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Installationskünstler

Hinter den Kulissen von “The Arch”:
Im Gespräch mit dem Installationskünstler Ian Brill

Technologie und Kunst können zu einem beeindruckenden Mix verschmelzen – der Installationskünstler Ian Brill hat damit schon so einige Erfolge verzeichnen können. Seine Installationen, Performances und Texte lassen die Zuschauer in eine Welt voller Eindrücke, Lichter und Geräusche eintauchen. Denn erst durch die Beachtung der immersiven Bedeutung von Technologie, können interaktive, performative und multisensorische Umgebungen erschaffen werden. Ians Kunst umfasst dabei oftmals mehrere Tausende LED-Leuchten.

Die Symbiose von Kunst und Technologie

Anfang der 2000er hat Ian angefangen, mit vielen Performance Künstlern und Ingenieuren zusammen zu arbeiten, bis er sich dazu entschied, seine eigenen Projekte zu entwickeln. Er selbst nennt sich einen “New Media Artist”. Mit seinem Projekt “The Arch” hat er sich mit Mozilla zusammengetan, um eine neue multisensorische, audiovisuelle Erfahrung zu schaffen, die eindrucksvolle Kunst und offene Technologien von Mozilla zusammenbringt.
 
“Wie lange der Aufbau einer Installation dauert, hängt vor allem davon ab, wie viele Hände mithelfen und wie groß die Motivation ist. Diese kann ganz unterschiedlich ausfallen – je nachdem, ob man nur mit Pizza bezahlt wird“, sagt Ian und lacht. Früher war er ein absoluter Perfektionist, heute kann er sich jedoch damit begnügen, etwas imperfekt zu lassen. Was ihm jedoch viel bedeutet, ist, wenn Menschen kleine Unreinheiten mitbekommen: “Ich liebe es, Leute zu treffen, die sich dafür interessieren – sie sind unglaublich unterhaltsam!”.

Ein Browser regelt die technische Umsetzung

Seine Ausstellungspremiere hat “The Arch” bei der JSConf EU am zweiten und dritten Juni gefeiert. Auf der Website der Konferenz konnten die Zuschauer bei der Installation selbst aktiv werden und Rust-Module kreieren, die dann schlussendlich mit WebAssembly “The Arch” in Echtzeit verändert haben. Dabei ist die gesamte technische Umsetzung im Browser erfolgt. Die Installation ist somit ein Zusammenspiel aus dem Erlebnis, das Ian kreiert hat, den Technologien von Mozilla und den Zuschauern, die das Kunstwerk mitgestalten konnten. “The Arch” ist somit ein tolles Beispiel dafür, dass Künstler, Unternehmen und Zuschauer zusammen beeindruckende Erlebnisse kreieren können.
 

 
 

ey alter

Die Ausstellung EY ALTER – Du kannst dich mal kennenlernen:
Impressionen & Interview

Fühle ich mich jung oder alt heute?

Bevor ich die Ausstellung EY ALTER betreten darf, habe ich bereits die Qual der Wahl: Wie fühle ich mich heute – alt oder jung? Ich stehe vor zwei Eingängen, die mich beide in die Ausstellung führen können. Ich entscheide mich für jung – und werde prompt beim Durchlaufen mit Vorurteilen bombadiert: “Chaot!”, “Dir fehlt die Erfahrung” und “Nee, La Traviata ist nicht von Beyoncé” ertönt es von links und rechts. Na, hat der ein oder andere von euch sowas nicht auch schon zu hören bekommen?

Kollektiv senil oder lebenslang mobil?

Es ist nicht zu bestreiten, dass wir uns gerne davor drücken, über das Alter(n) zu sprechen. Zwar kommt es unweigerlich auf uns zu, doch bis es soweit ist, schieben wir das Thema gemütlich vor uns her. Ein Fehler, dachte sich Mercedes-Benz – und entschied sich, eine Ausstellung rund um das Thema ins Leben zu rufen. Diese soll den Defizitmodellen des Alters entgegenwirken, wissenschaftliche Fakten klären und für Altersdimensionen sensibilisieren.

 

“EY ALTER!” ist der Titel der Ausstellung, die mit einem Augenzwinkern den demographischen Wandel anspricht und Impulse zum Alter, Alltag und zur Arbeitswelt gibt. Denn der Altersbegriff ist so individuell wie wir selbst und trägt vielfältige Chancen mit sich. EY ALTER verdeutlicht eindrücklich, dass wir nie zu alt oder zu jung sind zum lernen – und dass es die Aufgabe der ganzen Gesellschaft ist, den Paradigmenwechsel voranzutreiben.

Ey Alter, kennst du dich überhaupt?

