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blauer Himmel eingeschneite Tannen und Bäume zum Artikelthema Dezember: Top 10 Events in Berlin

Dezember:
Top 10 Events in Berlin

Was bringt einen mehr in winterliche Weihnachtsstimmung als heißer Glühwein, zarte Lebkuchen und ein abendlicher Spaziergang über den Weihnachtsmarkt? Auch die folgenden zehn Events in Berlin versüßen uns die Zeit bis zum Heiligabend und sind eine tolle Gelegenheit, besondere Weihnachtsgeschenke für die Liebsten zu besorgen.    

 

Weihnachtliche Events in Berlin

Opening Mise-en-scène: architektonische Portraits

 

In der Ausstellung „mise-en-scène – architektonische Portraits” werden ikonische Werke der Moderne neu interpretiert. Der Künstler Peter Welz stellt nicht nur seine Videos vor, sondern hat auch David Maljkovic und Christopher Roth dazu eingeladen, ihre Film- und Videoarbeiten zu zeigen. Die Ausstellung findet im Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin statt.

 

Wo: DAZ, Köpenicker Str. 48-49, 10179 Berlin

Wann: 01.12.2017  

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Merry Markthalle

 

Wer auch findet, dass Weihnachten viel zu schnell vorbeigeht, kommt im Dezember auf seine Kosten! Jeden Freitag und Samstag wird der Wochenmarkt der Markthalle Neun zum Weihnachtsmarkt und bringt uns in Festtagsstimmung. Zu kaufen gibt es handwerkliche Produkte aus kleinen, jungen Manufakturen – lokal und aus der ganzen Welt. Weitere Highlights sind die Weihnachtsbackstube, der Markthallen-Adventskalender und die DIY-Geschenke-Packstation. Für die musikalische Untermalung sorgen Chöre aus dem Kiez.

 

Wo: Markthalle Neun, Eisenbahnstraße 42/43, 10997 Berlin

Wann: 01.-23.12.2017

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8 Femmes    

 

Dieses Event ist für alle Französisch-Fans unter euch. In der Aufführung “8 Femmes” geht es um die brutale Ermordung eines Hausherren kurz vor Weihnachten. Abwechselnd kommen Zeuginnen, Richterinnen, Angeklagte und Opfer zu Wort. Wer ist der Täter und warum hat er diesen Mord begangen? Wer Antworten auf diese Fragen will, sollte sich auf dem Weg in das Institut français Berlin machen.

 

Wo: Institut français Berlin, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin

Wann: 02.-03.12.2017

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Naschmarkt am 1. Advent

 

Und nochmal hat es die Markthalle Neun in die Liste der “Top 10 Events im Dezember geschafft”. Am 1. Advent erwartet uns eine süße Vielfalt aus Berlin und Brandenburg. Der Nikolausstiefel und die Adventstafel können mit Plätzchen, Lebkuchen, Dominosteinen, Pralinen, Schokoladen und Kuchen prall gefüllt werden. Im Naschlabor und der Kekswerkstatt wird sich alles rund um das Thema “Zimt” drehen. Um 13 Uhr wird das beste Naschwerk des Jahres 2017 mit der “Süßen Schnecke” von einer prominenten Jury ausgezeichnet.

 

Wo: Markthalle Neun, Eisenbahnstraße 42/43, 10997 Berlin
Wann: 03.12.2017

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Die Liebe zur Malerei

 

Wen interessiert im 21. Jahrhundert, dem Zeitalter der Digitalisierung, noch Malerei? Auf jeden Fall Isabelle Graw, die ihr neues Buch “Die Liebe zur Malerei: Genealogie einer Sonderstellung” im Dezember veröffentlicht. Im Museum der Gegenwart kann man kostenlos an einer Lesung und einer anschließenden Podiumsdiskussion teilnehmen. Neben Isabelle Graw werden auch die Malerin Jutta Koether und die Theoretikerin Kerstin Stakemeier anwesend sein.

 

Wo: Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Invalidenstraße 50-51, 10557 Berlin

Wann: 02.12.2017

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The Green Market Berlin: Winter Edition 2017

 

Im Dezember gibt es Weihnachtsmärkte soweit das Auge reicht. Was es bisher aber nicht gab, ist ein veganer Lifestyle Markt in der “Winter Edition 2017”. Direkt an der Spree kann nachhaltig geshoppt, geschlemmt und gestöbert werden. Besonders vielversprechend klingen Leckereien wie Indian Masala Chai-Tee, Spekulatius-Creme-Cupcakes und Ingwer Donuts. Wer kandiertes Obst und Schmalzkuchen nicht mehr sehen kann, ist hier genau richtig.   

 

Wo: Funkhaus Berlin, Nalepastraße 18, 12459 Berlin

Wann: 16.-17.12..2017

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Christmas Garden 2017

 

Über den Christmas Garden 2017 haben wir zwar schon berichtet, aber in dieser weihnachtlich inspirierten Hitliste darf er auf keinen Fall fehlen. Euch erwartet eine einzigartig gestaltete Welt aus winterlichem Licht und Zauber. Die funkelnde 100-jährige Hängebuche, die leuchtende Wunschbrücke und der schimmernde Schneeflockenteich sind nur drei von 30 Highlights, auf die sich Besucher freuen können.  

