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Installationskünstler

Hinter den Kulissen von “The Arch”:
Im Gespräch mit dem Installationskünstler Ian Brill

Technologie und Kunst können zu einem beeindruckenden Mix verschmelzen – der Installationskünstler Ian Brill hat damit schon so einige Erfolge verzeichnen können. Seine Installationen, Performances und Texte lassen die Zuschauer in eine Welt voller Eindrücke, Lichter und Geräusche eintauchen. Denn erst durch die Beachtung der immersiven Bedeutung von Technologie, können interaktive, performative und multisensorische Umgebungen erschaffen werden. Ians Kunst umfasst dabei oftmals mehrere Tausende LED-Leuchten.

Die Symbiose von Kunst und Technologie

Anfang der 2000er hat Ian angefangen, mit vielen Performance Künstlern und Ingenieuren zusammen zu arbeiten, bis er sich dazu entschied, seine eigenen Projekte zu entwickeln. Er selbst nennt sich einen “New Media Artist”. Mit seinem Projekt “The Arch” hat er sich mit Mozilla zusammengetan, um eine neue multisensorische, audiovisuelle Erfahrung zu schaffen, die eindrucksvolle Kunst und offene Technologien von Mozilla zusammenbringt.
 
“Wie lange der Aufbau einer Installation dauert, hängt vor allem davon ab, wie viele Hände mithelfen und wie groß die Motivation ist. Diese kann ganz unterschiedlich ausfallen – je nachdem, ob man nur mit Pizza bezahlt wird“, sagt Ian und lacht. Früher war er ein absoluter Perfektionist, heute kann er sich jedoch damit begnügen, etwas imperfekt zu lassen. Was ihm jedoch viel bedeutet, ist, wenn Menschen kleine Unreinheiten mitbekommen: “Ich liebe es, Leute zu treffen, die sich dafür interessieren – sie sind unglaublich unterhaltsam!”.

Ein Browser regelt die technische Umsetzung

Seine Ausstellungspremiere hat “The Arch” bei der JSConf EU am zweiten und dritten Juni gefeiert. Auf der Website der Konferenz konnten die Zuschauer bei der Installation selbst aktiv werden und Rust-Module kreieren, die dann schlussendlich mit WebAssembly “The Arch” in Echtzeit verändert haben. Dabei ist die gesamte technische Umsetzung im Browser erfolgt. Die Installation ist somit ein Zusammenspiel aus dem Erlebnis, das Ian kreiert hat, den Technologien von Mozilla und den Zuschauern, die das Kunstwerk mitgestalten konnten. “The Arch” ist somit ein tolles Beispiel dafür, dass Künstler, Unternehmen und Zuschauer zusammen beeindruckende Erlebnisse kreieren können.