Die Hauptattraktion von EY ALTER ist das Spiel:  20 Mitmachstationen, die sich in die vier Bereiche “Alles Kopfsache”, “Dein Alter”, “Dein Potenzial” und “Dein Team” unterteilen lassen, helfen einem dabei, sich spielerisch selbst besser kennenzulernen. Daher bekommt der Gast beim Eintritt auch eine Karte, auf der er seine besten Ergebnisse speichern kann und zum Schluss sogar in einer Urkunde zusammengefasst bekommt. Von der Reaktionsfähigkeit, der Lebenserwartung, der Wahrnehmung komplexer Signale bis zur geistigen Denkfähigkeit kommt hier die Wahrheit ans Licht – und die unterschiedlichen Altersdimensionen, die wir alle in uns tragen.
 

Vor allem in dem Bereich “Dein Potenzial” kann man zupacken: Hier kann man messen, wie fest der eigenen Händedruck ist, wie hoch man springen kann und wie gut die Reaktionszeit und der Gleichgewichtssinn sind. Mein persönliches Highlight war die “Aufmerksamkeitsübung”: Mit einem Stirnband werden die Strömungen im Gehirn gemessen, durch die man einen Ball eine Linie entlang führen soll. Je intensiver man sich auf den Ball konzentriert, desto stärker sind die Strömungen und der Ball bewegt sich tatsächlich in die gewollte Richtung! 
 

Im Gespräch mit Frank Weber

Frank Weber ist Mitarbeiter im Team Strategisches Resource Management bei Mercedes-Benz und Berater von Führungskräften zum Thema Alter und Demographischer Wandel. Mit ihm habe ich über die Vorteile im Alter, Unsterblichkeit und die Digitalisierung gesprochen.

Es gibt ja das Sprichwort “Age is just a number”. Stimmen Sie dem zu?

Vollkommen! Das Alter sagt nichts über einen aus – weder über seine Stärken, Talente, Verfassung oder auch Begeisterung. Age is just a number – yes.

Defizitmodelle des Alters sind weit verbreitet. Was können wir Ihrer Meinung im Alter besser als in den jungen Jahren?

Im Alter lässt sich eine sogenannte Alters-Gelassenheit erkennen – die nichts mit Gleichgültigkeit zu tun hat – jedoch dafür sorgt, dass man nicht gleich in Panik gerät, wenn außergewöhnliche, unvorhersehbare Dinge passieren. Das ist eine Ruhe, die ältere Herrschaften haben und für junge Menschen oftmals schwer zu erreichen ist, sich jedoch als unglaublicher Vorteil darstellt. Auch das Thema Erfahrung baut darauf auf: Dinge betrachten zu können, ohne sie im einzelnen analysieren zu müssen, jedoch zu 70 – 80% zu wissen, wo es so grob langgeht. Das erfährt man nun mal erst, wenn man erfahren ist.

Unsere Gesellschaft ist sehr jugend-fixiert und die Wissenschaft beschäftigt sich weiterhin viel mit lebensverlängernden Mitteln oder gar der Unsterblichkeit. Wären Sie gerne unsterblich?

Nein, niemals. Ich mag auch gar nicht so denken, denn wenn ich plötzlich unsterblich wäre, würde ich einige schöne Dinge verpassen – vor allem die, die ich erst im Alter erfahren kann. Wenn ich das, was Leben ausmacht – von der Geburt bis ins hohe Alter, bis letztendlich zum Tod – gar nicht mehr erfahren könnte, weil es es nicht mehr gäbe, dann würde mir aus der heutigen Anschauung, was ich hinter mir und vor mir habe, gar nicht mehr so viel Freude bereiten.

Welche Vorteile kann die Digitalisierung Ihrer Meinung nach haben, wenn wir immer länger erwerbstätig sein müssen oder werden?

Digitalisierung gehört zu den Megatendthemen des 21. Jahrhunderts. Wer sich nicht darum kümmert – bald kümmert – wird auf jeden Fall im Nachteil sein. Digitalisierung im Zusammenhang mit Alter ist sehr wichtig, wir haben das im Zuge der Industrialisierung schon erfahren, dass vieles dem Menschen erleichtert wurde: So wurden das Fließband und Hebehilfen eingeführt. Roboter waren im Zuge der Industrialisierung sehr umstritten, weil man Angst hatte, dass sie uns die Arbeitsplätze klauen. Letztendlich haben wir heute viel mehr Arbeitsplätze als damals, trotz Roboter. In der Montage bei Mercedes haben wir auch eine Mensch-Roboter-Kooperation auf engstem Raum, sodass der Roboter ergonomisch schwierige und auf Dauer ungesund Aufgaben übernimmt und der Mensch das macht, wo er seinen Geist einsetzt. Ich denke, da liegt die Chance der Digitalisierung. Wir sind in erster Linie geistige Wesen und genau diesen Vorteil können wir in Zukunft besser nutzen, wenn die harte körperliche Arbeit nicht mehr getan werden muss.

Nun könnte man natürlich auch sagen, dass die künstliche Intelligenz irgendwann unsere kognitiven Fähigkeiten ersetzen wird – viele Philosophen gehen auch soweit zu behaupten, dass es irgendwann keine Jobs mehr geben wird und wir ein bedingungsloses Grundeinkommen benötigen. Stimmen Sie dem zu oder sehen Sie dies eher als Schwarzmalerei?