 

Wo: Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin, Königin-Luise-Straße 6-8, 14195 Berlin

Wann: 16.11.2017-07.01.2018

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MoKuzuMimi: Nikolaus-Vernissage

 

Am Nikolaustag erwartet euch in den Gerichtshöfen Weddings eine Verkaufsvernissage. Künstler verkaufen dort ihre kleinformatigen Werke in transparenten Tüten für maximal 100 Euro.  Außerdem gibt es Glühwein, Knabbereien und musikalische Einlagen. Der Nikolaus stattet der Veranstaltung höchstpersönlich einen Besuch ab. Weil der Eintritt frei ist, bleibt mehr Geld zum Kunstshoppen.

 

Wo: Gerichtshöfe, Gerichtstr. 12/13, 13357 Berlin

Wann: 06.12.2017

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Dänischer/Skandinavischer Weihnachtsmarkt

 

Die Kirche der dänischen Gemeinde in Berlin verwandelt sich für zwei Tage in einen Weihnachtsmarkt. Mehr als 100 Freiwillige sorgen für skandinavische Vielfalt mit köstlichen, dänischen Speisen. Unter anderem wird es das weltberühmte smørrebrød, klejner (kleines Gebäck) und Ris a’la mande (eine Art Milchreis) geben – alles natürlich hausgemacht. Glühwein-Liebhaber kommen selbstverständlich auch auf ihre Kosten.

 

Wo: Brienner Straße 12, 10713 Berlin

Wann: 02.-03.12.2017

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Der kleine Prinz im Admiralspalast Berlin


In “Der kleine Prinz” werden die Elemente Schauspiel, Film, Puppenspiel und Live-Musik zu einer einzigartigen Vorstellung kombiniert. Über 100.000 Zuschauer haben sich das Theaterstück bereits angesehen. Faszinierende Ganzkörper-Puppen und die, live gespielte, arabisch-orientalische Musik machen die Inszenierung unvergesslich. Zwei Euro jeder verkauften Karte kommen dem Wassergewinnungsprojekt von UNICEF im Sudan zugute.

 

Wo: Admiralspalast Berlin, Friedrichstraße 101, 10117 Berlin

Wann: 21.12.2018-14.01.2018

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dunkler Hintergrund rote Leuchtbuchstaben zu dem Artikelthema Techno Club in Berlin

Neuer Techno Club in Berlin:
Das OST löst Magdalena ab

Welche Stadt ist besser für seine Techno- und Elektroszene bekannt als Berlin? Richtig, keine! Um diesem Ruf gerecht zu werden, eröffnet im November ein neuer Techno Club in Berlin-Friedrichshain. Das OST trumpft nicht nur mit einer besonderen Location, sondern auch mit einem vielversprechendem Soundsystem auf.

 

Techno Club in Berlin erregt Aufmerksamkeit

Am 4. November eröffnet in Friedrichshain nämlich ein neuer Club: das OST. Es befindet sich auf dem ehemaligen Gelände des legendären Magdalena zwischen Treptower Park und Ostkreuz. Eigentlich ist es nichts neues, dass Berlin ein Mekka für Elektro- und Technoliebhaber ist und trotzdem bekommt die Eröffnung mehr Aufmerksamkeit als sonst. Das liegt nicht zuletzt an der Wahl der Location. Der Club zieht in das Gebäude ein, in dem vorher die Berliner Institution „Magdalena“ beheimatet war. In den Neunzigern hieß das Magdalena noch Maria am Postbahnhof. Später musste der Club mehrfach den Standort und den Namen ändern. Im Juni 2016 meldeten die Betreiber Insolvenz an, was in einem erbitterten Rechtsstreit endete.

 

Bekannte Gäste und perfekter Sound

Der Club hat das Pioneer Pro Audio Soundsystem des Magdalena übernommen, was einzigartig in Berlin ist. Für den perfekten Bass zum Techno und den richtigen Sound ist damit auf jeden Fall gesorgt. Das alte Kraftwerk aus dem Jahr 1903 bietet viel Platz zum Tanzen und Party machen. Weitere Details, außer dass es mehrere Floors gibt, sind bisher nicht bekannt. Ob der Außenbereich an der Spree auch bespielt wird, wurde ebenfalls noch nicht bestätigt. Für den Eröffnungsabend sind Vakula, LA-4A, John Osborn und Jennifer Touch angekündigt. Der Eintritt kostet zehn Euro.

 

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Top 10 Berlin Events
im November

Wir bewegen uns immer schneller auf die kalte Jahreszeit zu. Umso schöner ist es, sich (warme) Theateraufführungen, Kunstausstellungen oder Festivals anzusehen. Der November hat in Sachen Berlin Events nämlich einiges zu bieten: Egal ob Nachtflohmarkt, Märchenstunde oder Museumsbesuch im Dunkeln – hier werdet ihr sicher fündig!

