Category: Freizeit

Morgen startet 48 Stunden Neukölln

Neue Echtheit:
Morgen startet 48 Stunden Neukölln

Es geht in die 20. Runde: Das Jubiläum des Kunstfestivals  48 Stunden Neukölln findet wieder vom 22. bis 24. Juni statt.  Unter dem Motto “Neue Echtheit” laden internationale Künstler*innen zu rund 250 Ausstellungen, Konzerten, Lesungen, Performances und Events ein.

Zeitgenössische und politische Kunst

Unsere heutige Gesellschaft muss eine Wertediskussion um das Echte anstoßen. Denn der Wandel in neue soziale Konventionen und Kommunikationsformen sowie die ökonomische und ökologische Verschiebungen stellt uns vor wichtige Fragen: Müssen wir das Echte in einer Zeit digitaler Omnipräsenz neu lernen? Besteht weiterhin die Erwartung, dass Kunst ehrlich bemüht ist, das Echte zu verkörpern? Diese sind die Kernfragen des Kunstfestivals.
 
Für das Festival verwandelt sich Neukölln in ein Experiment. Hier werden alle Gesellschaftsgruppen mit einbezogen, um gemeinsam Kunst zu schaffen, die verbindet, konfrontiert und kommuniziert.  KünstlerInnen, BesucherInnen und Anwohnerschaft helfen das Festival zu realisieren und ermöglichen so neue und ungewöhnliche Ort wahrzunehmen und umzudeuten.

 

Fête de la Musique

Kostenlos auf die Ohren:
Morgen beginnt die Fête de la Musique

Das Geburtsjahr der Fête de la Musique ist 1982: Jack Lang, der damalige französische Kulturminister, war aufgrund einer Studie über die pariser Amateur- und Profi-Musiker-Szene schwer beeindruckt. Daher rief er am 21. Juni alle Musiker*innen der Stadt dazu auf, ihre Talente auf den Straßen zum Besten zu geben.

Everyone deserves music

Auch hier in Berlin ist die Fête seit 1995 und pünktlich zum Sommeranfang zur Tradition geworden: In ganz Berlin darf morgen von 16 bis 22 Uhr auf öffentlichen Plätzen musiziert werden. In allen zwölf Bezirken gibt’s auf unzähligen Bühnen was auf die Ohren und das Publikum wird selbst dazu aufgefordert mitzutanzen und mitzusingen. Die Hot Spots sind morgen: Die Altstadt in Spandau, die Revaler Straße in Friedrichshain, die Karl-Marx-Allee, die Friedrichstraße, Unter den Linden und der Rosa-Luxemburg-Platz. Und das Beste daran: Alles für lau!

 

Trotzdem muss man ab 22 Uhr nicht nach Hause gehen: Denn die Fête da la Nuit geht in fast 30 Locations indoor weiter, wie zum Beispiel im Yaam, mein Haus am See oder dem Ritter Butzke. Auf der Webseite der Fête könnt ihr euch über das Programm in eurem Kiez informieren. Viel Spaß beim Singen und Tanzen!

Rückblick der Fête de la Musique

MakeCity

Remixing Berlin:
Morgen fängt das MakeCity Festival an

Vom 14. Juni bis zum 1. Juli findet in Berlin das MakeCity Festival für Architektur & Andersmachen statt: Unter dem Motto “Remixing Berlin – Stadt neu gemischt” könnt ihr an 17 Tagen mehr als 130 Ausstellungen, Workshops, Make-City Open-Stadtführungen und Studio Talks besuchen, die euch neue Perspektiven zur Stadtentwicklung vorstellen.

Berlin als Impulsgeber für MakeCity

Das stadtweite, transdisziplinäre und internationale MakeCity Festival ist in und durch Berlin entstanden: Allein den letzten Jahren sind die Grundstückpreise in der Innenstadt um ganze 500 Prozent gestiegen – die Regierung hat in dem Zuge für den sozialen Wohnungsbau noch nie dagewesene Ziele angesetzt und möchte neue Bevölkerungsgruppen besser integrieren und gleichzeitig in der Bevölkerung einen Dialog anstoßen, der sich mit kooperativen Wohnkonzepten und innovativen Mitnutzungen beschäftigt. Berlin ist somit eine Metropole, die stetigen Wandel unterliegt – räumlich, architektonisch, regierungspolitisch und zivilgesellschaftlich stellt sie für das MakeCity Festival die perfekte Bühne dar, um diese Ansätze zu thematisieren.

