Kategorie: News und Trends

Instagram adé:
Alle zu Vero?

Die Zeiten der unhinterfragten Plattformnutzung scheinen vorbei: Facebook missbraucht unsere Daten, Instagram verhilft uns zu einem gestörten Selbstbild und auch auf Youtube tümmeln sich immer mehr Vlogger, die noch nicht die Schule beendet haben und schon mehr verdienen als unsere Eltern. Die Frage nach einem alternativen Social Network, dass uns dabei hilft, mit anderen in Kontakt zu bleiben und dabei informiert und unterhaltet, wird immer lauter.

Vero = Das neue soziale Netzwerk?

Da scheint es nur sinnvoll, dass eine Social Network-App, die sich als „True Social“ verkauft, gerade ihren Erfolg feiert: Auch wenn Vero (italienisch für real) schon seit 2015 im Appstore erhältlich ist, so dauerte es bis Anfang März dieses Jahres, bis die ersehnte Aufmerksamkeit einschlug. Unter anderen verspricht die App eine Timeline ohne Algorithmus, frei von Werbung zu sein und keine Nutzerdaten zu sammeln. Sie soll rein über die Einnahmen durch die Abonnements finanziert werden – User Content steht im Mittelpunkt. So weit, so gut.
 
Schon bald sprachen prominente Nutzer von der Plattform in den höchsten Tönen: Sie sei „einzigartig“, würde die „Echtwelt-Beziehungen online spiegeln“ und „die Kunst der Kommunikation“ hinein in ein Social Network tragen. Auf der Website der App lässt sich sogar ein Manifest der Macher dazu finden.

Kein radikal neues Konzept

Dennoch entpuppt sich das Konzept der App beim Test nicht als radikal neu. Vero erinnert an eine Mischung aus Instagram und Facebook und bietet somit eine Plattform, die es ermöglicht, seine Erlebnisse und Interessen mit anderen zu teilen. Für Postings hat man sechs verschiedene Optionen, die literarische Wasserfälle jedoch unmöglich machen: Die Auswahl beschränkt ich auf Fotos/Videos, Links, Musik, Filme/TV, Bücher und Orte. Die gängigen Optionen wie Profil anlegen, Chatten und Freunde annehmen sind ebenfalls verfügbar. Kleine Unterschiede lassen sich dennoch finden: Seine Freunde kann man in vier Gruppen einteilen, von extrem privat bis öffentlich. Vielen Usern mag diese Funktion sicherlich zusagen, vor allem wenn sie gerne private Inhalte teilen.

 

Der Hype ist mit Vorsicht zu genießen

Ins Leben gerufen hat die App der libanesische Milliardär Ayman Hariri. Schon früh machte sich die Vermutung breit, bei dem Hype handle es sich vor allem um eine Marketingstrategie, für die man sich Influencer ins Boot geholt hatte – nicht gerade visionsgetreu.

 


 
Zudem stand der CEO und Mit-Gründer Hariri schon länger in Kritik: Als Sohn des zweifachen Ministerpräsidenten von Libanon war er stellvertretender Geschäftsführer der größten saudi-arabischen Baufirma Saudi Oger, die unter anderem massiv wegen schlechter Arbeitsbedingungen und Lohnentzug kritisiert worden war.
 
Die Ankündigung der Macher, die App für die erste Million Nutzer lebenslang kostenlos anzubieten, war schlussendlich jedoch eine clevere Strategie. Zu clever, denn schon bald hatte die App mit technischen Fehlern zu kämpfen, die unter anderem durch die hohe Zahl an Registrierungen zustande kam. Einige Blogger dämpfen die Euphorie ebenfalls recht früh ab, indem sie Kritik an den Nutzungsbedingungen übten. Diese legen fest,  dass die Rechte an den hochgeladenen Inhalten an die App-Betreiber und User übergehen. Dies führte schließlich dazu, dass der Hashtag #DeleteVero geboren wurde.  Dahinter steckt unter anderem auch die Tatsache,  dass man sein Profil auf Vero nicht sofort löschen kann, sondern nur eine Anfrage auf Löschung möglich ist.

Gute Strategie – doch ist das Konzept auch nachhaltig?

