Tag: #fotografie

Berliner Haus und Bewohner, zum Artikel: In der Fremde: Fotograf zeigt Facetten der Berliner Nacht

In der Fremde:
Fotograf zeigt die Facetten der Berliner Nacht

Die Hauptstadt schläft nie. Das beweisen die Fotografien von Romeo Alaeff. Statt auf Hochglanz polierte Stock-Photos, zeigt der New Yorker Künstler in einer ganz besonderen Bilderreihe „In der Fremde“ die wahren Momentaufnahmen Berliner Nächte zwischen Parkanlagen, U-Bahnhöfen und Nebenstraßen. Es sind Momente, die zwar fast jeder von uns kennt, die aber in der Hektik des Alltags oft untergehen. Romeo Alaeff hält an dieser Stelle inne und zückt seine Kamera. Was dabei herauskommt, sind neue und besondere Sichtweisen auf scheinbar alltägliche Nächte. Dadurch macht der Fotograf die Schönheit und Mystik des Profanen sichtbar. Taucht mit uns ein in die Geisterstunde Berlins:

Kleiner Mann, große Geste! Oder doch nicht?

© Romeo Alaeff

Ein kleiner Junge kniet unter dem Dach einer Bushaltestelle und streckt einer Dame die Hand entgegen. Es wirkt als wolle der Junge ihr die Hand reichen. Vielleicht ist sie seine Mutter? In Wiklichkeit ist alles ganz anders: Wie der Fotograf erst später bemerkte, wollte der Junge die Frau wohl bestehlen und der Mann neben ihm war sein Aufpasser. Dies zeigt, wie konträr Perspektiven wirken können und, dass selten etwas wirklich so ist, wie es scheint.

In der Fremde. Oder doch Zuhause?

Romeo Alaeff behandelt in seinen Bildern Themen wie Zugehörigkeit, Migration und ein Gefühl von Heimat – etwas, das uns alle auf verschiedene Art und Weise betrifft und berührt. Auch hinter vielen anderen Fotografien stecken sehr wahrscheinlich komplexe Geschichten und Biografien. Das Faszinierende daran ist für den Betrachter der Reiz des Unergründlichen. Wo sind wir? Was geschah dort? Wer ist das? Und welche Gedanken schweben im Raum? Unscheinbare Orte, unbekannte Blickwinkel und eben diese “lost in translation”-Momente interessieren den Fotografen sehr.

Es lebe der Leichtsinn

© Romeo Alaeff

Bitte aussteigen: Kampf in der U-Bahn

© Romeo Alaeff

Berlin, let me entertain you…

© Romeo Alaeff

Undercover: Nächtliche Sprachnachricht

© Romeo Alaeff

In der Einfahrt von Hausnummer 2

© Romeo Alaeff

Die Ästhetik eines U-Bahn-Schachtes

© Romeo Alaeff

Neue Perspektiven: Kein Schatten ohne Licht

© Romeo Alaeff

 

Weitere tolle Fotos von Romeo Alaeff findet ihr auf seiner Website und bei InstagramFlickr und Twitter.

Titelbild: @Romeo Alaeff, In der Fremde

Kodak Rollfilm weißer Hintergrund zum Artikelthema Kryptowährung News: Kodak mischt mit KodakCoins den Markt auf

Kryptowährung News:
Kodak mischt mit KodakCoins den Markt auf

Wenn man Kodak hört, denkt man eigentlich an Fotografie und nicht an digitale Währungen. Das ist seit Dienstag anders: Denn das Unternehmen möchte mit sogenannten KodakCoins eine eigene Kryptowährung einführen. Was diese Neuigkeit für Reaktionen ausgelöst hat ist erstaunlich.

 

Aktienkurs steigt um 120 Prozent

Kryptowährungen sind im Moment das Thema in den Medien. Aus diesem Grund hat die Ankündigung des KodakCoins und der dazu passenden Plattform KodakOne großes Aufsehen erregt. Das Unternehmen möchte mit einer eigenen Kryptowährung die Autorenrechte von Fotografen absichern. Außerdem können auf diese Weise Bilder besser vermarktet werden. Als Reaktion auf diese Nachricht ging der Aktienkurs von Kodak gewaltig durch die Decke.  