Auf dem Festival erwartet euch daher unter den drei Themenblöcken “Architektur/Raum”, “Strukturen/Prozesse” und “Stadt/ Natur” ein vielfältiges Programm, dass den stadtweiten Diaolog fördern möchte und euch die Möglichkeit gibt, selbst mitzumischen.

Make City Festival 2015: Berlin’s Festival for Architecture and Urban Alternatives from Make City Festival on Vimeo.

 

Review zur Hanfmesse Mary Jane Berlin:
Eindrücke & Wissenswertes über Cannabis in der Krebstherapie

Wäre Mary Jane eine Frau, wäre sie wohl ziemlich entspannt. Ist sie jedoch nicht, sondern das ist der Name der größten Hanfmesse in Deutschland: Die Mary Jane Berlin, die letzte Woche in die dritte Runde ging und vom 8. bis 10. Juni in der Arena stattgefunden hat. Im umgangssprachlichen Gebrauch wird Marihuana auch Mary Jane genannt, daher der Name. Auf der Messe, die gleichzeitig auch ein Festival ist, haben Verfechter der grünen Wunderpflanze ihre Produkte vorgestellt und Vorträge zu therapeutischen Eigenschaften gehalten. Wir waren auch dabei und haben uns auf der Messe für euch umgeschaut (oder eher -gerochen?). 

 

Hanf, die grüne Powerpflanze

Da sich bei der Messe alles um die grüne Powerpflanze dreht, macht es Sinn ein paar wissenswerte Dinge über Hanf zu klären: Hanf wird in China schon seit über 10,000 Jahren angebaut und gilt somit als eine der ältesten Kulturpflanzen der Erde. Die Vorteile von Hanf sind unter anderem: Die Pflanze kann nahezu bei jedem Klima angebaut werden, benötigt keinerlei Pflanzenschutzmittel, verbessert die Böden und kann so universell genutzt werden, wie kaum eine andere Pflanze – z.B. als Lebensmittel, Medizin, Baustoff oder auch Kosmetikprodukt.
 
Die Mary Jane Berlin hat über 200 nationale sowie internationale Aussteller zusammengebracht und informierte die Besucher umfassend über alles, was sie über Hanf wissen wollten.  Anbauer durften sich an neuen Technologien und ”Brutkästen” für die Pflanzen erfreuen, genauso wie über viele Arten von Düngemittel. Konsumenten hatten die Möglichkeit sich Leckereien aus Amsterdam anzueignen oder sich über neues Zubehör und verschiedene Samenarten zu informieren. Viele Accessoires, wie zum Beispiel Joint-Filter aus Keramik, waren hier zu bekommen oder auch Kosmetikprodukte wie Seifen und Öle, die man auf die Haut auftragen kann, um so eine therapeutische Wirkung zu erzielen. Eine App namens “Weedmaps”wurde auch vorgestellt: Sie erleichtert dem User unter anderem die Suche nach Apotheken und Ärzten, die medizinisches Cannabis verschreiben.
 

Vortrag bei der Hanfmesse: Cannabis in der Krebstherapie

Einen besonders spannenden Vortrag hielt der Dr. Franjo Grotenhermen, Arzt und Geschäftsführer der International Association für Cannabinoid Medicines (IACM). Bevor es jedoch zur Sache geht, sind hier ein paar hilfreiche Definitionen zum Verständnis: Cannabis ist der lateinische Begriff für Hanf. In Deutschland sowie in vielen anderen Ländern, wird Cannabis jedoch als umfassender Begriff für Hanfpflanzen und THC-haltige Produkte der Pflanze verwendet. Die Bezeichnung Marihuana oder Gras trifft hingegen zu, wenn es sich um die getrockneten Blüten der weiblichen Hanfpflanze handelt. Das “Harz” befindet sich auf den Drüsenhaaren der Pflanze und enthält in hoher Konzentration THC, CBD und andere Cannabinoide.