Dennoch hat Vero es geschafft, den Schneeballeffekt für sich ins Rollen zu bringen. Auch beweist die App durch seine Abgrenzungen von anderen Plattformen sein Alleinstellungsmerkmal und bedient sich lustigerweise ähnlichen Klischees, wie der berühmt-berüchtigte Club Berghain: Die Optik ist dunkel, macht neugierig und man will dabei sein. Der FOMO- Effekt wurde durch die kostenlosen Abonnements somit wunderbar ausgenutzt.
 
Ob das Konzept von Vero dennoch nachhaltig ist, sollte abzuwarten sein. Noch ist die Mitgliederzahl zu klein, um effektives Networking mit Mehrwert anzubieten. Unserer Ansicht nach, sollte auch jeder Hype mit Vorsicht genossen werden – und die Frage gestellt werden, ob ein weiteres Profil auf einer weiteren Plattform tatsächlich notwendig ist. Diese hat zumindest uns die Entscheidung, bei Vero mitzumischen, erleichtert.
 
Titelbild: @Alexa Suter

Gerichte im Resataurant

Beste-Reste-Box:
Gegen Lebensmittel-Verschwendung

Jeder von uns hat sich mindestens schon ein Mal in seinem Leben darüber geärgert: Man sitzt im Restaurant, das Essen schmeckt köstlich, aber die Portion ist so groß, dass man es einfach nicht schafft diese aufzuessen. Wehmut kommt auf – inklusive schlechtem Gewissen! Denn es entgeht einem nicht nur ein weiterer Gaumenschmaus, nein, dieser landet nun auch noch im Müll. Jährlich werden ca. 18 Millionen Tonnen hochwertiger Lebensmittel weggeschmissen.

 

Eine deratige Lebensmittelverschwendung findet auch in der Gastronomie  und dem Catering-Bereich tagtäglich massenhaft statt. Laut dem Bundesministerium für Ernährung handelt es sich hier um 23,6 Kilo Lebensmittel pro Gast und Jahr. Doch so weit muss es nicht kommen. In amerikanischen Restaurants ist es mittlweile selbstverständlich sich das Essen in sogenannten „Doggy Bags“ einpacken zu lassen.  Den Gästen ist es jedoch meist sehr unangenehm danach zu fragen. Dem wirkt die Aktion „Restlos genießen“ mit ihrem Konzept hierzulande entgegen.

Riesen Portionen auf XXL-Tellern tragen Mitschuld

Eigentlich ist das Einpacken von Speiseresten etwas ganz Normales, das viele von uns aus ihrer Familie kennen: Wenn die Eltern oder Großeltern etwas Leckeres gekocht haben, wird das Übriggebliebene kurzerhand eingepackt und am nächsten Tag aufgewärmt. Essen wegzuwerfen, kam für die Generation, die in Kriegszeiten aufwuchs, nicht in die Tüte.

 

Oft sind die Augen größer als der Magen, heißt es so schön. Doch im Restaurant haben die Gäste oft gar keine andere Wahl: Die Portionen sind meist so riesig, dass sie kein normaler Magen bewältigen kann. Insbesondere in Berlins süddeutschen und österreichischen Lokalen ist die Kost oft üppig.

Doggy-Bags zwischen Scham und Nützlichkeit

Im Laufe der Zeit wurde auch in Restaurants um sogenannte „Doggy Bags“ gebeten. Der Name deutet bereits an, wie schambehaftet das Thema war und immer noch sein kann. Denn die Bezeichnung kommt daher, dass die Gäste damals vorgaben, die eingepackten Reste solle ihr Hund bekommen. Tatsächlich war das Essen in den meisten Fällen für sie selbst oder Daheimgebliebene bestimmt. Heute argumentiert so kaum noch jemand. Und dennoch ist es den meisten Menschen nach wie vor unangenehm danach zu fragen.

Nachhaltig, praktisch, sinnvoll: Die Beste-Reste-Box

Dem versucht die Gemeinschaftsaktion „Restlos genießen“ der Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sowie Greentable.de, einer Internetplattform für nachhaltige Gastronomieangebote, entgegenzuwirken. Dies soll dadurch gelingen, dass die Gäste nicht erst nachfragen müssen, sondern die Wirte aktiv ihre Reste-Boxen anbieten. Türaufkleber und Einleger für die Speisekarte sollen ebenfalls darauf aufmerksam machen und unnötige Scham eliminieren. Der Restaurantcoach Christian Rach unterstützt die Aktion.