 

Kryptowährung News

Im US-Handel konnte die Aktie ein Plus von 120 Prozent verzeichnen und liegt derzeit bei ungefähr sieben Dollar. Anscheinend haben Kryptowährungen und alles, was damit zu tun hat, eine sehr starke Anziehungskraft auf Investoren. Nicht ohne Grund haben sich mehrere Firmen Namen wie Crypto Company, Nodechain oder Blockchain gegeben – auch wenn gar kein Zusammenhang mit Digitalwährungen besteht. Als die Getränkefirma Long Island Iced Tee ihre Namensänderung zu Long Blockchain Corp bekannt gab, verdreifachte sich dessen Aktienkurs.  

 

Faire Vergütung für Fotografen

Kodak möchte mit der neuen Plattform verhindern, dass geschützte Bilder unerlaubt genutzt werden. Mit der Blockchain-Technologie ist der KodakCoin genauso abgesichert wie der medienpräsente Bitcoin. Firmenchef Jeff Clarcke betonte, dass Kodak schon immer daran gearbeitet hat, die Fotografie zu demokratisieren und Fotografen eine faire Vergütung zu ermöglichen. Das Unternehmen hat die Entwicklung der klassischen Fotografie maßgeblich geprägt. Mit der Digitalisierung von Bildern haben sie jedoch den Anschluss verloren. Trotz Insolvenzverfahren, gilt das Unternehmen heute als Spezialist für digitalen Druck.

 

Kamera am Strand vor Meer zum Artikel: Viraler Hit: Kamera filmte ihren Untergang & kehrt zurück

Wiedergefunden:
Kamera filmt ihren Untergang & wird viraler Hit

Es war wohl einer der schönsten viralen Hits in diesem Jahr: Eine verloren gegangene Kamera filmt ihren eigenen Untergang, um dann 800 Kilometer später wieder aufzutauchen. Der Clou dabei: Dank Filmaufnahme und Seenotrettung, konnte der Startpunkt ihrer Reise zurückverfolgt werden. Über Social-Media-Kanäle wurde nun der Besitzer ausfindig gemacht: Ein kleiner Junge aus England. So kommt es, dass ein altes Weihnachtsgeschenk zu einem Neuen wird.

Vergessene Action-Kamera filmt Unterwasserwelt

Doch von vorn: Die Geschichte beginnt am 01. September 2017 mit einem Ausflug einer britischen Familie zur Thornwick Bay nahe Flamborough Cliffs in East Yorkshire. Dort spielt ein kleiner Junge namens William Etherton mit seiner Schwester Poppy “wer zuerst einen Fisch fängt”. Mit dabei hat er seine wasserdichte Kamera, die er im vergangenen Jahr von seinem Opa zu Weihnachten geschenkt bekommen hat. Er stellt sie auf einem Stein ab und vergisst sie dort im Spiel. Die Kamera filmt vom Boden aus die ganze Zeit mit. Auch den Moment, in welchem sie von einer Welle ins Wasser gerissen wird. Als William die Kamera wieder einfällt, ist es bereits zu spät. William ist am Boden zerstört und muss von seiner Familie getröstet werden.

In Deutschland aus dem Meer gefischt

Nach etwa zwei Monaten und rund 800 km in der Nordsee, wird die größtenteils unversehrte Kamera am 2. November an der deutschen Küste von Süderoog von Roger Spreer gefunden. Zu seinem erstaunen stellte er fest, dass das ungewöhnliche Strandgut noch voll funktionstüchtig ist und sich auf der Speicherkarte ein kurzes Video befindet. Um den Besitzer ausfindig zu machen, stellte Roger gemeinsam mit Nele Wree, ebenfalls aus Süderoog, den kurzen Clip ins Netz. Daraufhin schaltete sich sogar die Seenotrettung ein und half bei der Suche. Dafür hatte die DGzRS Kontakt mit den britischen Kollegen aufgenommen. Durch Bildvergleiche und eine Computeranalyse, wie sie auch zur Suche von Schiffbrüchigen eingesetzt wird, konnten die Experten den Reiseweg der Kamera dann tatsächlich zurückverfolgen. Nachdem sie zunächst südöstlich trieb, ging es eine lange Kurve Richtung Nordosten, dann über Esbjerg in Dänemark und wieder gen Süden bis Süderoog.