Das ist schwierig – da ist man schnell am vermuten und philosophieren. Das Thema wird auf jeden Fall auf uns zukommen, auch viele negative Auswirkungen – dennoch glaube ich, dass es genauso wie im Alter Chancen gibt. Wenn wir die wenigen Regeln, die wir haben, gut machen und es dann internationale Standards dafür gibt, kann man das Thema sicher beherrschen.

In Unternehmen prallen ja auch oft Generationen aufeinander. Was ist Ihr Vorschlag, wie man es in Unternehmen schaffen kann, dass diese Mitarbeiter möglichst viel voneinander lernen?

Das ist die Aufgabe von Führungskräften: Zum Beispiel wenn ein älterer Kollege noch mit Karteikarten hantiert und gefühlt niemals den Rechner anbekommt, dann ist das die Aufgabe der verantwortliche Führungskraft, das mitzubekommen. Dann muss sie – insbesondere wenn sie weiß, was die Wissenschaft bereitstellt – intervenieren. Das heißt, dass sie die Mitarbeiter motivieren muss, sich gegenseitig zu helfen und sie aktiv zusammen bringen muss. Das fängt schon bei der Sitzordnung an: Warum sollen die ewig Gestrigen aus der Sicht der Jungen, hinten rechts sitzen und die jungen Bullen sitzen hinten links? Man muss Begegnungsstätten in den Arbeitsstätten schaffen und die Menschen erfahren lassen, dass sie gemeinsam erfolgreicher sind, als wenn man alles altersbegrenzt lässt. Man muss also dafür werben, sensibilisieren und Vorbild sein.

Eine letzte Frage, Herr Weber:  Wie alt fühlen Sie sich?

Heute Anfang 40. Das sind schon mal zehn Jahre weniger als mein biologisches Alter!

 

Und wie siehst du dich selbst, in deinem Alter? Bis zum 19. Januar 2019 hast du täglich die Chance, die Ausstellung im Gasometer zu besuchen!

 

U-Bahn fahren

U-Bahn fahren durch Kreuzberg:
So sah der Ausblick in den 1980ern aus

Berlin ist eine Stadt, die stets im Wandel ist. Hin und wieder ist es jedoch an der Zeit, eine Weile in Nostalgie zu schwelgen – denn auch unser Ausblick beim U-Bahn fahren hat sich gewaltig verändert.

Nostalgische U-Bahnfahrt durch Kreuzberg

Das Video unten zeigt die U-Bahnfahrt vom Kotti zum Schlesi im Jahre 1987. Häuser, Menschen, U-Bahnstationen und Zeitungen sind zu sehen, die die Schlagzeilen von vor über 30 Jahren abbilden. Wenn ihr das nächste mal am Kotti einsteigt, dann achtet doch mal auf all die Veränderungen. Übrigens lohnt sich der Blick auf den YouTube Account des Nutzers ebenfalls – dort lassen sich weitere schöne Zeitdokumente finden.

WG Zimmer in Berlin

Interview mit WOVIVI:
Mit einem Video-Portrait das richtige WG Zimmer in Berlin finden

Es scheint schon ewig her zu sein, als Berlin als Mietparadies betitelt werden konnte. Denn die Suche nach einem WG Zimmer in Berlin gleicht mittlerweile einem nervenaufreibenden Bewerbungsgespräch (wenn man denn eingeladen wird): Man muss sich nicht nur von seiner besten Seite zeigen, sondern auch von den anderen Bewerbern absetzen, um dann einer Antwort entgegen zu zittern – so läuft das Spiel. Nach dem Statistikportal statista liegt Berlin derzeit im ersten Quartal des Jahres 2018 auf Platz 8 der teuersten Mieten – auf den ersten drei Plätzen reihen sich noch München, Frankfurt und Stuttgart.
 
Schlechtere Nachrichten sind jedoch zu befürchten, denn nach einer Studie des “Global Residential Cities Index” sind in keiner Stadt weltweit (!) die Preise für Immobilien so krass gestiegen wie in Berlin: Unter den 150 untersuchten Städte ist Berlin die einzige, in der Angebotspreise für Wohnimmobilien mehr als 20 Prozent über denen des Vorjahres liegen. Na dann, Halleluja.

I’ve been looking for a room, I’ve been looking so long

Desireé und Anne (Image by Sophie Werche)

Doch wenn die Freunde schon scherzhaft Fragen, welche Brücke es denn heute wird und die Eltern vorschlagen, wieder nach Hause zu ziehen, sollte man wirklich kreativ werden. Denn die Suche kann erwiesenermaßen von ein paar Tagen bis zu ein paar Monaten dauern.
 