 

Die Boxen dürfen natürlich am Ende nicht mehr Müll produzieren als sie vermeiden sollen  – deshalb ist die Beste-Reste-Box recyclingfähig, fett- und wasserresistent und zu 100 Prozent biologisch abbaubar. Man kann sie sogar bis auf 160 Grad erhitzen und in die Mikrowelle oder ins Tiefkühlfach stellen.

In Berlin gibt es schon viele Interessenten und auch Restaurants, die die Beste-Reste-Boxen bereits nutzen. Mit dabei sind beispielsweise das Restaurant AIGNER am Gendarmenmarkt und der Cateringservice die dollen Knollen. Hier könnt ihr weitere Speiselokale checken.

Berlin Recycling gegen Lebensmittel-Verschwendung

Die Berliner Tafel setzt sich ebenfalls gegen die Verschwendung von Lebensmitteln ein. Die KIMBA-Initiative möchte vor allem bei jüngeren Generationen ein nachhaltiges Bewusstsein fördern.

Jackfruit

Die Jackfruit:
Obst als Fleischersatz

Die Pallette unentdeckter Obst- und Gemüsesorten scheint unendlich. Ein neu entflammter Hype dreht sich nun um eine Frucht, die als Fleischersatz dienen soll: Die Jackfruit. Dies dürfte nicht nur alle Verganer und Vegetarier freuen. Immer mehr Menschen versuchen ihren Fleischkonsum zu reduzieren. Die Ernährungswissenschaftlerin Susann-C. Ruprecht rät, einige fleischfreie Tage einzuplanen. In dieser Zeit könnte auch die Jackfruit auf dem Speiseplan stehen. Doch was kann die Frucht wirklich? Wie steht es um den Geschmack? Und wie gesund ist sie? 

Süß oder salzig – das ist hier die Frage!

Optisch ist die Jackfruit bereits durch ihre imposante Größe und die noppige bis stachelige Schale ein echter Hingucker. Auch die inneren Werte zählen: Hier befinden sich 50-500 weißliche Kerne, die essbar sind. In Indien wird daraus Mehl für Chapatti und Papadums hergestellt. Man kann die Kerne auch rösten und als salzige Knabberei genießen, die im Geschmack Esskastanien ähnelt. 

 

Die etwa 35 Kilogramm schwere Frucht wächst an bis zu 20 Meter hohen Bäumen. Der milchige Fruchtsaft erinnert an Kleber. Ihren Ursprung hat die Jackfruit in tropischen Ländern. Dort wird sie meist süß – als Dessert oder Snack – verzehrt. Denn die reife Frucht schmeckt wie ein Mischung aus Mango, Ananas und Banane. Die unreife Frucht hingegen ist geschmacksneutral und ähnelt der Konsistenz von Hähnchenbrustfilet. In der westlichen Welt wird sie deshalb auch als „Gemüsefleisch“ betitelt. Ein und dieselbe Frucht kann also sowohl für die Haupt-, als auch für die Nachspeise genutzt werden.

Wie gesund ist die tropische Frucht?

Die Jackfruit ist ein Energielieferant schlechthin: Im Vergleich zu anderen Früchten, ist sie besonders reich an nahrhafter Stärke. Deshalb wird sie in den Herkunftsländern auch als Grundnahrungsmittel und als Ersatz für Reis verwendet. On top kommen 27 mg  Kalzium pro 100 g – das sorgt für gesunde Knochen und Zähne. In den Kernen schlummern zudem reichlich B-Vitamine, Magnesium, Eisen und Schwefel. 

 

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, der muss nicht extra in nach Indien oder Thailand fliegen. Die Jackfruit ist auch in Deutschlands Super- und Biomärkten erhältlich. Bei uns löst die tropische Frucht allerdings ein bisschen Fernweh aus. Wenn Ihr also bei Eurer nächsten Urlaubsreise eine selbstgepflückte Jackfruit esst, denkt dabei an uns und schickt uns gerne eine Foto. Lasst Euch doch einfach von verschiedenen Reisezielen inspirieren. Und vielleicht bringt Ihr dann ja sogar einen weiteren Food-Trend mit ins Land.