Strandgut mit Inhalt: Video wird viraler Hit 

Das Video wurde auf Facebook mittlerweile über 250.000 Mal angeschaut und trug dazu bei, dass der zunächst unbekannte Besitzer der Kamera letztlich gefunden werden konnte. Vielleicht liegt die Kamera in ein paar Tagen dann nicht nur als ein altes und neues sondern nun auch noch als ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk unter dem Tannenbaum – denn eine Kamera, mit einer derartig abenteuerlichen Geschichte, gab es so noch nie.

blauer Himmel Wolken grüner Luftballon zu dem Artikelthema Digitale Kunst: Nois7 lässt Elefanten fliegen

Digitale Kunst:
Nois7 lässt Elefanten fliegen

Viele Menschen auf Instagram sind auch ohne nennenswertes Talent berühmt geworden. Der Künstler Robert Jahns alias Nois7 gehört definitiv zu denjenigen, die aufgrund ihrer Begabung zu einer großen Reichweite gekommen sind. Wer ihn und seine digitale Kunst noch nicht kennt, hat etwas verpasst.

 

LIMITED PRINTS now available at www.nois7.com (link in profile). This NYC Elephant is in the collection too! ?

Ein Beitrag geteilt von Robert Jahns (@nois7) am

 

Eine Million Fans

Roberts Jahns arbeitet seit drei Jahren selbstständig als Künstler und Fotograf. Mit seinen Werken begeistert er regelmäßig 1,1 Millionen Instagram-User. Sein Markenzeichen ist die Verbindung von traditioneller Fotografie und digitaler Bildbearbeitung. Eines seiner bekanntesten Bilder ist der Butterphant. Seitdem Jahns sein Interesse für Bildbearbeitung entdeckt hat, setzt er visuelle Ideen in dieser besonderen Form um. In einem Interview mit onlinemarketing.de erzählt er, dass er die Welt oft anders als andere sehe und genau das in seinen Fotos verdeutlichen will. Der Künstler probiert am liebsten neue Dinge aus und teilt Bilder zuerst auf Instagram bevor er sie weiterverarbeitet.

 

The whale in Venice came up again.

Ein Beitrag geteilt von Robert Jahns (@nois7) am

 

Influencer mit Vision

Die beeindruckende Zahl an Follower, die Jahns vorweisen kann, habe er sich hart erarbeitet. Es sei sehr schwer eine Community aufzubauen, verrät er in dem Interview. Dementsprechend kontinuierlich müsse man an diesem Ziel dranbleiben. Reichweite ist aber nicht das einzige, was ihm wichtig ist: “Ich versuche die Leute mit meinen Bilder zu inspirieren und möchte, dass sie für eine kurze Zeit dem wirklichen Leben „entfliehen“ können, um für einen Moment in meiner Traumwelt zu sein”. Außerdem legt er großen Wert auf den Austausch mit seinen Followern. Deswegen hat er bereits mehrere Editing Contest veranstaltet, bei dem Fans seine Originalfotos bearbeiten können.

 

 

Online-Karriere mit digitaler Kunst

Vor sechzehn Jahren hat Jahns mit der Fotografie angefangen. Ein Erfolgsrezept für die große  Online-Karriere habe er nicht. Man müsse mit seiner Arbeit aus der Masse herausstechen, um gesehen zu werden. Jahns arbeitete beispielsweise mit anderen Fotografen zusammen, um neue Follower zu erreichen. Weil er möglichst authentisch sein möchte, findet man auf seiner Instagram-Seite nur wenige sponsored Posts. Der Influencer hat nicht nur hohe Ansprüche an sich selbst, sondern auch an seine Kooperationspartner. Außerdem erstellt er, außerhalb von Instagram, noch andere Artworks für Brands, besucht Live TV-Shows und gibt Interviews. Von diesem Künstler wird man definitiv noch mehr hören.

 

Hier geht’s zu dem Instagram-Account von Nois7

 

Weltkarte schwarze Kamera zum Artikelthema Reisefotografie: Ein Koffer macht Träume wahr

Reisefotografie:
Ein Koffer macht Träume wahr

Nach den Malediven, Island und Kanada ist jetzt Japan an der Reihe. Der #alphaddicted Koffer von Sony hat bereits eine lange Reise hinter sich. Über 500 Bewerber haben sich für die Chance beworben, für maximal vier Wochen, ein komplettes Fotografie-Equipment zu erhalten und damit die Welt zu bereisen.  