 

Märchenhaftes Schauspiel: Berliner Märchentage

Die diesjährigen Berliner Märchentage verzaubern uns unter dem Motto “Die Liebe ist eine Himmelsmacht” mit Geschichten, die sich mit Liebe und Hass auseinandersetzen. Sie sollen verdeutlichen, dass vor allem das Thema Liebe in Zeiten von Völkerwanderungen, Unruhen und kriegerischen Auseinandersetzungen unverzichtbar ist. Die Märchen werden in Bibliotheken, Buchhandlungen, Schulen und vielen weiteren Orten stattfinden.

 

Wo: verschiedene Orte in Berlin

Wann: 09. – 26.11.2017

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3 Tage Kunst: Messe für Gegenwartskunst

Wie der Name der Messe schon verrät, stellen professionelle Künstlerinnen und Künstler, die im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf leben und arbeiten, für drei Tage ihre Werke aus. Dafür wurden 28 Kunstschaffende von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt. Die Veranstaltung findet in der Kommunalen Galerie Berlin statt. Die Genres der Werke reichen von Fotografie über Druckgrafik bis zu Malerei. Der Eintritt ist frei.

 

Wo: Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10613 Berlin

Wann: 03.-05.11.2017

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Schöneberger Art 2017 Galerierundgang & offene Ateliers

Dieses Jahr feiert der Galerierundgang und die zugehörigen offenen Ateliers ihr 10-jähriges Jubiläum mit 78 Künstlerinnen und Künstlern und 15 Galerien. Das Kunst-Event wurde 2008 mit dem Ziel gegründet, die Vielfalt und die Professionalität der Künstler in Schöneberg zu stärken. Gleichzeitig sollte die Kunst einem breiten Publikum nahe gebracht werden. Tatsächlich steigen jedes Jahr die Besucherzahlen und der Rundgang erfreut sich einer immer größer werdenden Bekanntheit.

Wo: Grunewaldstraße 79, 10823 Berlin

Wann: 04.-05.11.2017

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Schnäppchen jagen bei Nacht: Yaam Nachtflohmarkt 

Shoppen, Tanzen, Schlemmen: das alles bietet der Yaam Nachtflohmarkt. Bei Mondschein kann alles ge- und verkauft werden, was sonst in Kellern oder Dachböden verstaubt. Außerdem erwarten einen verborgene Musikschätze aus der Perlentruhe und kulinarische Köstlichkeiten aus Brasilien oder der Karibik. Besonderes Highlight: die anschließende Aftershowparty!

 

Wo: An der Schillingbrücke 3, 10243 Berlin

Wann: 10.-11.11.2017

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LOST WORDS – Installation in der Nikolaikirche

Das Innere der Nikolaikirche wird dank der Rauminstallation von Künstlerin Chiharu Shiota in einen neuen Assoziations- und Denkraum verwandelt. Anlass des Events ist das 500-jährige Jubiläum der Reformation, zu deren Zentren auch die Berliner Nikolaikirche zählte. Schwarze Fäden, in die Bibelseiten in verschiedenen Sprachen eingewoben sind, symbolisieren die globale Verflochtenheit der Reformation und der biblischen Botschaft. Shiota spricht mit LOST WORDS aktuelle Debatten um Migration und Integration an.

 

Wo: Nikolaikirchplatz 1, 10178 Berlin

Wann: 18.10-19.11.2017

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Insekten auf Leichen: Dr. Mark Benecke

Halloween ist dann zwar schon vorbei, aber wer sich weiter gruseln möchte, ist bei diesem Event genau richtig. Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke widmet sich skurrilen Fragen über die Existenz von den unterschiedlichsten Kriechtieren an Tatorten und wie diese dabei helfen können, Mörder zu entlarven. Ein spannender Einblick in das Leben eines Kriminalbiologen, dessen Job nicht der Tod sondern das Leben nach dem Tod ist.

 

Wo: Huxleys Neue Welt, Hasenheide 107, 10967 Berlin

Wann: 17.11.2017

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Eröffnung: Ausstellung 2017 Sony World Photography Awards

Einer der größten Fotowettbewerbe der Welt bietet Besuchern zum dritten Mal eine unfassbare Vielfalt an Fotografien, die zum Lachen oder auch zum Nachdenken anregen. Egal ob ruhige Landschaftsbilder aus abgelegenen Regionen der Welt oder Fotoserien über das Leben von Sexarbeiterinnen in Indien – Diese Ausstellung ist für Fotografie Liebhaber ein Muss.

 

Wo: Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin

Wann: 07.11.2017

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Taschenlampenführung für Erwachsene

Als ob ein 13 Meter großes Dinosaurierskelett nicht schon bei Tag furchteinflößend genug wäre, gibt’s das ganze jetzt auch im Dunkeln. Das Museum für Naturkunde Berlin lädt zu einer nächtlichen Tour durch die dunklen Museumsräume und die wissenschaftlichen Sammlungen ein. Teilnehmer können das Museum dabei auf eine ganz neue Weise erleben. Taschenlampe nicht vergessen!

 

Wo: Museum für Naturkunde Berlin, Invalidenstraße 43, 10115 Berlin  

Wann: 04.11.2017

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interfilm Festival: Eject XX

Das kurioseste Filmfest des Jahres, oder auch Allerzeiten, findet erneut auf der Berliner Volksbühne statt. Während die Teilnehmer versuchen sich gegenseitig mit den verrücktesten Einreichungen zu übertrumpfen, hat am Ende allein das Publikum in der Hand wer den Sieg mit nach Hause nimmt.