Food art Kaffee neben Notizblock

Food Art:
Bernulia zeichnet mit Kaffeeflecken

Mit Essen spielt man nicht – man zeichnet! Wenn die Künstlerin Giulia Bernardelli frühstückt, dann kommt nicht nur Leckeres, sondern auch Kunst auf den Tisch. Mit ihrem morgendlichen Kaffee malt sie auf weißem Papier kunstvolle Szenarien. Während auch Beeren, Nüsse und Honig zum Einsatz kommen, hält das Toast als Leinwand her. Was dabei rauskommt, sind meist temporäre und vor allem einzigartige Werke, die sie auf Instagram zur Schau stellt. Seht selbst:

 

 

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Neuer Rekord:
Roboter löst Zauberwürfel in 0,38s

Der Zauberwürfel – in den 70er und 80er Jahren war er weltberühmt und auch heute noch erfreut sich das kultige Drehpuzzle größter Beliebtheit. Oft wird minuten-, manchmal sogar stundenlang daran gedreht und geknobelt. Der offizielle Weltrekord für das Lösen eines Rubik’s Cube, liegt derzeit allerdings bei nur 4,47 Sekunden. Er wurde von dem Niederländer Mats Valk aufgestellt. Mit einem Roboter bewegen wir uns noch einmal in ganz anderen Dimensionen. Bislang hielt eine von Infineon-Ingenieuren entwickelte Maschine mit einem Spitzenwert von 0,637 Sekunden den ersten Platz unter den Robotern. Nun wurde ein neuer Weltrekord im technischen Lösen des Zauberwürfels aufgestellt.

Mit Playstation und OpenCV Zauberwürfel lösen

Die beiden Tüftler Ben Katz und Jared Di Carlo haben einen Roboter konstruiert, der den Zauberwürfel in nur 0,38 Sekunden löst. Das ist so schnell, dass es für das menschliche Auge kaum noch sichtbar ist. In einem Youtube-Video zeigen die beiden den Vorgang deshalb in Zeitlupe. Die Grundlage der Maschine sind die relativ preiswerten Playstation-3-Eye-Kameras und das Open-Source-Bilderkennungstool OpenCV. Diese analysieren die Würfelseiten. Gleichzeitig drehen sich die Servodisc-Motoren des Roboters innerhalb von 10 Millisekunden um 90 Grad. Das Maximum beträgt 1000 Umdrehungen pro Minute. Die dazugehörige Software fokussiert sich auf die Lösung von virtuellen Zauberwürfeln und gibt die Befehle innerhalb von 45 Millisekunden an die Motoren weiter.

Online-Code zum Nachbauen

Auf den Geschmack gekommen? Die Entwickler haben den Quelltext zum Nachbau im Software-Entwicklerportal Github zur Verfügung gestellt. Was diese Präzisionsmaschine jedoch nicht kann: Genau die Emotionen auslösen, die entstehen, wenn man den Würfel nach stundenlangem Hin-und-Herdrehen endlich löst.

weißer Hintergrund grüne Avocado zum Artikelthema Instagram Trend: Verlobung? Nicht ohne meine Avocado!

Instagram Trend:
Verlobung? Nicht ohne meine Avocado!

Auf Instagram ist alles möglich. Das beweist noch einmal mehr der neueste Trend, der gerade im Internet die Runde macht. Unter dem Hashtag “avocadoproposal” posten Leute Bilder und Videos ihrer Verlobung – mit einer Avocado.

 

 

 

 

Der etwas andere Heiratsantrag

Es gibt Frauen (vielleicht auch Männer), die sich ihre Verlobung märchenhaft ausmalen. Ein romantischer Spaziergang am Strand wäre die perfekte Location. Der Sand unter den Füßen ist angenehm warm, das Wasser ist so klar, dass man auf den Meeresgrund blicken kann und die untergehende Sonne taucht den gesamten Strand in rötliches Licht. Der Mann, wahlweise auch die Frau, kniet sich unerwartet hin und holt etwas aus der Hosentasche heraus. In Erwartung eines kleinen Tiffanys-Schächtelchens, bereitet man sich mental auf das obligatorische “Oh mein Gott, natürlich will ich!” vor. Stattdessen hält einem der Partner etwas ganz anderes hin: eine Avocado.