Es gibt kein Mittel gegen jeden Krebs

Der Vortrag von Dr. Franjo Grotenhermen handelte vor allem von der Wirkung der oben genannten Inhaltsstoffe und konnte als Einführung in die wissenschaftlichen Grundlagen des therapeutischen Potenzials von Cannabis bei verschiedenen Krebserkrankungen gesehen werden. Schon ganz zu Anfang seines Vortrags stellte Grotenhermen jedoch klar: Es gibt kein Mittel, dass alle Krebsarten heilen kann.

 

Long story short, wir haben euch die wichtigsten Informationen des Vortrags zusammengefasst:

     

  • Hanf ist in ⅓ der Fälle bei Krebserkrankungen wirksam.
  • Die Haupt-Wirkmechanismen von Hanf sind: Auslösung des programmierten Zelltodes, Hemmung des Krebswachstums sowie der Neubildung von Blutgefäßen im Tumor,  Reduzierung der Bildung von Metastasen und die Modulation des Immunsystems.
  • THC hemmt meistens das Tumorwachstum, in einigen Fällen war es jedoch tumorfördernd (z.B. bei einem Brustkrebsmodell bei Mäusen).
  • CBD wirkt tumorhemmend.
  • Die Wirkung von THC und CBD war in einigen Untersuchungen synergetisch.
  • Cannabinoide hemmen die Chemoresistenz.
  • Dennoch: Eine Behandlung mit THC und CBD ist keine Alternative zu Standardtherapien und die Ansprechbarkeit auf THC und CBD variiert erheblich. Daher wird die Kombination aus Standardtherapie, Cannabis und anderen Verfahren empfohlen.
  • Das Problem: Es gibt kaum Studien, nur Einzelfälle. Es braucht mehr Patienten, um verlässliche Daten zu erzielen.

Falls ihr also noch mehr zu dem Thema erfahren wollt, solltet ihr euch nächstes Jahr auf jeden Fall ein Ticket besorgen!

Mehrere Personen laufen, joggen mit Nike-Schuhen, Bild zum Artikel Stark im Park

Stark im Park:
Kostenloser Sport in Berlin

Sport frei: In Berlin könnt ihr diesen Sommer an kostenlosen (!) Trainingsangeboten im Freien teilnehmen. Ermöglicht wird dies durch Stark im Park – einem Förderprogramm der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Es möchte die Berliner und Berlinerinnen dazu bewegen, sich mehr zu bewegen, aktiv durch den Sommer zu kommen und dabei die frische Luft zu genießen.

Berlin bewegt: Kollektives Schwitzen im Sommer

Der gute alte Sportmuffel ist in fast jedem von uns mehr oder weniger vertreten. Und was motiviert da besser als Sport in Gesellschaft? Zumindest fällt das Aufraffen so leichter. Ein positiver Nebeneffekt: Frische Luft tut gut. Wie der Name bereits andeutet, bietet Stark im Park Sporteinheiten in über 15 Berliner Grünanlagen an sieben Wochentagen an. Ebenso vielfältig ist das Angebot: Ob Laufen, Gerätetraining, Spielen, Rückenübungen, Zirkeltraining oder Yoga, bei über 20 verschiedenen Sportarten ist für jeden etwas dabei.

 

Zum Programm, inklusive aller zeitnahen Termine.

Hier ein paar Eindrücke bisheriger Sporteinheiten:

Stark im Volkspark: Bodyfit für Frauen

Krafttraining for free in Kreuzberg

U-Bahn fahren

U-Bahn fahren durch Kreuzberg:
So sah der Ausblick in den 1980ern aus

Berlin ist eine Stadt, die stets im Wandel ist. Hin und wieder ist es jedoch an der Zeit, eine Weile in Nostalgie zu schwelgen – denn auch unser Ausblick beim U-Bahn fahren hat sich gewaltig verändert.

Nostalgische U-Bahnfahrt durch Kreuzberg

Das Video unten zeigt die U-Bahnfahrt vom Kotti zum Schlesi im Jahre 1987. Häuser, Menschen, U-Bahnstationen und Zeitungen sind zu sehen, die die Schlagzeilen von vor über 30 Jahren abbilden. Wenn ihr das nächste mal am Kotti einsteigt, dann achtet doch mal auf all die Veränderungen. Übrigens lohnt sich der Blick auf den YouTube Account des Nutzers ebenfalls – dort lassen sich weitere schöne Zeitdokumente finden.