 

 

Kanada | Foto: 22places

Ausrüstung für 20.000 Euro

Von einer professionellen Fotoausrüstung träumen viele Hobbyfotografen.  Für die Reiseblogger Sebastian und Jenny von “22places” ist dieser Traum gerade in Erfüllung gegangen. Zwei Wochen lang haben die beiden den #alphaddicted Koffer zur Verfügung gestellt bekommen, nachdem sie von Sony angesprochen wurden. Der Elektronikkonzern hat dieses Projekt ins Leben gerufen und Equipment im Wert von 20.000 Euro zusammengestellt. In dem Koffer befindet sich eine große Auswahl an Sony Kameras und Objektiven. Diese kamen bei dem Roadtrip durch Kanada von “22places” richtig zum Einsatz. In den Nationalparks Banff und Jasper konnten die Blogger mithilfe der Ausrüstung sowohl Wildtiere als auch Landschafts- und Sternenaufnahmen machen.

 

Kanada | Foto: 22places

Nationalparks, Nordlichter und Schneestürme

Während des Dark Sky Festivals im Jasper National Park haben Sebastian und Jenny ganz unerwartet die Nordlichter gesehen – und natürlich auch fotografiert. Genauso überraschend für diese Reisezeit waren die sehr kühlen Temperaturen von minus zehn Grad und heftige Schneestürme. Die beiden konnten aufgrund des frühen Wintereinbruchs zwar keine Bären ablichten aber das Teleobjektiv hat es ihnen ermöglicht, Wildtiere aus der Ferne zu fotografieren. Wer sehen möchte welche Bilder bei den Reisen entstanden sind, kann auf der Landing-Page von Sony Deutschland vorbeischauen. Dort hat ebenfalls jeder die Möglichkeit, den Weg des Koffers mitzubegleiten.

 

Kanada | Foto: 22places

Auf nach Fernost

Der nächste, der den #alphaddicted Koffer bekommt, ist der Landschaftsfotograf Tobias Weßling. Für ihn geht es die nächsten Wochen nach Japan. Seine Reise möchte Tobias mit Tokyo beginnen. Weil er zum ersten Mal dorthin reist, verspricht er sich besonders viel von der Wandertour auf dem Kumano Kodo. Der über 1.000 Jahre alte Pilgerweg ist sogar als UNESCO-Weltkulturerbe registriert. Tobias nimmt seine Follower gerne auf Reisen mit und dreht aus diesem Grund sogenannte Vlogs. Zu seiner Freude besitzen zwei der Kameras aus dem Koffer eine Videofunktion. Alle Fotografen halten ihre Erfahrungen außerdem in Reisetagebüchern fest. Man darf gespannt sein, was Tobias und seine Nachfolger auf ihrer Reise erleben.    

 

Hier könnt ihr euch für den Koffer bewerben und die bisher entstandenen Fotografien anschauen

 

viele Menschen viele Stühle Bilder Stehtische zum Artikelthema Sony World Photography Awards

Sony World Photography Awards 2017:
Ausstellung regt zum Nachdenken an

Im Willy-Brandt-Haus wurden die 200 Gewinner des Sony World Photography Awards 2017 ausgestellt. Professionelle Fotografen und Amateure beeindrucken mit kritischen politischen und sozialen Fotografien, die einen zum Lachen oder auch zum Nachdenken bringen.

 

Großes Interesse für die Sony World Photography Awards

Die Eröffnung der Sony World Photography Awards Ausstellung hat gestern im Willy-Brandt-Haus stattgefunden. Wie die hundert Meter lange Schlange vor der Location zeigte, war das Interesse riesig. Kein Wunder, schließlich handelt es sich um den größten Fotowettbewerb der Welt. Stolze 227.000 Einreichungen aus 183 wurden von einer Fachjury begutachtet. Im Willy-Brandt-Haus in Berlin können zum ersten und einzigen Mal 200 Fotos aller Preisträger betrachtet werden. Der Fokus liegt, deutlich sichtbar, auf international politischer und sozial engagierter Fotografie. Von Naturaufnahmen, über Porträts, zu abstrakten Fotos ist alles dabei. Der Award wurde von der Sony World Photo Organisation (WPO) ins Leben gerufen. Ziel ist es, studentische Fotografie zu fördern und eine globale Plattform zur Kommunikation, Kollaboration und Präsentation aktueller Trends für die Fotoindustrie zu erschaffen.  