Kreativ waren auch Desireé und Anne als sie ihr Startup “WOVIVI” gründeten. Hier muss man keine ellenlangen Texte über sich verfassen, sondern darf sich direkt mit einem Lächeln vorstellen.

Was ist an der WG Suche über euer Startup anders?

WG-Suchende bekommen bei uns die Chance, einen echten ersten Eindruck von sich zu vermitteln. Es werden keine selbstbeschreibenden Bewerbungstexte verfasst und per ,,copy-and-paste’’ an jede nur annährend passende WG verschickt, sondern es wird mit einem knackigen Video-Portrait gepunktet. Ohne Vorbereitung beantworten die WG-Suchenden hierfür Fragen zu ihrer Person – die auch mal ganz aus dem Kontext gerissen sein können und bei denen dann vielmehr die Reaktion des WG-Suchenden entscheidend ist.

Wie seid ihr auf die Idee eures Startups gekommen?

Wir waren selbst auf Wohnungs-Suche in Berlin, um gemeinsam eine WG zu gründen. Nachdem viel Zeit ins Land gezogen ist, wollten wir es anders machen. Wir kamen auf die Idee eine Videobewerbung zu drehen, bei der wir von Anfang an mit unserer Persönlichkeit punkten können. Bei einem Gläschen Wein haben wir uns später gefragt, warum wir es nicht für Jedermann da draußen möglich machen, sich mit einem Video für seine zukünftige Wohnung oder WG zu bewerben!

Welche Zielgruppe wollt Ihr mit eurem Startup ansprechen und wer ist Eure größte Konkurenz?

Unsere Zielgruppe sind vor allem junge und junggebliebene Menschen, denen es wichtig ist, sich in ihrer WG Zuhause zu fühlen. Und unsere größte Konkurrenz ist WG-Gesucht – der bisherige Marktführer, was die Vermittlung von WG-Zimmern angeht. Wir sind die persönlichere Alternative dazu.

Welche Erfolge konntet Ihr seit eurer Gründung verzeichnen und wie viele Suchende konnten seitdem eine Bleibe finden?

Echte Dankbarkeit von den Menschen zu spüren, die über uns ihre passende WG gefunden haben, ist der größte Erfolg! Und von unseren 19 portraitierten WG-Suchenden sind bereits 11 vermittelt.

Was ist euer Tipp für Leute, die neu in Berlin sind und ein WG Zimmer in Berlin suchen?

Nutzt Eure Persönlichkeit für die Suche nach der passenden WG und stellt Euch in einem Video-Portrait vor! Somit wird die passende WG dann auf Euch zukommen.

AfD Demo Berlin

AfD Demo Berlin:
Kein Dancefloor für Nazis

Tanzen für den guten Zweck: Am Sonntag könnt ihr bei Sonnenschein und ordentlich Bass ein Zeichen gegen Rechts setzen. Denn am 27. Mai planen AfD und Pegida einen Großaufmarsch in Mitte und die ganze Berliner Club- und Open Air- Szene hält dagegen: Das Motto der Gegendemo lautet “AfD wegbassen” und soll den Rechten die gute Laune verderben, indem tanzende, gut gelaunte und weltoffene Menschen auf die Straßen Berlins ziehen.

Alles, was die Nazis hassen

“Berlins Clubkultur ist alles, was die Nazis nicht sind und was sie hassen: Wir sind progressiv, queer, feministisch, antirassistisch, inklusiv und bunt”, schreiben die Organisatoren in der Facebookveranstaltung. Die Party wird den Aufmarsch crashen, heißt es.
 
Das Berliner Nachtleben hatte schon zuvor mit politischen Aktionen ein Zeichen gegen Rechts gesetzt: Zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2016 gab es Plakate mit Slogans wie „Sorry, AfD steht nicht auf der Liste” oder „Tanz dich frei von deinen Vorurteilen”.
 
Über 150 Clubs unterstützen die Gegendemo am Sonntag. Die Liste ist somit endlos und umfasst Clubs wie Tresor, das Gretchen, die Ipse oder das Zurück zu den Wurzeln Festival. Auffallend ist, dass das Berghain nicht dabei ist. Eins steht jedenfalls fest: Es wird bunt und vielfältig. Also, lasst es euch nicht entgehen!

Interview über die re:publica 18:
Highlights, Veränderungen und Ausblick

Es ist schon fast einen Monat her, jedoch nie zu spät, um an das größte Klassentreffen der digitalen Gesellschaft in Berlin zu erinnern: Unter dem Motto “POP” waren bei der re:publica in diesem Jahr neben Platzhirschen, Bloggern und Wissenschaftlern auch eine Whistleblowerin dabei. Wir haben uns mit Carolin Heim unterhalten, die in den letzten zwei Jahren für die re:publica schon bei unzähligen PR-Terminen dabei war und dieses Jahr das Partnermanagement des Netzfestes betreut hat.

Eine Frage vorweg: Wie gefällt es dir, Teil der digitalen Gesellschaft zu sein?