 

 

 

Tränen, Ringe und Avocados

Irgendwie hebt sich das Ende dieses klischee-beladenen Szenarios von der typischen Wunschvorstellung eines Heiratsantrages ab. Aber wie sagt man so schön? Zeiten ändern sich. Vor allem auf Instagram. Pärchen posten auf der beliebten Internetplattform Fotos von ihrer “Avocado-Verlobung”. Die kalorienreiche Frucht ist natürlich nicht der Ersatz für den Verlobungsring – Der befindet sich in der Avocado. Dabei werden auch gerne leicht angebräunte, matschige Exemplare verwendet. Klar, die Dinger sind teuer und der Verlobungsring hat wahrscheinlich schon ein Vermögen gekostet. Zumindest bekommt so ein Heiratsantrag Pluspunkte in Sachen “Kreativität”. Normal ist im Internet schließlich langweilig.

 

 

Avocado Proposal auf YouTube

An YouTube geht bekanntlich kein großer Trend vorbei. Scott Brown hat dort ein Video mit dem aussagekräftigen Namen “Avocado Proposal” hochgeladen. Seine Freundin Becky wurde darin zuerst mit einem mehr oder weniger professionellen Flashmob ihrer Freunde überrascht. Als ob diese peinliche Tanzeinlage nicht schon genug gewesen wäre, überreicht Scott seiner Freundin eine Avocado mit hochkarätigem Inhalt. Becky ist, wer hätte es gedacht, komplett begeistert und nimmt den Antrag unter Tränen an. Das Video ist zwar auf seine Art und Weise rührend, aber wenn ich ehrlich bin, hätte ich meine Avocado lieber auf einem Toast und nicht als ballaststoffreicher Hauptdarsteller meiner Verlobung.  

 

 

rosa Herzen dunkelroter Hintergrund zum Artikelthema Valentinstag: Top 5 außergewöhnliche Geschenkideen

Valentinstag:
Top 5 außergewöhnliche Geschenkideen

Valentinstags Geschenke wie Blumen, Pralinen und Schmuck sind an Einfallslosigkeit nicht mehr zu übertreffen. Wer seinen Schatz an diesem Tag wirklich überraschen will, der sollte sich von unseren kreativen Ideen inspirieren lassen.

 

 

Statistik: Was haben Sie in den letzten Jahren zum Valentinstag verschenkt? | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

Valentinstag ist einer dieser Tage im Jahr, die man entweder hasst oder liebt. Während die einen sagen “Alles Kommerz! Sowas feiere ich nicht”, drohen die anderen ihrer besseren Hälfte “Wenn du heute nicht mit Blumen nach Hause kommst, kannst du auf der Couch schlafen”. Dass man am Valentinstag hoffnungslos abgezockt wird, ist mittlerweile nichts neues. Wann zahlt man bitte sonst bis zu 50 Euro für ein paar Rosen mit etwas Grün dazwischen? Das hindert die Leute aber offenbar nicht daran, sie zu kaufen, wie ein Diagramm von Statista zum Thema “Valentinstags Geschenke” zeigt. Auf dem Siegertreppchen mit über 75 % sind nach wie vor, wer hätte es erwartet, Blumen. Dicht gefolgt von Süßigkeiten (62,9 %) und Karten mit kitschigen Sprüchen (45,2 %). Wer mal wieder vergessen hat, dass der Valentinstag auch in diesem Jahr am 14.02. stattfindet, der kann mit der folgenden Auswahl an Geschenkideen richtig Eindruck schinden.

 

Top 5 Geschenke zum Valentinstag

 

Ganzkörperdecke

(Vielen) Frauen ist oft und überall kalt. Vor allem im Winter. Wer sich komplett auf dem Sofa einkuschelt, wird schnell merken, dass man nicht mit dem Handy spielen kann, ohne einem Arm den plötzlichen Gefriertod auszusetzen. Da kann nur eine Sache Abhilfe schaffen: die Ganzkörperdecke. Für Paare, die es abends beim Netflix gucken gerne warm haben.  

 

Mini Donut Maker

Zu dieser Geschenkidee muss man nicht viel sagen, außer dass sie grandios ist. Klar ist es einfacher, sich Donuts zu kaufen, als selber welche zu machen. Selbstgemachte Donuts schmecken aber um einiges besser. Außerdem kann man total kreativ bei der Kreation verschiedener Sorten sein. Und weil es kleine Donuts sind, kann man sich so viele genehmigen, wie man will.

 

Alles wo Einhörner drauf/drin/dran sind

Wenn eine Sache gerade im Trend ist, dann sind es definitiv Einhörner. Sie sind einfach überall: auf Tassen, Pantoffeln, Süßigkeiten und auf absolut allen Textilien, die man sich nur vorstellen kann. Natürlich könnt ihr euch gegen diesen dezent übergriffigen Trend wehren, aber Valentinstag ist einer der wenigen Anlässe, um seine heimliche Liebe zu Ponys mit Zauberhörnchen auszuleben.  