 

Sandra Hoyn: “Die Sehnsucht anderer” (1. Platz in der Kategorie Alltag)

“Die Sehnsucht anderer” von Sandra Hoyn

Viele der bewegenden Einreichung sprechen ethische und soziale Probleme an. Wie beispielsweise Sandra Hoyn mit ihrer Fotoserie “Das Verlangen der Anderen”. Sie bildet den “Alltag” von Sexarbeiterinnen im Kandapara Bordell ab.  Eine große Anzahl der 700 Frauen wurden von Menschenhändlern dorthin verkauft oder sind innerhalb der Mauer geboren.  Die Unterdrückung, die Gewalt und die Hilflosigkeit kann man den Frauen auf den Bildern deutlich ansehen. Es verdeutlicht auch,  dass Frauenrechte in vielen Ländern nach wie vor nonexistent sind. 

 

Yuan Peng: “Die Zwillinge und ihr Traum vom Turnen” (1. Platz in der Kategorie Sport)

“Die Zwillinge und ihr Traum vom Turnen” von Yuan Peng

Die zwei Mädchen auf dem Foto sind die Zwillingsschwestern Liu Bingqing und Liu Yujie. Seit ihrer frühesten Kindheit begeistern sie sich für das Turnen. Das Bild wurde in einer Sportschule in Jining, in der chinesischen Provinz Shandong, aufgenommen. Dort trainieren sie extrem hart für ihren Traum, professionelle Turnerinnen zu werden.

 

 

Christian Vizl: “Stilles Königreich” (3. Platz in der Kategorie Natur)

“Stilles Königreich” von Christian Vizl

Seit seiner Kindheit fühlte Christian Vizl sich zum Meer hingezogen. Er fragte sich, was sich unter den Wellen verbirgt und wie es aussehen würde, wenn das Wasser plötzlich verschwände. Mit dem Foto “Stilles Königreich” will Vizl die Essenz des Erlebnisses einfangen und in die Welt der Meerestiere eintauchen. So kann der Betrachter dessen ganze Pracht, Schönheit und wahre Natur mit eigenen Augen sehen.

 

 

Student Focus

Bilder aus der Kategorie “Student Focus”

Der Student Focus Wettbewerb ist eines der weltweit führenden Award-Programme für Studenten der Fotografie. Jeder, der in die Vorauswahl gelangt ist, bekommt eine Digitalkamera-Ausrüstung von Sony und einen Flug nach London, um an der Preisgala der Sony World Photography Awards teilzunehmen. Der Sieger gewinnt Foto-Equipment von Sony im Wert von 30.000 US-Dollar für seine Hochschule.

 

 

Carloman Macidiano Céspedes Riojas: “Zufallsbekanntschaft” (1. Platz beim National Award)

“Zufallsbekanntschaft” von Carloman Macidiano Céspedes Riojas

Riojas hat bei diesem Bild auf eine Beschreibung verzichtet. Es ist überwiegend in dunkle Farben getaucht. Die zwei Männer sind die einzigen Lichtpunkte in dem Foto. Als Betrachter fragt man sich, ob der Mann im Vordergrund über diese “Zufallsbekanntschaft” wirklich glücklich ist oder ob er diese eventuell sogar bereut.  

 

 

Hier gibt es weitere Informationen zu der Ausstellung

 

DOCMA Award 2017: Digitale Kunst macht Bilder lebendig

DOCMA Award 2017:
Digitale Kunst macht Bilder lebendig

Eine Zigarette, die ihren Besitzer vermisst. Ein eventuell einmaliger Ritt, der dir den besonderen Kick gibt. Ein Schneemann, der sich sonnen will und dabei sein tragisches Ende findet. Das alles und noch viel mehr hat der diesjährige DOCMA AWARD in Sachen digitale Kunst zu bieten.

 

Wie digitale Kunst Geschichten erzählt

Seit 2002 hat sich der Docma Award im Bereich digitale Kunst zu einem der renommiertesten Auszeichnungen in Deutschland entwickelt. Hinter dem Award steht das Fachmagazin Docma. Jedes Jahr bekommen professionelle und nicht professionelle Künstler die Chance ihre Fotografien, Zeichnungen und Fotomontagen einzureichen. 2017 lautet das Motto “SST: Super Short Story Telling”. Demnach standen die Teilnehmer vor der Herausforderung, eine ganze Geschichte in einem einzigen Bild sowohl schriftlich als auch künstlerisch zu verpacken. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, hatten sie dafür maximal 300 Zeichen zur Verfügung. Jede Einreichung, die diese Vorgabe nicht erfüllte, wurde nicht gewertet. Ausgezeichnet wurde in den Kategorien Meister, Geselle und Lehrling. Darüber hinaus gab es auch einen Sonderpreis zu vergeben. In diesem Artikel haben wir eine Auswahl der von Docma gekrönten Sieger zusammengestellt. 