 

Wo: Volksbühne Berlin, Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin

Wann: 24.11.2017

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Call for Performers Luftartistik Gala

Am 11. November führen Artisten eine atemberaubende Show in luftiger Höhe im Rahmen der Luftartistik Festspiele Berlin vor. Wer nicht nur zugucken sondern auch mitmachen will: Es werden regelmäßig Workshops angeboten, in denen man in die Welt der Luftartistik hineinschnuppern kann.   

 

Wo: Pfefferberg Theater, Schönhauser Allee 176/Haus 15, 10119 Berlin

Wann: 11.11.2017

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Das Festival of Lights in Berlin:
Die coolsten Lichtilluminationen

Die Bäume verlieren ihre Blätter, die Nächte werden immer länger, aber das Festival of Lights 2017 lässt Berlin trotzdem noch einmal erstrahlen und tröstet uns über die kalte Herbstzeit hinweg. Vom 06. bis zum 15. Oktober 2017 haben nationale und internationale Künstler die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins in leuchtende Kunstwerke verwandelt. Daraus sind 35 einzigartige Lichtilluminationen unter dem Motto “Creating Tomorrow” entstanden. Hier sind unsere fünf Highlights des Festival of Lights in Berlin.    

Neuer Marstall

Videoshow “House of Nature”, National Geographic

In diesem Jahr wurden die historischen Mauern des Neuen Marstalls während des Festival of Lights von National Geographic zum Leuchten gebracht. Die Zuschauer konnten in einer einzigartigen Videoshow namens “House of Nature” wilde Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen beobachten. Vom Weißkopfseeadler, der durch Gebirge fliegt, über Orang-Utans, die durch den Dschungel streifen, bis zu Pinguinen in der Antarktis war alles dabei.

Berliner Dom

Lichtillumination Berliner Dom

Passend zu dem Motto des Festivals “Creating Tomorrow” haben 11 sowohl nationale als auch internationale Künstler zusammengearbeitet, um ihre Zukunftsvisionen zu verwirklichen. Dabei ist eine großartige 3D-Videoshow entstanden, die den Berliner Dom über Nacht in ein beeindruckendes Kunstobjekt verwandelt hat.

Juristische Fakultät & Hotel de Rome

360° Panorama auf dem Bebelplatz

Der gesamte Bebelplatz wurde beim diesjährigen Festival of Lights zum Strahlen gebracht. Die Staatsoper, die St. Hedwigs Kathedrale, das Hotel de Rome, das Bankhaus Löbbecke und die Juristische Fakultät bildeten ein atemberaubendes 360° Panorama. Unter dem Motto „Opera e Luce“ stach vor allem die Juristische Fakultät mit ihrer Farbenpracht heraus.

 

Wo? An allen Sehenswürdigkeiten in Berlin

Wann? 06. bis 15.Oktober 2017

Website: http://festival-of-lights.de/

 

Bilder: FOL Festival of Lights International Productions GmbH

 

Vogelperspektive auf Berlin im Herbst, Straße des 17. Juni; zum Artikel Top 10 Berlin Events im Oktober

Top 10 Berlin Events im Oktober

Wilhelm Busch dichtete einst: “Der schöne Sommer ging von hinnen, der Herbst, der reiche, zog ins Land. Nun weben all die guten Spinnen so manches feines Festgewand.” Das Wetter hat uns in diesem Jahr tatsächlich des Öfteren im Stich gelassen. Auch wenn Hoffnung auf einen goldenen Herbst besteht, wird es Zeit für Indoor-Kultur im Festgewand. An dieser Stelle möchten wir euch Kunstleben Berlin empfehlen – ein Netzwerk von Kunstschaffenden, die kulturelle Higlights sowie aktuelle Events vorstellen. Hier lassen auch wir uns gerne inspirieren. Inspirierend sind allerdings auch die Berlin Events im Oktober.

Kürbis hier, Kürbis da, Kürbis-Tralala

Herbstzeit ist Kürbiszeit! Schöneberg huldigt das Gewächs mit einem Kürbisfest und hochwertigen Produkten.  Es mag zunächst an ein Dorfritual mit Kürbiskanone erinnern, hat jedoch echten Kiezcharakter. Kunsthandwerker, Designer, Händler und Gastronomen widmen sich mit einem vielfältigen Angebot, bestehend aus 12.000 Kürbissen in verschiedensten Sorten, voll und ganz den großen und kleinen Gewächsen. Es wird Kürbismarmelade, Kürbiskuchen, Kürbissuppe, Kürbissekt sowie Kürbislasagne geben – eben alles, was das Kürbisherz begehrt. Die Schlemmermeile wird zudem von Musik begleitet.

Wo?  Akazien und Belziger Straße, Berlin

Wann? 30. September – 01. Oktober

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Moralische Anstalt 2.0 – Theater trifft politische Bildung

Was passiert, wenn Theater auf Politik trifft? Mögliche Antworten lassen sich in dem Mobilize-Event “Moralische Anstalt 2.0” finden. Hier werden an insgesamt drei Abenden drei verschiedene Sichtweisen auf “die Potentiale des politisch involvierten Theaters” geworfen: Die politischen, pädagogischen und sozialen Effekte der Theaterkunst. Mit von der Partie sind unter anderem Kay Voges, (Intendant Schauspiel Dortmund), Dr. Ellen Ueberschär (Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung) sowie Ulrich Khuon (Präsident des Deutschen Bühnenvereins).