Der digitalen Gesellschaft kann man sich heutzutage kaum entziehen – auch ich bin mit ihr aufgewachsen. Das Netz ist mittlerweile eine fester Bestandteil unserer Alltags und wir alle sind Teil des Netzes. Dies kann einerseits sehr nützlich sein, indem es vieles vereinfacht und man sich weltweit vernetzten, organisieren und austauschen kann (z.B. über den Arabischen Frühling). Für andere ist es eine Notwendigkeit und Teil ihrer Lebenswirklichkeit zur digitalen Gesellschaft dazu zu gehören. Dieser Umstand kann auch für politischen Aktionismus, Fake News oder Schnellschüsse missbraucht werden. Es ist somit eine Medaille mit zwei Seiten. Ich persönlich ziehe in meinem Alltag die reale Welt, also den direkten Kontakt, der digitalen Welt im Netz vor.

Was war für dich dieses Jahr das Highlight der re:publica?

Eine absolutes Highlight und etwas ganz Besonderes für mich war das Gespräch “Opening Fireside Chat” mit Chelsea E. Manning und meinen lieben Kolleginnen Geraldine de Bastion (re:publica) und Theresa Züger (MediaConvention). Auch die Vorfreude auf Chelsea Manning war bei allen – Publikum, Journalisten, Fotografen – spürbar: Es klatschten tausend Paar Hände als die Moderatoren sich bei Manning für ihren Besuch bedankten. Sie sagten damit: Danke für deinen Mut, für deinen Idealismus und moralische Verantwortung und dafür, dass du die Welt ein kleines bisschen besser machst und auf die Missstände, die Verschlusssache waren, aufmerksam gemacht hast. Womöglich veränderte sie den Lauf der Geschichte, als sie hunderttausende von Regierungsdokumenten leakte. Die Atmosphäre war atemberaubend und es war ein ganz besonderer Moment, den ich live erleben durfte. Manning erzählte auf der re:publica neben aktuellen Entwicklungen der digitalen Gesellschaft auch über ihr neues Leben als freier Mensch, den zivilen Ungehorsam, die radikale Politik und diskutierte über die Folgen einer unkontrollierbaren Staatsmacht. Ich fand das alles sehr spannend, aber gleichzeitig auch beunruhigend, wenn man das Netz aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.
 
Darüber hinaus gab es für mich viele weitere große und kleine persönliche Highlights: z.B. die Session über “Reconquista Internet” mit Rank Anders (Journalist, Armes Deutschland), Patrick Stegmann (Journalist, Filmemacher Kooperative Berlin und Regisseur bei “Lösch Dich”), Jan Böhmermann (Moderator, Neo Magazin Royale) und Sibel E. (Filmemacherin, Trollerin). Im April veröffentlichte funk und das Neo Magazin Royale ihre Recherchen zum rechtsextremen Troll-Server Reconquista Germanica. In der Session berichtet Jan Böhmermann von seinem eigenen Discord-Server, Reconquista Internet, den er als Reaktion auf die rechten Netzaktivisten gründete und der bereits mehr als 40.000 Mitglieder verzeichnet. Aus dem funk-Recherche-Team berichten außerdem Rayk Anders, Patrick Stegemann und Sibel von ihrer einjährigen Undercover-Recherche für die Doku “Lösch dich: So organisiert ist der Hass im Netz.” Die Session fand ich sehr unterhaltsam, aber auch inhaltlich sehr spannend, das Thema wurde kritisch sehr gut beleuchtet. Was ebenfalls sehr unterhaltsam war und für eine sehr gute Stimmung in der Mittagssonne sorgte, war der Auftritt von Dr. Motte am zweiten Veranstaltungstag im Innenhof. Fast wie damals auf der Loveparade.

Du warst die letzten Jahre ja auch schon bei der re:epublica dabei. Welche Veränderungen sind dir dabei aufgefallen?

Für mich war es  bereits das dritte Jahr bei der re:publica. Besonders toll finde ich, wie die re:publica mit dem Feedback aus der Community umgeht und direkt in die Veranstaltung mit einfließen lässt. Dies wird bei den GründerInnen und dem Team der re:publica sehr ernst genommen. Neben inhaltlichen Veränderungen und Erweiterungen im Programm ist eine große Veränderung der letzten zwei Jahre die Internationalisierung der re:publica in andere Städte mit re:connecting EUROPE. Ich selber war letztes Jahr in Thessaloniki dabei und konnte mich von der tollen Stimmung vor Ort und dem Wunsch nach regelmäßigen Austausch mit anderen aus der digitalen Gesellschaft – auch außerhalb von Berlin- überzeugen.
 
