veranstaltet als einmaliges Event direkt an der Spree, zwischen den S-Bahn Stationen Treptower Park und Ostkreuz, im Ostbahnhof. Dort erwartet euch nicht nur eine ausgelassene Atmosphäre, leckeres Essen und erfrischende Getränke, sondern auch die einmalige Chance, interessante Gespräche zu führen, Kontakte zu knüpfen und die lateinamerikanische Kultur wirklich kennen zu lernen.
 
Das kulinarische Angebot wird euch zudem Lateinamerika auf dem Gaumen spüren lassen: Sorgfältig ausgewählte Foodtrucks bieten euch Gerichte aus traditionellen lateinamerikanischen Produkten an und bei den Kunstausstellungen findet ihr besondere Stücke aus Keramik, Holz, Schmuck und Textilien. Für die kleinen Gäste ist mit einem Kinderprogramm ebenfalls gesorgt.

Ein Stück Lateinamerika für Zuhause

Doch falls euer Gaumen nach diesem Event nicht genug bekommen kann, gibt es auch für Zuhause eine Lösung: Die beste Küche Südamerikas stammt ja bekanntlich aus Peru – und mit diesem kostenlosen E-Book könnt ihr ganz einfach eure Lieblingsgerichte nachkochen und euren Liebsten etwas Leckeres auf den Tisch zaubern.

Frau am lesen

Leseratten aufgepasst:
Morgen startet die Berlin Art Book Fair Miss Read

Morgen ist es wieder soweit: Die Miss Read – oder the Berlin Art Book Fair – findet drei Tage lang im Haus der Kulturen in Berlin statt. Seit 2009 widmet sich das Kunstbuchfestival vor allem dem Diskurs über das Publizieren als künstlerische Praxis und der konzeptuellen Buchgestaltung.
 
Es werden mehr als 250 interessante Künstler/Autoren, Kunstzeitschriften und Kunstverlage vor Ort sein, die ihre Künstlerbücher vorstellen. Damit gilt die Miss Read zu einer der wichtigsten Treffpunkte für Künstler/innen, Autor/innen, Kleinverleger/innen und Institutionen in Europa. Das Programm wird mit diversen Vorträgen, Diskussionen, Buchvorstellungen und Workshops abgerundet. Fragen zur Präsentation und Verbreitung sowie neue Vertriebsstrategien werde ebenfalls thematisiert, sowie das künstlerische Publizieren und Schaffen in unserer heutigen Zeit. Die Miss Read hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt der zeitgenössischen Publikationsszene darzustellen. Dieses Jahr liegt der Fokus auf Publikationen aus Japan. Und das Beste: Der Besuch kostet euch keinen Cent.
 
Am 5. Mai findet zudem der sechste Conceptual Poetics Day auf der Miss Read Stage statt. Hier wird die imaginäre Grenze zwischen bildender Kunst und Literatur erkundet, mit Teilnehmern wie Annette Gilbert, Karl Holmqvist, Sharon Kivland, Simon Morris und Stephen Willats. Auch für lau – also nicht verpassen!

Wo & Wann?

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin
 
Freitag 17- 21 Uhr // Opening Party 21 Uhr bis open end.
Samstag 12-19 Uhr
Sonntag 12-19 Uhr

Mayfest

Keine Lust auf Kreuzberg:
Hier sind 7 Alternativen zum Myfest

Am 1. Mai feiert wieder ganz Berlin: Vor allem durch in Kreuzberg ist die Stimmung laut und die Straßen voll. Das Myfest möchte durch friedliches Feiern in den Kiezen rund um das Kottbusser Tor, dem Heinrichplatz und der Oranienstraße das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Polizei und Krawallmachern verhindern. Wem die riesige Party jedoch zu viel ist und dem Gedränge keinen Spaß abverlangen kann, der kann sich hier an unseren 7 alternativen Tipps zu Kreuzberg erfreuen:

1. Walpurgisnacht im Mauerpark

Die 15. Walpurgisnacht ruft am 30. 4. für einen friedlichen Tanz in den Mai: Ab 19 Uhr dürft ihr euch auf Lagerfeuer, Feuerartistik und Musik freuen. Gestaltet wird die Nacht von allen, die sich an den Vorbereitungstreffen beteiligt haben – der Fantasie wurde somit keine Grenzen gesetzt.

2. Walpurgisnacht im Spreepark

Am 30.4 und am 1. Mai wird der stillgelegte Vergnügungspark wieder zum Leben erweckt: Der gemeinnützige Verein Kulturspreepark e. V. läd zu performativen Rundgängen ein, bei denen die Gäste unter anderen Deaf Poetry, Live-Musik, Clowns, Trommler, Performer, Tänzer erleben und – passend zur Walpurgisnacht – der kleine Hexe und ihrem Raben begegnen werden. Die Rundgänge sind barrierefrei und auch die Gehörlosenkultur wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Wer es nicht verpassen möchte, kann sich nur online Tickets besorgen.

3. Neuköllner Jahrmarkt

In Berlin nennt man es Rummel: Zum 52. Mal finden die Neuköllner Maitage im Volkspark Hasenheide statt. Das Bezirksamt Neukölln verwandelt den Park in ein buntes Gemenge mit 1000 Schaustellern, Karussells, Imbissbuden und Shows und Attraktionen. Ab 22 Uhr gibt es auch ein Riesen-Farben-Feuerwerk – natürlich alles für lau.