Wo? Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Wann? 01. – 03. Oktober

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The Independent Photographer: Berlin Photo Exhibition

“The Independent Photographer” ist ein Online-Netzwerk von Fotografen, welches unter gleichem Namen die besten Fotografen mit einem Award kürt. Die Werke sollen internationale Aufmerksamkeit erfahren. In der Berliner Eigenheim Galerie, werden die Bilder der Talente des Jahres aus über 35 Ländern ausgestellt. Der Eintritt ist frei.

Wo? Galerie Eigenheim Weimar/Berlin, Linienstrasse 130, 10115 Berlin

Wann? 05. – 09. Oktober

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Berlins erster Spöti

Im Sissi und Franz-Gewand geht es mit Falco im Ohr und Mozartkugel als Proviant in das Schillerkiez nach Neukölln. Denn dort verwandelt sich vom 5. bis zum 7. Oktober der „Kiezladen“: Ein Späti wird dann zu einem “Spöti”. Neben Tabak, Bier und Zeitung, gibt es typisch österreichische Musik, Drinks und Snacks, feines Backwerk und Kaffee. Der temporäre Österreich-Hotspot verrät außerdem Insider-Tipps für Reisende und ergründet den durchaus einzigartigen österreichischen Wortschatz. Auf dem Programm steht unter anderem die Pöetry-Slam-Comedy-Show „The Ultimate Schnitzelfication / Oba sowas von Schnitzel!“. Hier geben die Comedians und Poetry Slammer Bastian Mayerhofer, Georg Kostron und Samson den Humor der Österreicher zum Besten. Am Freitagabend tritt dann um 20 Uhr „Holler my dear“ mit der österreichischen Sängerin Laura in einem exklusiven Spöti-Konzert auf. Ihre Musik ist eine Mischung aus Akustik-Pop, Swing und Funk. In den kommenden Tagen werden auf der Veranstaltungsseite weitere Veranstaltungsdetails veröffentlicht. Vielleicht ist ja am Ende sogar ein gscheider Abschiedsbusserl drin?

Wo? Schillerpromenade 28, 12049 Berlin

Wann? 05. -07. Oktober

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Stadtrundfahrt mit Jazzbrunch

Beim Bahnfahren aus dem Fenster gucken und den Ausblick genießen. Macht das heute eigentlich noch Jemand? Die meisten starren doch auf Smartphone, Tablet und Co. und sehen das Verkehrsmittel eben lediglich als Mittel zum Zweck. Ein Ausblick kann sich jedoch lohnen. Insbesondere bei der Sonderfahrt der historischen Diesellok 119 158. Diese wird sich am 07. Oktober das vorerst letzte Mal in Bewegung setzen. Bei einer Stadtrundfahrt quer durch Berlin und das Umland, lässt sich die Stadt neu entdecken. Nebenher gibt es ein Berliner Brunchbuffet sowie spannende Streckengeschichten. Uncool? Wir finden: kultig.

Wo? Berlin macht Dampf, Betriebsbahnhof Schöneweide, 12439 Berlin

Wann? 07. Oktober

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Songslam statt Poetryslam

Poetryslam war gestern, am 11. Oktober heißt es im Heimathafen Neukölln: Songslam! Denn auch Lieder können Poesie sein und sich einen musikalisch-literarischen Schlagabtausch geben. Im Heimathafen Neukölln stellen sich insgesamt neun Songwriter und Musiker dem Urteil einer Jury. Casting-Show-Charakter? Nein, laut den Veranstaltern “zählt nur der Vortragende mit seinem Instrument und seinem eigenen Werk: keine Begleitung vom Band, keine Showtänzer und erst recht kein Dieter Bohlen der nach jedem Vortrag noch einen dummen Spruch macht.”

Wo? Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin

Wann? 11. Oktober

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The Readymade Century 1917 – 2017

Readymades sind – wie das Wort bereits sagt -Alltagsgegenstände, die ihrem eigentlichen Kontext entnommen werden und dann wild  neu kombiniert werden. Geprägt wurde der Begriff von dem französischen Künstler Marcel Duchamp. Er wollte Werke schaffen, die keine Kunstwerke sind. Dafür trug er Gegenstände zusammen, die er ohne ästhetische Berücksichtigungen auswählte: „Ich schuf sie ohne Absicht, ohne jede andere Absicht, als Ideen abzustoßen. Jedes Readymade ist verschieden. Zwischen den […] Readymades findet man keinen gemeinsamen Nenner, außer daß sie manufakturierte Waren sind. Was das Aufspüren eines Leitgedankens betrifft: nein. Indifferenz. Indifferenz gegenüber dem Geschmack: Weder Geschmack im Sinne der fotografischen Reproduktion noch Geschmack im Sinn des gut gemachten Materials. Der gemeinsame Punkt ist Indifferenz.“ Demnach kommt es weniger auf den Gegenstand als auf die Idee dahinter an. Diese Ansichten nahmen viele weitere Künstler in ihrem Schaffen auf. Doch was bedeutet Ready-Made im Lichte der digitalen und globalen Veränderungen des 21. Jahrhunderts? Braucht es ein Update? Im Haus der Kulturen der Welt wird diesen und weiteren Fragen nachgegangen.