Eine weitere große Veränderung ist, dass sich die re:publica dieses Jahr mit dem “Netzfest” zum ersten Mal für das Massenpublikum geöffnet hat. Das erste digitale Volksfest war gratis, draußen und für alle zugänglich. Mit Workshops, spannenden Vorträgen und Mitmach-Aktionen rund um digitale Themen, Live-Musik und vielem mehr machte die re:publica das Netz für alle erlebbar. Das Programm richtete sich an die BerlinerInnen – ob jung oder alt – mit digitalem Grundwissen. Die GründerInnen der re:publica möchten damit die digitale Entwicklungen auf eine leicht verständliche Art und Weise näherbringen und die BürgerInnen wortwörtlich „netzfest“ machen.

Welche Themen würdest du dir für die nächste Republica wünschen?

Ich wünsche mir, dass sich die re:publica weiterhin in Themen engagiert, wie sie es bereits die letzten zwei Jahre mit re:learn, sub:marine, re:health, #fashiontech LAB, sciene:lab, re:cord musicday oder wie in diesem Jahr mit den Fachkonferenzen der dfv Gruppe getan hat. Das Symposium bietet ein einzigartiges Setting, um sich branchenintern in den Bereichen experience marketing, digital food, digital retail und woman in fintech auszutauschen. Spannend ist sicherlich auch etwas in Richtung digitale Kunst, sprich visual/ 3D arts zu machen – wer weiß, vielleicht ist das ein Thema für 2019.
 
Foto von Gregor Fischer/re:publica (CC0 Public Domain)

Wandbild an Hauswand zum Artikel: Nackenstarre garantiert: Das Berlin Mural Fest

Nackenstarre garantiert:
Das Berlin Mural Fest

Falls ihr nach “The Haus” letztes Jahr und “Wandelism” im März diesen Jahres von Street-Art immer noch nicht genug bekommen könnt: Das erste “Berlin Mural Fest” findet dieses Wochenende statt! Die Mitglieder des Berlin Art Bang e.V. haben über 100 Künstler zusammengetrommelt, darunter etablierte Namen, wie die Klebebande oder El Bocho. Mit aufwendigen Wandbildern, sogenannten “Murals” soll Berlin ein neuer Anstrich verpasst werden.

Berlin Mural Fest: Open-Air-Streetart vom Feinsten

Somit wird die Hauptstadt an diesem Pfingstwochenende nicht nur zu einer riesigen Open-Air-Galerie, auch musikalisch gibt es etwas auf die Ohren, denn der Karneval der Kulturen findet parallel statt. Das Rahmenprogramm des Berlin Mural Fest findet an verschiedenen Orten im gesamten Stadtgebiet statt.
 
Ihr dürft euch am Wochenende somit auf die internationalen und regionalen Kings und Queens – wie die Veranstalter sie nennen – der Szene freuen: Neben den bereits genannten Künstlern haben auch Ben Wagin, Arsek & Erase, Herakut, Stohead, Saturnoart, Semor, Tasso, Akteone & Cren, Saturno, One Truth, Insane 51, The Weird, Quintessenz, Mr. Woodland und viele mehr ihre Teilnahme bestätigt. 30 neue Murals werden auf über 10.000 qm Fläche ihr Zuhause finden.

 

Partner des Projektes ist auch Urban Nation – das erste Berliner Museum für Streetart.

 

Buch in Hand

Psychedelisch unterwegs:
Der Buchladen Kali in Friedrichshain

Buchläden hatten schon immer eine besondere Anziehung auf mich: Die Vorstellung, wie viel Wissen, Fantasie und Zeit nötig ist, um eines der Regale zu füllen, bringt mich immer wieder ins Staunen. Der im Februar neu eröffnete Buchladen Kali in Friedrichshain bedient jedoch ein ganz spezielles Genre, das in vielen Buchläden gar nicht zu finden ist: Hier geht es vor allem um psychedelische Substanzen, die das Bewusstsein erweitern.

Eine kreative Idee wurde Realität

 Auf die Idee kamen die beiden Inhaber Norman und Vanessa, weil sie schon immer künstlerisch interessiert waren und nicht noch eine Bar oder Café im Südkiez aufmachen wollten. Die Literatur in ihrem kleinen Laden handelt jedoch nicht nur von Psychodelika, sondern gibt auch Tipps zur richtigen Aufzucht von Pflanzen, Yoga, Traumatherapien und anderen Spektren.

 

 

 

Der Buchladen Kali: Ein buntes Wunderland

Dieses Buch wurde im Kali bisher am meisten verkauft.

Norman und Vanessa haben sich mit ihrem Laden ihr ganz eigenes Wunderland geschaffen, mit bunten Mustern an den Wänden (keine Tapete!) und einer Leseecke. Auch Veranstaltungen, wie offene Diskussionen und Workshops, finden im Kali statt. Da den beiden die (Selbst-)Heilung durch Drogen am Herzen liegt, besprechen sie hier in offenen Diskussionsrunden positive sowie negative Erfahrungen mit Drogen und möchten so einen Raum für offene Kommunikation schaffen. Sie wollen keinesfalls Drogenkonsum verherrlichen – viel mehr sehen sie ihren Buchladen als Teil der Aufklärung.