 

Reza: “Ich vermisse ihn…” (Platz eins, Kategorie Meister)

Ich vermisse ihn … wie er mich zwischen seinen zarten Lippen hielt und meine Seele in seine warme Lunge zog, wo ich aus den Teichen schwarzen Sirups wieder empor stieg, mal sanft hinaus schwebend, mal in gewaltigen Stößen heraus geschleudert … nur er hat immer zu mir gehalten … gegen den Rest der Welt. | Bild: Reza

 

 

Florian Janßen: “Verschwunden” (Platz 1, Kategorie Lehrlinge)

Sie wollte nur ein bisschen Auszeit. Ein paar Tage in die Sonne, die Wärme genießen, dem Alltag entfliehen. Jetzt stand er vor ihr und doch würde sie nie mehr zurückkommen, seine verflossene Liebe. | Bild: Florian Janßen

 

   

Brigitte Kuckenberg-Wagner: „Rent a croco“ (Platz 2, Kategorie Geselle)

Ein garantiert einmaliges Erlebnis für alle, die den besonderen Kick suchen! So stand es im Prospekt. Beim Anblick der süffisant grinsenden Reittiere bekam das Wort ‘einmalig’ doch eine etwas andere Bedeutung, und es tauchten leichte Zweifel auf … | Bild: Brigitte Kuckenberg-Wagner

 

 

Flint Stelter: “Christian Bäcker” (Platz 1, Kategorie Geselle)

Besonders anfällig für extreme Ideologien sind junge Männer im Alter von 25–35 Jahren, die sich von der Gesellschaft abgehängt fühlen. Christian Bäcker war so jemand. Christian machte sogar andere dafür verantwortlich, wenn er zu dumm war, einen Fuß vor den anderen zu setzen. | Bild: Flint Stelter

 

Bis 19. November im Museum für Kommunikation Frankfurt

Hier gibt es weitere Informationen

 

Titelbild: John Wilhelm

 

Collage King Kong am Fernsehturm/Alexanderplatz zum Artikel: Superhelden machen Berlin unsicher: Die Berlininja Fotomontagen

Superhelden machen Berlin unsicher:
Die Berlininja Fotomontagen

Hasta la vista Berlin! Mit seinem Instagram-Account Berlininja begeistert der aus Schweden stammende Künstler Duda seine Community. Rund 11,8 Tausend Follower sprechen für sich. Duda hat eine Vorliebe für alles Übernatürliche, Illusionen, Fiktionen und Superhelden. Dies verraten auch seinen witzigen Fotomontagen: Darin platziert er in Berliner Stadtansichten berühmte Helden wie Spiderman, Superman und Hulk. Ob Pippi Langstrumpf auf einer Simson, Mario beim Wasserski durch die Straßen Berlins, Fred Feuerstein beim Golfen oder die Scooby Crew vor einem Campingbus: Die Helden unserer Kindheit sind ebenfalls mit dabei und lassen den Betrachter fast schon nostalgisch werden. Uns hat der Instagrammer seine Superhelden-Geschichte verraten.

Ein Instagram Profil, das in anderen Sphären schwebt!

Die Anfänge seines Instagram Accounts gleichen den heute klassischen Foto-Profilen und ließen noch nichts Fiktives erahnen. Zunächst empfahl dem Insta-Neuling ein Freund, der ebenfalls erfolgreich auf der Plattform unterwegs ist, “to post pictures and write facts about them. My early pictures were simply only that”. Diesem Rat folgend, postete Duda interessante Fotografien aus dem Berliner Stadtleben. Doch sein Superheldenherz schlug mit der Zeit immer stärker und setzte sich schließlich durch: “I like everything that is not possible in ‘real life’ such as: Xmen powers, space travel with Star Wars or giant ninja Turtles. I decided to put those characters in my pictures. When I started to add these heroes, I got a good response from the Instagram community”.