Wo? Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin

Wann? 12. – 13. Oktober

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The analogueNOW! Photo Weekend 2017

Die Fans der analogen Fotografie oder die, die es noch werden wollen, können sich im Oktober auf ein ganzes Analog-Wochenende freuen. analogueNOW! präsentiert Show & Tell-Runden, Workshops, Portfolio-Reviews, Netzwerktreffen und Konzerte. Für die meisten Programmpunkte ist eine vorherige und zumeist kostenpflichtige Anmeldung notwendig.

Wo? BLO-Ateliers, Kaskelstr. 55, 10317 Berlin

Wann? 13. – 15. Oktober

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Gaumenschmaus: Berlin Food Week

In der Woche vom 14. – 21. Oktober 2017 wandelt sich Berlin zur Food-Metropole. Da wird probiert, experimentiert und geschlemmt was das Zeug hält. Zur kulinarische Reise laden unter anderem Berliner Köche, Gastronomen, Food-Entrepreneure und Manufakturen mit verschiedenen Veranstaltungen. Beispielsweise wird es ein House of Food oder ein Stadtmenü mit Pilz-Parade geben.

Wo? In ganz Berlin verteilt

Wann? 14. – 21. Oktober

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Donald Trump als Schauspieler

Wusstet ihr, dass sich Donald Trump bereits einen Namen in der Filmbranche gemacht hat? Der amerikanische Präsident trat seit 1981 immerhin in 25 Film- und TV-Produktionen auf. Er gewann sogar einen Filmpreis. Der Haken an der ganzen Sache: Es handelt sich dabei um die Goldene Himbeere für die schlechteste männliche Nebenrolle. Der Filmwissenschaftler Urs Spörri analysiert in einem filmwissenschaftlichen Vortrag die schauspielerische Performance des mächtigsten Mannes der Welt. Im Anschluss zeigt das City Kino Wedding die Trump-Doku „Kings of Kallstadt“.

Wo? City Kino Wedding, Müllerstraße 74, 13349 Berlin

Wann? 18. Oktober

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Bundestag Sitze Saal zum Artikelthema Wahlkampf 2017

Die heiße Phase im Wahlkampf 2017:
Wer macht das Rennen?

Die Parteien widmen sich voll und ganz dem Endspurt im Wahlkampf 2017. Denn am Sonntag heißt es: Wählen gehen! Unentschlossenen bleiben nur noch zwei Tage, um sich zu entscheiden, wem sie ihre Stimmen geben möchten. Vielleicht hilft dem ein oder anderen ja der WahlSwiper, eine App im Tinder-Stil, von der wir bereits berichteten. Den Parteien ist bewusst, dass fast sich fast die Hälfte der Wahlberechtigten bis zum Schluss noch nicht ganz sicher ist. Im finalen Countdown geben sie auf den letzten Metern deshalb nochmal alles, mobilisieren Anhänger und liefern Argumente.

Endspurt CDU

Die CDU will nach eigenen Angaben in den letzten “100 Stunden – 100 % Wahlkampf” betreiben. Unter dem Hashtag #100hCDU berichten Anhänger auf Facebook, Twitter, Instagram und Co. von dem Schlussspurt der Partei. Ob die Dokumentation von Hausbesuchen, Kundgebungen oder Brötchenverteilungen: Mit der Aktion möchte die CDU nochmal alle Kräfte mobilisieren.

Warum CDU?

Endspurt SPD

Die SPD zählt ebenfalls den Countdown runter und startete die Aktion #72hSPD. Darin heißt es: “Wach bleiben für mehr Gerechtigkeit”. Bis zur Schließung der Wahllokale am Sonntag um 18 Uhr stehen die SPD-Teams auf allen Kanälen für Fragen zur Verfügung. Via Telefon, E-Mails und Online-Aktivitäten, wie zum Beispiel Livestreams und Twitter-Interviews, wirbt die Partei in der heißen Phase um die letzten Stimmen potentieller Wähler.

Warum SPD?

Endspurt DIE GRÜNEN

Die Grünen nehmen es sportlich und läuten den Wahlmarathon “16 Bundesländer. 16 Stopps. 42 Stunden live” ein. Katrin und Cem touren auf den letzten Wahl-Metern mit Rad, Zug, Bus oder einfach nur zu Fuß durch Deutschland und beantworten die Fragen der Bürger. Nutzer können die Grünen bei Aktionen, Townhalls, Haustürwahlkämpfen und Kneipentouren durch die Nacht online verfolgen. „Die Grüne Pasta Party“ soll den Höhepunkt dieser 42 Live-Stunden darstellen. Die Stops ihrer Reise können auf der Partei-Website eingesehen werden.

Warum DIE GRÜNEN?