Wandbild an Hauswand zum Artikel: Nackenstarre garantiert: Das Berlin Mural Fest

Nackenstarre garantiert:
Das Berlin Mural Fest

Falls ihr nach “The Haus” letztes Jahr und “Wandelism” im März diesen Jahres von Street-Art immer noch nicht genug bekommen könnt: Das erste “Berlin Mural Fest” findet dieses Wochenende statt! Die Mitglieder des Berlin Art Bang e.V. haben über 100 Künstler zusammengetrommelt, darunter etablierte Namen, wie die Klebebande oder El Bocho. Mit aufwendigen Wandbildern, sogenannten “Murals” soll Berlin ein neuer Anstrich verpasst werden.

Berlin Mural Fest: Open-Air-Streetart vom Feinsten

Somit wird die Hauptstadt an diesem Pfingstwochenende nicht nur zu einer riesigen Open-Air-Galerie, auch musikalisch gibt es etwas auf die Ohren, denn der Karneval der Kulturen findet parallel statt. Das Rahmenprogramm des Berlin Mural Fest findet an verschiedenen Orten im gesamten Stadtgebiet statt.
 
Ihr dürft euch am Wochenende somit auf die internationalen und regionalen Kings und Queens – wie die Veranstalter sie nennen – der Szene freuen: Neben den bereits genannten Künstlern haben auch Ben Wagin, Arsek & Erase, Herakut, Stohead, Saturnoart, Semor, Tasso, Akteone & Cren, Saturno, One Truth, Insane 51, The Weird, Quintessenz, Mr. Woodland und viele mehr ihre Teilnahme bestätigt. 30 neue Murals werden auf über 10.000 qm Fläche ihr Zuhause finden.

 

Partner des Projektes ist auch Urban Nation – das erste Berliner Museum für Streetart.

 

Buch in Hand

Psychedelisch unterwegs:
Der Buchladen Kali in Friedrichshain

Buchläden hatten schon immer eine besondere Anziehung auf mich: Die Vorstellung, wie viel Wissen, Fantasie und Zeit nötig ist, um eines der Regale zu füllen, bringt mich immer wieder ins Staunen. Der im Februar neu eröffnete Buchladen Kali in Friedrichshain bedient jedoch ein ganz spezielles Genre, das in vielen Buchläden gar nicht zu finden ist: Hier geht es vor allem um psychedelische Substanzen, die das Bewusstsein erweitern.

Eine kreative Idee wurde Realität

 Auf die Idee kamen die beiden Inhaber Norman und Vanessa, weil sie schon immer künstlerisch interessiert waren und nicht noch eine Bar oder Café im Südkiez aufmachen wollten. Die Literatur in ihrem kleinen Laden handelt jedoch nicht nur von Psychodelika, sondern gibt auch Tipps zur richtigen Aufzucht von Pflanzen, Yoga, Traumatherapien und anderen Spektren.

 

 

 

Der Buchladen Kali: Ein buntes Wunderland

Dieses Buch wurde im Kali bisher am meisten verkauft.

Norman und Vanessa haben sich mit ihrem Laden ihr ganz eigenes Wunderland geschaffen, mit bunten Mustern an den Wänden (keine Tapete!) und einer Leseecke. Auch Veranstaltungen, wie offene Diskussionen und Workshops, finden im Kali statt. Da den beiden die (Selbst-)Heilung durch Drogen am Herzen liegt, besprechen sie hier in offenen Diskussionsrunden positive sowie negative Erfahrungen mit Drogen und möchten so einen Raum für offene Kommunikation schaffen. Sie wollen keinesfalls Drogenkonsum verherrlichen – viel mehr sehen sie ihren Buchladen als Teil der Aufklärung.

“Es geht uns um Selbstheilung, aber auch um Selbstermächtigung: Dass man selbst bestimmen darf, was man isst und was nicht – und dabei lernt, was in der Natur überhaupt alles essbar ist”, sagt Norman. In vielen der Bücher erfährt man auch, was auf dem wissenschaftlichen Gebiet momentan passiert, erklärt Vanessa: “In der Schweiz ist man mit der Forschung schon sehr viel weiter, wie uns beispielsweise auf der 75 Jahre LSD Konferenz deutlich wurde. Dort wurden auch viele Erfolge besprochen, wie die Anwendungen psychodelischer Substanzen bei Depressionen und anderen psychischen Problemen und so mit ein paar Sitzungen aufgehoben werden konnten.”