“Es geht uns um Selbstheilung, aber auch um Selbstermächtigung: Dass man selbst bestimmen darf, was man isst und was nicht – und dabei lernt, was in der Natur überhaupt alles essbar ist”, sagt Norman. In vielen der Bücher erfährt man auch, was auf dem wissenschaftlichen Gebiet momentan passiert, erklärt Vanessa: “In der Schweiz ist man mit der Forschung schon sehr viel weiter, wie uns beispielsweise auf der 75 Jahre LSD Konferenz deutlich wurde. Dort wurden auch viele Erfolge besprochen, wie die Anwendungen psychodelischer Substanzen bei Depressionen und anderen psychischen Problemen und so mit ein paar Sitzungen aufgehoben werden konnten.”

Lesen in entspannter Atmosphäre bei einer Tasse Tee

In den Regalen sind auch viele Werke bereits bekannter Autoren zu finden: Michael Ende, Hermann Hesse oder Aldous Huxley sind dabei. Vanessa verrät mir, dass “Die Enzyklpädie der psychoaktiven Pflanzen” ein Standardwerk und eins ihrer Lieblinge ist. Weitere Bücher mit Titeln wie “Nazis on Speed” (über den Drogenkonsum im dritten Reich) oder “Psychedelische Tomaten und andere Geschichten aus dem Schatten der Nacht” reihen sich in die Regale ein. Der Laden versteht sich auch als Teestube: Über 20 leckere Sorten kann man hier bekommen, doch sie kommen nicht – wie in manch anderen Artikeln behauptet – aus China.

Dass Alkohol als Volksdroge Nummer eins an jeder Ecke zu bekommen ist und gesellschaftlich akzeptiert ist, ist für die beiden jedoch immer noch unverständlich: Ihrer Meinung nach ist Alkohol der Hauptverursacher für viele Gewalttaten. “Ich finde, Drogenillegalisierung ist absoluter Quatsch, denn so gibt man den den Dealer der Milieus erst die Chance, die Leute zu vergiften – durch Streckmittel, die schlussendlich zu Fehldosierung führen“, sagt Vanessa. Denn auch die Pharmaindustrie profitiere natürlich davon, die Natur als Feind darzustellen. “Dabei ist es doch realitätsfern Pflanzen und Pilze aus der Natur zu verbieten, die schon vor uns da waren. Außerdem sind wir Menschen auch Teil der Natur”, fügt Norman hinzu.

Schlemmen im Hinterhof

Vanessa hat eine Skizze von der Knoblauchsraute gemacht.

Im Anschluss führt Vanessa mich in den Hinterhof und zeigt mir verschiedene Pflanzen, von denen ich gar nicht wusste, dass sie essbar sind. Dass man mit Gänseblümchen und Löwenzahn den Salat aufpeppen kann, war wahrscheinlich dem ein oder anderen bekannt, dennoch kann man sich tatsächlich fast durch den ganzen Hinterhof schlemmen. Vanessa lässt mich Knoblauchsrauke probieren: Schmeckt nach Knoblauch, aber man riecht angeblich nicht danach. Da kann man den Kollegen im Büro nur noch die Daumen drücken.

 

Fahrradfahrer auf der Straße

Ride of Silence:
Für mehr Sicherheit für Fahrradfahrer*innen

Morgen, um 19 Uhr am Brandenburger Tor, ist es wieder soweit: Die von dem ADFC Berlin organisierte Fahrt “Ride of Silence” findet statt. Die Erinnerungs- und Mahnfahrt soll an die im Straßenverkehr tödlich verunglückten und verletzten Radfahrer*innen erinnern.
 
Dabei scheint Berlin auf den ersten Blick perfekt zum Fahrradfahren: Breite Straßen und viel schöne Natur machen Lust aufs Rad zu steigen, außerdem locken die umliegenden Seen zu einer Fahrradtour am Wochenende. Das Fahrradfahren hat zudem viele positive Aspekte: Man ist nicht nur draußen unterwegs, mobil, aktiv und spart sich die Kosten für ein U-Bahn-Ticket (in der im Sommer gefühlte 50 Grad Celsius herrschen) – man kann das Radeln sogar mit einer Dienstleistung verbinden.
 
Somit ist es kein Wunder, dass viele Radler*innen im Straßenverkehr aufzufinden sind. Und umso wichtiger ist es, auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Denn zum Teil sind Radwege gesperrt oder nicht vorhanden und viele Auto- und LKW Fahrer fahren unvorsichtig. Auch die Zahlen stehen für sich: Obwohl Fahrradfahrer und Fußgänger im letzten Jahr nur an 5% der Verkehrsunfällen beteiligt waren, so machten sie ganze zwei Drittel der Verkehrstoten aus. Insgesamt kamen 2017 neun Radfahrerinnen und Radfahrer ums Leben, in diesem Jahr sind es bereits drei.