Fotomontagen zwischen Realität und Fiktion

Fotomontage von Berlininja: King Kong klammert sich an Fernsehturm in Berlin
Fotomontage: King Kong am Berliner Fernsehturm; Künstler: Duda

Die Fotomontagen entstehen laut Duda ganz intuitiv: “When I see something nice for example a building, a tree, or just a nice view, I visualize: which superhero fits into this scenery? What could I add to this scene to make it more interesting? When I am editing the picture, I google that superhero and find a perfect match and add it”. Ob an Hochhäusern, in U-Bahn-Schächten oder Fotoautomaten: Der Gestaltungsspielraum des Künstlers ist sehr groß. Schließlich können Superhelden “für gewöhnlich” nicht nur sämtliche Kräfte entfalten, sondern auch klettern, beamen oder sogar fliegen.

Berlin! I think I spider!

Doch welcher Held passt denn nun besonders gut in die Berliner Luft und Landschaft? Duda’s Antwort fällt gleichzeitig auf seinen ganz persönlichen Lieblingshelden: “Spiderman! Specially for my Instagram project. Spiderman fits into ALL scenery’s such as tall building, busy crossroads, trains and simple abandon streets. He is perfect for the Berlin environment”. Ist Berlin prädestiniert für solch ein Superhelden-Projekt? Der Instagram Künstler lebt seit ungefähr einem Jahr in der deutschen Hauptstadt! Berlin ist bärenstark – klar! Doch KingKong auf dem Fernsehturm ist auch nicht ohne – denn tief im Inneren schlummern echte Superkräfte: “Berlin is a playground for photographers. Berlin has so many different styles: tall buildings at Alexanderplatz/Mitte, nature at Tiergarten/Tempelhof, charm in Kreuzberg/Schöneberg plus so much more. And not to forget the yellow trams, or as Instagramers call them: the yellow snakes. In comparison, NewYork has so many superheroes (DareDevil, Spiderman, etc) why do we not have any in Berlin?!”  

Na dann Berlin: Möge die Macht mit dir sein!

Ach und: Superheldinnen sind natürlich auch dabei!

 

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Bilder: @Duda, Berlininja

Mädchen mit Zöpfen und Kussmund zum Artikel Vorher-Nachher-Bilder: Wild fremd geknutscht!

Vorher-Nachher-Bilder:
Wild fremd geknutscht!

Wie verändern sich die Gemüter der Menschen, nachdem sie geküsst wurden? Das fragte sich die Fotografin Johanna Siring in ihrer Fotoserie “Kiss of a stranger”. Dafür besuchte die Künstlerin ein Festival und knutschte vor Ort wildfremde Personen – unabhängig von Geschlecht und äußerlichen Merkmalen. Was das Kunstwerk so interessant macht ist, dass sie diese vor und nach dem Lippenbekenntnis ablichtete. Da verwandeln sich die coolsten Poser zu gelösten und strahlenden Gesichtern, die den Moment offenbar einfach nur genießen.

Vorher-Nachher-Bilder geknutschter Festivalbesucher

Johanna Siring ist gebürtige Norwegerin und lebt aktuell in New York. Ihre Liebe zur Festival-Atmosphäre, verband die Künstlerin mit einem spannenden Foto-Experiment. Auf dem dänischen Roskilde sprach sie ihr fremde Besucher an und fragte, ob sie damit einverstanden wären, geküsst und fotografiert zu werden. Die Personen wurden dann vor und nach dem intimen Moment porträtiert. Dabei reagierte jeder Kusspartner anders: “Einige habe mich nur kurz geküsst und sind danach in Gelächter ausgebrochen, andere haben direkt mit mir rum gemacht”, sagt die Fotografin dem Magazin i-D.

Wie die Fotos zeigen ist das was sie eint, die verwandelte Mimik, Gestik und Aura. Auf den Vorher-Bildern merkt der Betrachter, dass sich die Person über ihre eigene Wirkung Gedanken macht, dass sie versucht ein ganz bestimmtes Bild von sich nach Außen zu tragen. Manche schauen gekonnt lässig, andere versuchen das süße Mädchen zu mimen. Wie die Nachher-Fotos zeigen, ist vieles davon nur Fassade. Johanna Siring findet jeden Menschen fotogen und interessant. Sie möchte die Einzigartigkeit und das wahre Wesen eines Menschen ergründen und fotografisch festhalten.