 

Unterhose für 2

Wie der Name schon erahnen lässt, handelt es sich hierbei um ein Geschenk aus der Kategorie: funny aber unnötig. Also eigentlich genau richtig für den Valentinstag. Gut, die Unterhose für zwei ist vielleicht nicht besonders alltagstauglich, aber für einen Lacher sorgt sie garantiert. Wer weiß, wann die nochmal zum Einsatz kommt.

 

Sprechende Klopapierrolle

Mit einer sprechenden Klopapierrolle brauchst du kein Handy auf der Toilette, um Spaß zu haben. Dank der Aufnahmefunktion lassen sich auch süße Valentinstags Grüße auf dem stillen Örtchen abspielen. Das perfekte Geschenk für alle, die wortwörtlich auf diesen “Feiertag” schei***.

 

schwarzer Visa-Stempel weißer Hintergrund zum Artikelthema Visumfrei Reisen: Mit dem deutschen Reisepass einmal um die Welt

Visumfrei Reisen:
Mit dem deutschen Reisepass einmal um die Welt

Die Semesterferien sind die perfekte Zeit um das ersparte Geld zusammenzukratzen, sich in das nächste Flugzeug zu setzen und die Welt zu erobern. Ausschlafen, Netflix gucken und Playstation spielen können wir noch das ganze Leben lang. Jetzt heißt es Koffer packen und das nächste Reiseziel aussuchen. Wer einen deutschen Reisepass hat, dem stehen über 150 Länder zur Auswahl, für die man kein Visum benötigt. Oder anders gesagt: Reisefreiheit at its best.

 

158 Länder ohne Visa

Mit dem deutschen Reisepass kann man entspannt seinen Urlaub genießen, ohne sich über nervige Bürokratie-Hürden zu ärgern. Deutschland ist mit 158 visafreien Ländern auf Platz zwei des Global Passport Index. Dieses Ranking hat die Beratungsgesellschaft Arton Carter erstellt. Dafür wurden die Visabestimmungen von 199 Ländern miteinander verglichen und analysiert. Auf dem ersten Platz ist Singapur mit 159 visafreien Länder gelandet.

 

 

 

Singapur auf Platz 1

Wer sich als nächstes Reiseziel Singapur aussucht, der sollte auf jeden Fall einen Besuch in der National Gallery Singapore einplanen. Dort gibt es eine beeindruckende Sammlung moderner Kunstwerke aus Singapur und Südostasien. Alle Kunstliebhaber können ganze 8.000 Werke in der Galerie betrachten. Damit ist sie seit dem 19. Jahrhundert eine der größten und wertvollsten Sammlungen weltweit.

 

 

 

Stockholms unterirdische Kunstgalerie

Nach Singapur und Deutschland teilen sich Schweden und Südkorea den dritten Platz im Arton Partners Ranking. Um sich in Stockholm Kunst anzusehen, reicht es mit der U-Bahn zu fahren. Mehr als 90 der 110 Stationen wurden von 150 Künstlern zu beeindruckenden Kunstwerken verwandelt. Eine riesige unterirdische Kunstgalerie, die man unbedingt gesehen haben muss. Wer sich für die anderen Platzierungen im Ranking interessiert, der kann sich hier https://www.reise.de/visumfrei-reisen/ informieren.  

 

Gecrashtes Eis: Erste Eisbar in Berlin

Frostige Kunstlocation:
Erste Eisbar in Berlin

Der erste Schnee ist gefallen, die Temperaturen klettern in den Keller und Berlin ist mittendrin im großen Bibbern und Zittern. Wenn schon Winter, dann doch bitte richtig: Anfang diesen Jahres eröffnet die interaktive Event-Attraktion und erste Eislocation in Berlin – das Angiyok The Arctic Experience. Dabei handelt es sich um eine arktische Erlebniswelt aus 60 Tonnen Eis und Schnee auf 124 Quadratmetern bei Minus 10 Grad. Von einem Iglu, über beleuchtete Eisskulpturen und Artefakte, funkelnde Polarlichter, spezielle Farb-LED’s bis hin zu einer Bar, die ihren Gästen Getränke aus gefrorenem Wasser serviert. Und das Beste? Besucher können die eisigen Räume dank spezieller Thermokleidung entspannt und wohlig warm entdecken.