Lesen in entspannter Atmosphäre bei einer Tasse Tee

In den Regalen sind auch viele Werke bereits bekannter Autoren zu finden: Michael Ende, Hermann Hesse oder Aldous Huxley sind dabei. Vanessa verrät mir, dass “Die Enzyklpädie der psychoaktiven Pflanzen” ein Standardwerk und eins ihrer Lieblinge ist. Weitere Bücher mit Titeln wie “Nazis on Speed” (über den Drogenkonsum im dritten Reich) oder “Psychedelische Tomaten und andere Geschichten aus dem Schatten der Nacht” reihen sich in die Regale ein. Der Laden versteht sich auch als Teestube: Über 20 leckere Sorten kann man hier bekommen, doch sie kommen nicht – wie in manch anderen Artikeln behauptet – aus China.

Dass Alkohol als Volksdroge Nummer eins an jeder Ecke zu bekommen ist und gesellschaftlich akzeptiert ist, ist für die beiden jedoch immer noch unverständlich: Ihrer Meinung nach ist Alkohol der Hauptverursacher für viele Gewalttaten. “Ich finde, Drogenillegalisierung ist absoluter Quatsch, denn so gibt man den den Dealer der Milieus erst die Chance, die Leute zu vergiften – durch Streckmittel, die schlussendlich zu Fehldosierung führen“, sagt Vanessa. Denn auch die Pharmaindustrie profitiere natürlich davon, die Natur als Feind darzustellen. “Dabei ist es doch realitätsfern Pflanzen und Pilze aus der Natur zu verbieten, die schon vor uns da waren. Außerdem sind wir Menschen auch Teil der Natur”, fügt Norman hinzu.

Schlemmen im Hinterhof

Vanessa hat eine Skizze von der Knoblauchsraute gemacht.

Im Anschluss führt Vanessa mich in den Hinterhof und zeigt mir verschiedene Pflanzen, von denen ich gar nicht wusste, dass sie essbar sind. Dass man mit Gänseblümchen und Löwenzahn den Salat aufpeppen kann, war wahrscheinlich dem ein oder anderen bekannt, dennoch kann man sich tatsächlich fast durch den ganzen Hinterhof schlemmen. Vanessa lässt mich Knoblauchsrauke probieren: Schmeckt nach Knoblauch, aber man riecht angeblich nicht danach. Da kann man den Kollegen im Büro nur noch die Daumen drücken.

 

Falls der Vatertag ins Wasser fällt:
Hier sind sieben coole Kulturevents für drinnen

Der Mai verwöhnt uns ganz wunderbar: Morgen ist Vatertag – oder Christi Himmelfahrt – und wir haben wieder frei. Ursprünglich sollte dieser Tag im christlichen Glauben die Rückkehr Jesu Christi zu seinem Vater im Himmel erinnern. Heute wird der freie Tag vor allem genutzt, um auf diversen Events (auf das männliche Geschlecht) anzustoßen.
 
Ein Blick auf die Wettervorhersage stimmt uns jedoch pessimistisch, wenn es um Veranstaltungen im Freien geht. Doch anstatt Trübsal zu blasen, haben wir für euch die siebencoole Kulturevents rausgesucht, bei denen ihr trocken bleibt.

1. Die Fotoausstellung “Nachtschwärmer” im Haus 15

Die Ausstellung von Bernhard Schurian zeigt euch diverse Insekten wie Schmetterlinge, Käfer und Bienen, auf großflächigen Bildern – hier könnt ihr die Tiere bis ins kleinste Detail genau betrachten. Der Wissenschaftsfotograf am Museum für Naturkunde hat den Zeitpunkt gut gewählt: Die Ausstellung verdeutlicht abermals welchen Verlust Insektensterben und die schwindende Biodiversität mit sich bringt. Der Eintritt ist kostenlos.

2. Das Programm im Zeiss-Großplanetarium

Europas modernstes Wissenschaftstheater hat so einiges zu bieten: Hier wird euch am Vatertag ein spannendes Programm rund um unser Universum geboten. So zum Beispiel die morgige “Sternstunde”, die euch auf eine Tour von den Objekten und Sternbildern, die man aktuell am Berliner Himmel sehen kann, bis hinaus in den Weltraum führen wird.