Ride of Silence in über 300 Städten

Dies hat schließlich dazu geführt, dass der Ride of Silence ins Leben gerufen wurde – denn jeder Schwerverletzte und Getötete ist einer zu viel. Zum Gedenken treffen sich seit 2003 Radfahrer*innen weltweit in über 300 Städten für eine Erinnerungs- und Mahnfahrt am dritten Mittwoch im Mai. Auch in Berlin wird seit 2015 an die verunglückten Radfahrer und Radfahrerinnen erinnert und gleichzeitig an die Politik appelliert, mehr für die Sicherheit von Radfahrenden zu tun.
 
Die Fahrt ist inzwischen als Demonstration angemeldet und soll sich aus Respekt möglichst leise und ohne Alkohol oder Musikanlagen abspielen. Der ADFC Berlin stellt an den Unfallorten Geisterräder zum Gedenken auf und es können zudem weiße T-Shirts mit dem Hashtag #StopKillingCyclist erworben werden – damit auch den Zuschauern der Anlass der Fahrt verständlich wird.

Falls der Vatertag ins Wasser fällt:
Hier sind sieben coole Kulturevents für drinnen

Der Mai verwöhnt uns ganz wunderbar: Morgen ist Vatertag – oder Christi Himmelfahrt – und wir haben wieder frei. Ursprünglich sollte dieser Tag im christlichen Glauben die Rückkehr Jesu Christi zu seinem Vater im Himmel erinnern. Heute wird der freie Tag vor allem genutzt, um auf diversen Events (auf das männliche Geschlecht) anzustoßen.
 
Ein Blick auf die Wettervorhersage stimmt uns jedoch pessimistisch, wenn es um Veranstaltungen im Freien geht. Doch anstatt Trübsal zu blasen, haben wir für euch die siebencoole Kulturevents rausgesucht, bei denen ihr trocken bleibt.

1. Die Fotoausstellung “Nachtschwärmer” im Haus 15

Die Ausstellung von Bernhard Schurian zeigt euch diverse Insekten wie Schmetterlinge, Käfer und Bienen, auf großflächigen Bildern – hier könnt ihr die Tiere bis ins kleinste Detail genau betrachten. Der Wissenschaftsfotograf am Museum für Naturkunde hat den Zeitpunkt gut gewählt: Die Ausstellung verdeutlicht abermals welchen Verlust Insektensterben und die schwindende Biodiversität mit sich bringt. Der Eintritt ist kostenlos.

2. Das Programm im Zeiss-Großplanetarium

Europas modernstes Wissenschaftstheater hat so einiges zu bieten: Hier wird euch am Vatertag ein spannendes Programm rund um unser Universum geboten. So zum Beispiel die morgige “Sternstunde”, die euch auf eine Tour von den Objekten und Sternbildern, die man aktuell am Berliner Himmel sehen kann, bis hinaus in den Weltraum führen wird.

3. “On Speed: Chicks flying for 20 years” an der Volksbühne

Vor 20 Jahren hat es mit dem Kunstkollektiv aus Alex Murray-Leslie und Melissa Logan alias “Chicks on speed” begonnen – seitdem wagen sie Experimente in den Zwischenwelten von Design und Elektropop, adressieren im Kunstkontext Themen wie Kommerzialisierung und Massenproduktion und dehnen die Grenzen der kreativen Sprache aus. Unter dem Titel “On Speed: Chicks flying for 20 years” feiern sie morgen ihr Jubiläum und präsentieren ihren Stilmix aus neuen Medien, Fashionhacks und visueller Livemusik im Großen Haus.

4. Tanzkurs in Klärchens Ballhaus

Hier wird das Tanzbein geschwungen: In Klärchens Ballhaus könnt ihr morgen Abend kostenlos ChaCha, Walzer und Co lernen.

5. FICKO-Salon #5: Veranstaltung zum Themenschwerpunkt Staatskritik

Wer ist der bürgerliche Staat? Und welche Rolle nimmt er in der kapitalistischen Gesellschaft ein? Diese und viele andere Fragen könnt ihr morgen Abend in einer offenen Gesprächsrunde im FICKO-Salon im ORi diskutieren.

6. Performance “Bilder aus Nichts” im Gorki-Theater

Die Golden Gorkis (Ensemble 60+) setzten sich in dieser Performance mit dem eigenen Tod auseinander: Die Frage “Wer werde ich gewesen sein?” steht im Mittelpunkt und sich an die Grenzen des Vorstellbaren – jedoch Unvermeidlichen – gewagt.

7. Kino Babylon: Eröffnung des Anime Berlin Festivals

Zum dritten Mal feiert das Babylon das Anime Berlin Festival: Vom 10. bis 20. Mai präsentiert euch das Kino die große Vielfalt der Anime Filmkultur. Das Festival startet morgen mit dem Eröffnungsfilm “Mutafzkaz”, welcher für ein actionreiches, urbanes und mit Hip Hop Beats untermauertes Vergnügen sorgen wird.