Die Arktis hautnah und digital erleben

Das Angiyok kann von insgesamt 50 Personen gleichzeitig durchlaufen werden – vorbei an Eisskulpturen von Schlittenhunden, Eisbären sowie dem Brandenburger Tor und anderen Berliner Sehenswürdigkeiten. Ob Wale, Robben oder Pinguine – der interaktive Boden ist mit Projektionen der Arktis bedeckt und die Räume werden mit Polarlichtern durchflutet. Am Ende der Landschaft können sich die Besucher dann an einer Eisbar stärken und beispielsweise Vodka oder Gin aus Grönland in Eisgläsern genießen.

Vom Koch zum Besitzer einer Eisbar in Berlin

Die Idee einer arktischen Erlebniswelt hatte der gelernte Koch Thilo J. von Beyme. Anfang der 90er Jahre war er Souschef des Euro in Auckland. Direkt gegenüber befand sich die berühmte Eisbar Minus 5. Diese faszinierte Thilo so sehr, dass ihn der Traum einer eigenen eisigen Eventlocation nie richtig los lies. Nun wird der Traum Wirklichkeit.

 

Eröffnung: Anfang 2018

Eintritt: 21,50 Euro

Spandauer Straße 2, 10178 Berlin

 

 

Gerahmte Bilder von Filmszenen von Sergei Eisenstein

Sergei Eisenstein:
Google Doodle ehrt Regisseur

Wer heute die erfolgreichste Suchmaschine der Welt nutzt, der stößt auf eine künstlerisch animierte Google-Grafik, deren Buchstaben sich aus einem langen Filmstreifen formen. Und mittendrin: Eine Figur von der niemand wirklich weiß, wer sie ist. Wir klären auf: Es soll sich um den sowjetischen Regisseur Sergei Eisenstein handeln, der heute 120 Jahre alt geworden wäre. Doch was genau macht die Kunst von Sergei Michailowitsch Eisenstein so besonders, dass ihm die Suchmaschine ein Google-Doodle widmet?

Google-Doodle-Was? 

Als Google Doodle wird die vielen bekannte grafische Veränderung des Google-Logos bezeichnet. Die Umgestaltung erfolgt  zu bestimmten Anlässen, wie Jahres- und Feiertagen oder zur Ehrung berühmter Künstler, Wissenschaftler und Pioniere. So feiert das Unternehmen heute den 120. Geburtstag eines sowjetischen Künstlers. Doch wer war der Regisseur Sergei Eisenstein?

Sergei Eisenstein: Father of Montage

Der 1898 in der lettischen Hauptstadt geborene Regisseur, ist ein Pionier der Videokunst. Er entwickelte eine revolutionäre Filmtechnik, die bis heute Verwendung findet. Die Filmmontagen bestanden aus kurzen, schnell aneinandergereihten Szenen. Dabei schnitt Eisenstein die Sequenzen so unvergleichlich präzise, dass er von Google als “ father of montage” bezeichnet wird. Diese Art künstlerisch zu arbeiten, ermöglicht eine Untermalung von thematischen Gegenüberstellungen und die Verdeutlichung von zeitlichen Abläufen.

Revolutionsepos als bester Film aller Zeiten

Nicht nur seine Filmtechnik war revolutionär: Sergei Eisenstein thematisierte in seinen Werken den aufreibenden und schwierigen Kampf von niedergeschlagenen Arbeitern gegen die herrschende Klasse. Anlässlich des 20. Jahrestages der “Volksrevolution von 1905” erhielt der damals junge Künstler den Auftrag einen Film zu drehen. Heute zählt das Revolutionswerk “Panzerkreuzer Potemkin” zu den Klassikern der Filmgeschichte. Mit propandagistischem Ausdruck bringt Eisenstein sein Publikum am Premierenabend zum Jubeln. Das Werk wurde 1948 und 1958 von internationalen Jurys zum besten Film aller Zeiten ernannt. Zu seinen bekanntesten Werken gehören ebenfalls: „Iwan der Schreckliche“ und „Oktober“.

 

Grafik Sergei Eisenstein
Sergei Eisenstein

 

Titelbild: @flickr: G Travels

Grafik: @flickr: Maria Zaikina