3. “On Speed: Chicks flying for 20 years” an der Volksbühne

Vor 20 Jahren hat es mit dem Kunstkollektiv aus Alex Murray-Leslie und Melissa Logan alias “Chicks on speed” begonnen – seitdem wagen sie Experimente in den Zwischenwelten von Design und Elektropop, adressieren im Kunstkontext Themen wie Kommerzialisierung und Massenproduktion und dehnen die Grenzen der kreativen Sprache aus. Unter dem Titel “On Speed: Chicks flying for 20 years” feiern sie morgen ihr Jubiläum und präsentieren ihren Stilmix aus neuen Medien, Fashionhacks und visueller Livemusik im Großen Haus.

4. Tanzkurs in Klärchens Ballhaus

Hier wird das Tanzbein geschwungen: In Klärchens Ballhaus könnt ihr morgen Abend kostenlos ChaCha, Walzer und Co lernen.

5. FICKO-Salon #5: Veranstaltung zum Themenschwerpunkt Staatskritik

Wer ist der bürgerliche Staat? Und welche Rolle nimmt er in der kapitalistischen Gesellschaft ein? Diese und viele andere Fragen könnt ihr morgen Abend in einer offenen Gesprächsrunde im FICKO-Salon im ORi diskutieren.

6. Performance “Bilder aus Nichts” im Gorki-Theater

Die Golden Gorkis (Ensemble 60+) setzten sich in dieser Performance mit dem eigenen Tod auseinander: Die Frage “Wer werde ich gewesen sein?” steht im Mittelpunkt und sich an die Grenzen des Vorstellbaren – jedoch Unvermeidlichen – gewagt.

7. Kino Babylon: Eröffnung des Anime Berlin Festivals

Zum dritten Mal feiert das Babylon das Anime Berlin Festival: Vom 10. bis 20. Mai präsentiert euch das Kino die große Vielfalt der Anime Filmkultur. Das Festival startet morgen mit dem Eröffnungsfilm “Mutafzkaz”, welcher für ein actionreiches, urbanes und mit Hip Hop Beats untermauertes Vergnügen sorgen wird.

Tacos

Lasst euch verzaubern:
Das Lateinamerikanische Wochenende kommt!

¡Bienvenidos a Latinoamérica! – Ein Stück Lateinamerika kommt zu euch nach Berlin: Am Samstag und Sonntag, dem 05. Mai und 06. Mai 2018, dürft ihr euch auf das Lateinamerikanische Wochenende freuen. Denn von 12 Uhr – 22 Uhr wird euch in der Eventlocation Osthafen Berlin echtes Lateinamerikafeeling gegeben, das euch komplett in die Kultur eintauchen lässt: Das bunte Programm beinhaltet DJ’s, Live Musik, Folkloreaufführungen sowie individuelle Stände aus Foodtrucks und Kunstausstellern.
 
Berlin de Noche veranstaltet als einmaliges Event direkt an der Spree, zwischen den S-Bahn Stationen Treptower Park und Ostkreuz, im Ostbahnhof. Dort erwartet euch nicht nur eine ausgelassene Atmosphäre, leckeres Essen und erfrischende Getränke, sondern auch die einmalige Chance, interessante Gespräche zu führen, Kontakte zu knüpfen und die lateinamerikanische Kultur wirklich kennen zu lernen.
 
Das kulinarische Angebot wird euch zudem Lateinamerika auf dem Gaumen spüren lassen: Sorgfältig ausgewählte Foodtrucks bieten euch Gerichte aus traditionellen lateinamerikanischen Produkten an und bei den Kunstausstellungen findet ihr besondere Stücke aus Keramik, Holz, Schmuck und Textilien. Für die kleinen Gäste ist mit einem Kinderprogramm ebenfalls gesorgt.

Ein Stück Lateinamerika für Zuhause

Doch falls euer Gaumen nach diesem Event nicht genug bekommen kann, gibt es auch für Zuhause eine Lösung: Die beste Küche Südamerikas stammt ja bekanntlich aus Peru – und mit diesem kostenlosen E-Book könnt ihr ganz einfach eure Lieblingsgerichte nachkochen und euren Liebsten etwas Leckeres auf den Tisch zaubern.