Endspurt FDP

Die FDP versucht ebenfalls nochmal alle Kräfte zu mobilisieren. Anhänger werden aufgefordert, ein letztes Mal aktiv zu werden. Zum Beispiel durch einen personalisierten Wahlaufruf in Sozialen Netzwerken. Dieser lässt sich auf der Website der Partei mit wenigen Klicks generieren. Dort können Nutzer aus den 400 Forderungen der FDP ihre Favoriten wählen und teilen. Die letzte Großveranstaltung wird außerdem in einem Livestream übertragen.

Warum FDP?

Endspurt DIE LINKE

Die Linke zelebriert den Auftakt zum 48-Stunden-Wahlkampf mit einem Wahlkampfabschluss-Programm in Berlin. Am Neptunbrunnen werden heute unter anderem Gregor Gysi, Katja Kipping und Sarah Wagenknecht sprechen. Für die musikalische Untermalung sorgt die Punk-Ikone Nina Hagen. In einem Post erklärt die Sängerin, ihr Engagement: “Ich finde es ausgesprochen gut, wenn sich auch prominente Künstler gesellschaftspolitisch zu Wort melden. Aber ein “ Weiter So ! “ der Regierungsparteien wird eine Verbesserung der Lebensumstände in unserem Land nicht zustande bringen, sondern immer nur weiter verhindern. Ich bin der Meinung , dass nur ein Politikwechsel unser Land und seine Lebensumstände verbessern können wird. Deswegen, und aus weiteren guten Gründen, z.B. #GOLBAL_ZERO , habe ich bei der Briefwahl wieder #DiELiNKE gewählt“.

Warum DIE LINKE?

Wahlkampf 2017: Prominenz trifft Politik

Auch andere etablierte Parteien können auf prominente Unterstützung zählen. Für Merkel sprechen sich unter anderem Uschi Glas, Lena Meyer-Landrut und Sophia Thomalla aus. Schulz erhält unter anderem prominente Hilfe von Iris Berben, Sebil Kekilli oder Leonard Lansink.

Wer wird das Rennen machen?

Die Umfragemethode des Meinungsforschungsinstituts YouGov berechnet nicht nur Zweit- sondern auch Erststimmen. Demnach wäre wohl die AFD nach der Union und der SPD, die drittstärkste Partei. Wer diese Wahlprognose fürchtet, sollte seine Stimme nutzen und bei einem Sonntagsspaziergang einen Abstecher ins Wahlbüro machen. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Es liegt in unserer Hand, wer am Sonntag die Bundestagswahl für sich entscheidet. 

Für Norbert Lammert markiert die Wahl ebenfalls das Ende seiner Laufbahn als Bundestagspräsident. Der Sympathieträger scheidet aus dem Parlament aus und richtet sich vor seinem Abgang mit einer Botschaft an die Bevölkerung: „Wer sich entschieden hat, sich nicht für Politik zu interessieren, hat sich entschlossen, anderen die Zukunft zu überlassen“. Seiner Meinung nach haben Nichtwähler „mindestens moralisch den Anspruch verwirkt, sich nachher zu beschweren“.

Mädchen mit Zöpfen und Kussmund zum Artikel Vorher-Nachher-Bilder: Wild fremd geknutscht!

Vorher-Nachher-Bilder:
Wild fremd geknutscht!

Wie verändern sich die Gemüter der Menschen, nachdem sie geküsst wurden? Das fragte sich die Fotografin Johanna Siring in ihrer Fotoserie “Kiss of a stranger”. Dafür besuchte die Künstlerin ein Festival und knutschte vor Ort wildfremde Personen – unabhängig von Geschlecht und äußerlichen Merkmalen. Was das Kunstwerk so interessant macht ist, dass sie diese vor und nach dem Lippenbekenntnis ablichtete. Da verwandeln sich die coolsten Poser zu gelösten und strahlenden Gesichtern, die den Moment offenbar einfach nur genießen.

Vorher-Nachher-Bilder geknutschter Festivalbesucher

Johanna Siring ist gebürtige Norwegerin und lebt aktuell in New York. Ihre Liebe zur Festival-Atmosphäre, verband die Künstlerin mit einem spannenden Foto-Experiment. Auf dem dänischen Roskilde sprach sie ihr fremde Besucher an und fragte, ob sie damit einverstanden wären, geküsst und fotografiert zu werden. Die Personen wurden dann vor und nach dem intimen Moment porträtiert. Dabei reagierte jeder Kusspartner anders: „Einige habe mich nur kurz geküsst und sind danach in Gelächter ausgebrochen, andere haben direkt mit mir rum gemacht“, sagt die Fotografin dem Magazin i-D.

Wie die Fotos zeigen ist das was sie eint, die verwandelte Mimik, Gestik und Aura. Auf den Vorher-Bildern merkt der Betrachter, dass sich die Person über ihre eigene Wirkung Gedanken macht, dass sie versucht ein ganz bestimmtes Bild von sich nach Außen zu tragen. Manche schauen gekonnt lässig, andere versuchen das süße Mädchen zu mimen. Wie die Nachher-Fotos zeigen, ist vieles davon nur Fassade. Johanna Siring findet jeden Menschen fotogen und interessant. Sie möchte die Einzigartigkeit und das wahre Wesen eines Menschen ergründen und fotografisch festhalten.