4. Clärchens Ballhaus

Hier wird mit argentinischem Tango in den Mai getanzt: Das Ballhaus in Mitte ist für seine Tanzabende bekannt und vor allem der Spiegelsaal im 1. Stock mit dem Gipsy-Restaurant ist legendär und in jedem Fall einen Besuch wert.

5. Riesenflohmarkt am Ostbahnhof

Auf diesem gewaltigen Flohmarkt bekommt ihr alles was das Trödel-Herz begehrt: Am 1. Mai werden es sich 700 Händler auf 20. 00 Quadratmetern von 9 bis 17 Uhr am Ostbahnhof bequem machen – da wird sicher das ein oder andere Schnäppchen zu finden sein!

6. Müggelturm

Endlich wird die alte Schönheit, der Müggelturm, in Treptow-Köpenick wiedereröffnet: Nach vier Jahres Sanierungsarbeit kann am 1. Mai das denkmalgeschützte Ausflugslokal besucht und der 30 Meter hohen Aussichtsturm wieder hinaufgeklettert werden. Oben angekommen, wird man mit einer herrlichen Aussicht rund um den Müggelsee belohnt. Ein ganzes Jahrzehnt wurde der beliebte Ausflugsturm dem Verfall überlassen- doch am Dienstag wird dort wieder gegrillt, musiziert und Kinderschminken angeboten.

7. Brunchfahrt um Potsdam

Ein reichhaltiges Buffet für jeden Geschmack wartet auf euch, während ihr die vorbeiziehende Havellandschaft genießen könnt: Das Team der Schiffahrt in Potsdam bringt für euch wieder Leben aufs Gewässer und lässt euch zum 1. Mai mit vollen Bäuchen entspannen.

Einem entspannten Maifest steht nun nichts mehr im Weg – wir wünschen euch viel Spaß! 

Light catching shadows von Camilla Richter

Top 10 April Events:
Berlin & Brandenburg

Am Wochenende hieß es in Berlin und Brandenburg vielerorts: Frohe Weihnachten,  statt frohe Ostern. Schnee im Frühling – der  April, der weiß ja bekanntlich nicht was er will. Wir schon: Tolle Events im Frühling. And here they are:

Light catching shadows von Camilla Richter

Die Berliner Glaskünstlerin Camilla Richter verzetzt das Bikini Berlin mit ihrer Ausstellung „Light Catching Shadows“ vom 23. März bis zum 28. April 2018 in ein buntes Farbenmeer.

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VELOBerlin: Fahrradmesse 2018

Auf dem Gelände des Tempelhofer Feldes  findet im April die Fahrradmesse VELOBerlin statt. Hier könnt ihr Euch über die neuesten Zweirad-Trends informieren.

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Alltagsgedanken: Best of Martenstein

Nicht nur im Starßenverkehr, auch im Alltag verfallen wir oft unnötigem Stress und regen uns über Kleinigkeiten auf. Gelassenheit könnt ihr bei dem Kolumnist Harald Martenstein lernen. Doch manchmal fallen ihm, wenn alle lieb sein wollen, auch Bosheiten ein – hauptsache eigensinnig, aber bitte ohne Shitstürme!

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6-Gänge-Frühlingserwachen

Beim Pop Up Dinner „Frühlingserwachen“ kommen Wild und Wiese auf den Tisch.  Auch für Auge und Ohr wird einiges geboten. Da ist für jeden was dabei.

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Flower Power in Berlin

Frühlingshaft wird es auch beim Flower Market. Hier erwarten Euch neben einem riesigen Blumenmeer, Streetfood, erfrischende Drinks, Do-it-yourself-Workshops sowie gute Stimmung und Musik inklusive Flower Crowns!

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Job- und Karriermesse: Connecticum Berlin

Nicht vergessen: Vom 24. – 26. April öffnet die größte Job- und Karriermesse der Welt wieder ihre Türen. Hier können insbesondere Studenten, Absolventen und Young Professionals mit 400-Top-Unternehmen in Kontakt treten.

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Eine Liebeserklärung an das gute alte Brot

Brot ist nicht gleich Brot, Brot kann mehr – das ist wohl das Plädoyer der Veranstaltung BrotZeit in der Markthalle Neun. Diese verwandelt sich einen Tag lang zu einer riesigen Backstube mit traditioneller Back- und Handwerkskunst voller Ofenduft.

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ISM Hexadome Exhibition

Der Klang- und Videokünstler Brian Eno präsentiert im Martin-Gropius-Bau eine faszinierende 360-Grad-Installation. Die immersive Ausstellung vereint Kunst und Technik auf faszinierende Art und Weise.

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Kirschblütenfest im Zeichen von China, Korea, Japan

In den Gärten der Welt wird es mit dem Kirschblütenfest fernöstlich. Wenn die Kirschbäume in Blüte stehen, wird der Frühling hier mit asiatischen Klängen und kuluturellen Highlights begrüßt.

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Baumblütenfest in Werder

Die Blütenstadt Werder feiert vom 28. April bis 6. Mai das das alljährliche traditionelle Baumblütenfest mit viel Tanz und Musik. In einem Weinanbau-Gebiet darf guter Wein natürlicher ebenfalls nicht fehlen.

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Alle,  die lieber die pure Landluft genießen möchten, finden hier interessante Orte mit günstigen und schönen Gruppenunterkünften.

 

 

 

 


 

Titelbild: @Bikini Berlin Kunstinstallation Camilla Richter