Zu Risiken & Nebenwirkungen eines Kusses fragen Sie ihren Arzt oder Körper

Der Knutscher zauberte fast allen Geküssten ein natürliches Lächeln ins Gesicht. Doch mit Magie hat das (auch wenn es noch so schön klingt) gar nicht so viel zu tun. Berühren sich die Lippen, werden deren Nervenenden angeregt. Durch einen Kuss schüttet der Körper Dopamin aus, welches wiederum den Oxytocin-Spiegel ansteigen lässt. Stresshormone weichen Glückshormonen. Und die wollen schließlich irgendwo hin. Kein Wunder also, dass die abgelichteten Festivalbesucher auf den zweiten Porträts Funken versprühen.

Menschen durch einen Knutscher kennenlernen

Gleichzeitig nimmt ein derartig intimer Moment die Anspannung und Unsicherheit gegenüber dem Fremden und schafft eine emotionale Bindung. Dem Magazin i-D beschreibt die Künstlerin diese Beziehung zum scheinbar Fremden: “Nach dem Kuss hatte ich interessanterweise das Gefühl, dass ich sie ein bisschen besser kennengelernt habe. Und dieses wird in den zweiten Porträts sichtbar. Am wichtigsten dabei ist es, dass man offen ist und den Leuten mit Respekt begegnet, unabhängig vom Hintergrund der Person. Man kann immer gegenseitig voneinander lernen. In der heutigen Zeit, in der Hass die Schlagzeilen bestimmt, ist es umso wichtiger zu kommunizieren, dass wir alle nur Menschen sind. Und dass wir zeigen, wie einfach es sein kann, den anderen kennenzulernen”.

Die etwas anderen “Kussszenen” zeigt die Künstlerin auf ihrem Instagram-Account. Klickt Euch einfach durch die einzelnen Slideshows für den Vorher-Nachher-Effekt:

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Reise-Collage, in welcher ein Paar die Arme um sich legt; aus der Fotokunst von Half Half Travel

Half Half Travel: Eine Fernbeziehung
als Fotokunst auf Instagram

Getrennt und doch zusammen: Die Fotografen Rebecca Siegel und Dan Gold führen eine Fernbeziehung, die es in sich hat. Beide umreisen die Welt – jedoch nicht zusammen, sondern voneinander getrennt. Eine Liebe auf Distanz aufrechtzuerhalten, ist alles andere als einfach. In ihrem Blog und gleichnamigen Instagram Account “Half Half Travel”, zeigt das Paar eine kreative Möglichkeit mit der räumlichen Trennung umzugehen. Die beiden lichten sich jeweils an dem Ort, an dem sie sich gerade befinden ab, halbieren die Fotografien in der Mitte und fügen die Hälften zu einem neuen Bild zusammen. Nicht trotz, sondern gerade wegen der Darstellung der unterschiedlichen Aufenthaltsorte, erschaffen sie so gemeinsam einzigartige Collagen.

Die Sehnsucht nach der Ferne

Rebecca und Dan lernen sich im Dezember 2015 in New York kennen und lieben. Beide haben den Wunsch für einige Zeit ins Ausland zu gehen. Er will ein Jahr lang durch Europa, Afrika und Südamerika reisen und dabei jeden Monat eine neue Stadt entdecken. Rebecca lebt aktuell in New York. Nachdem sie fast drei Jahre lang in Hongkong und China verbrachte, möchte sie nun noch mehr vom Rest der Welt sehen und diese auf eigene Faust erkunden. Zwei Menschen, zwei unterschiedliche Lebenspläne: Ist die junge Liebe dadurch von vornherein chancenlos?

Getrennt reisen, zusammen fotografieren

Für Rebecca und Dan nicht. Die beiden möchten – trotz der räumlichen Trennung – weder sich als Paar, noch ihre individuellen Träume und Wünsche aufgeben. In der heutigen Zeit hilft ihnen dabei das World Wide Web. Auf kreative und bezaubernde Art und Weise zeigen sie online, dass Liebe keine Grenzen kennt. Sie bedienen sich ihrer Reisebildarchive, wählen zueinander passende Fotografien aus und fügen diese durch digitale Bildbearbeitung liniengetreu zu einem neuen Motiv zusammen. Indem sich die Atmosphären der unterschiedlichen Orte zu einer Einheit verbinden, entstehen interessante Kombinationen. Was Rebecca und Dan über ihre Beziehung hinaus offensichtlich vereint, ist die Liebe zur Fotografie und zum Reisen. Was sie trennt, sind eben genau diese 1000 Kilometer Entfernung. In den Bildern verbinden sich die Welten von Rebecca und Dan. Durch ihre Fotokunst kommen sich die beiden wieder ein Stück näher.