Zu Risiken & Nebenwirkungen eines Kusses fragen Sie ihren Arzt oder Körper

Der Knutscher zauberte fast allen Geküssten ein natürliches Lächeln ins Gesicht. Doch mit Magie hat das (auch wenn es noch so schön klingt) gar nicht so viel zu tun. Berühren sich die Lippen, werden deren Nervenenden angeregt. Durch einen Kuss schüttet der Körper Dopamin aus, welches wiederum den Oxytocin-Spiegel ansteigen lässt. Stresshormone weichen Glückshormonen. Und die wollen schließlich irgendwo hin. Kein Wunder also, dass die abgelichteten Festivalbesucher auf den zweiten Porträts Funken versprühen.

Menschen durch einen Knutscher kennenlernen

Gleichzeitig nimmt ein derartig intimer Moment die Anspannung und Unsicherheit gegenüber dem Fremden und schafft eine emotionale Bindung. Dem Magazin i-D beschreibt die Künstlerin diese Beziehung zum scheinbar Fremden: „Nach dem Kuss hatte ich interessanterweise das Gefühl, dass ich sie ein bisschen besser kennengelernt habe. Und dieses wird in den zweiten Porträts sichtbar. Am wichtigsten dabei ist es, dass man offen ist und den Leuten mit Respekt begegnet, unabhängig vom Hintergrund der Person. Man kann immer gegenseitig voneinander lernen. In der heutigen Zeit, in der Hass die Schlagzeilen bestimmt, ist es umso wichtiger zu kommunizieren, dass wir alle nur Menschen sind. Und dass wir zeigen, wie einfach es sein kann, den anderen kennenzulernen”.

Die etwas anderen „Kussszenen“ zeigt die Künstlerin auf ihrem Instagram-Account. Klickt Euch einfach durch die einzelnen Slideshows für den Vorher-Nachher-Effekt:

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Das Futurium Berlin: Ein Blick in die Zukunft

Am Wochenende blickten die Berliner für einen Tag in die Zukunft – als das Futurium im Regierungsviertel erstmalig seine Türen öffnete. Es soll Bühne, Museum, Labor und Forum der Zukunft sein und Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Gesellschaft unter einem Dach vereinen. Gefeiert wurde die bauliche Fertigstellung des Hauses in der Nähe des Hauptbahnhofes. Mit dabei war die erste Roboterband der Welt, ein Virtual-Reality-Flugsimulator, experimentelle Musiker, ein Roboter, der dem Publikum die Zukunft erklärt und mit ihm interagiert, sowie rund 15.000 Besucher, die neugierig darauf waren, was die Zukunft so mit sich bringt.

Architektonische Besonderheit mit Blick über Berlin

Quadratisch, praktisch gut – so wirkt die minimalistische Architektur des Futurium-Hauses auf den ersten Blick. Doch befindet man sich im Gebäudeinneren, stellt man schnell fest, dass es einem weitläufigen und modernen Labyrinth gleicht. Über drei Etagen erstrecken sich hier große Flure, verwinkelte Räume, futuristische Wendeltreppen, Anhöhen mit riesigen Fensterglasscheiben, Panoramafenster, raketenantriebsförmige Lampen, pinke, schwarze ausgeklügelte und schlichte Betonwände zugleich. Ein echtes Highlight ist das begehbare Dach. Vom Zoo, über den Reichstag bis hin zum Fernsehturm und dem Gasometer Schöneberg: Auf der spektakulären Dachterrasse konnten die Besucher in einem sogenannten “Skywalk” einen 360-Grad-Rundumblick über Berlin genießen. Auf dem Gebäude befinden sich außerdem zahlreiche Solarzellen, welche das Haus auch in Zeiten, in denen keine Sonne scheint, mit Energie versorgen sollen. Bei der dunklen Verglasung und den großen Panoramafenstern des Hauses, orientierte man sich an der Funktion einer Sonnenbrille: Sie sollen Licht, aber keine Wärme hereinlassen. Konzipiert hat das Gebäude das Berliner Architekturbüro Richter Musikowski und der Landschaftsarchitekt Juca. Sie gewannen den zuvor international ausgeschriebenen Architekturwettbewerb und setzten sich mit ihrem Entwurf gegen 160 Konkurrenten durch.

Finale Eröffnung des Futuriums im Jahr 2019

Die Auftaktveranstaltung markierte den Beginn eines mehrstufigen Eröffnungsplanes. Im Jahre 2018 stellen die Initiatoren dann die drei geplanten Ausstellungsschwerpunkte, die sich mit unserem Verhältnis zur Technik, zur Natur und zu uns selbst beschäftigen, in interdisziplinären Programmwochen vor. Im Futurium Lab – einer Art Experimentierlabor – können Besucher dann selbst Hand anlegen. Die finale Eröffnung des Zukunftshauses ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Das Futurium ist ein gemeinsames Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und Wissenschaftsorganisationen und Firmen. Das Haus will Zukunftsszenarien bündeln, Forschung und Innovation fördern und der Öffentlichkeit zugänglich machen.

 

Futurium 2017: Virtual-Reality-Flugsimulator

Kunstwerk Berlin Art Week

Techno-Tempel, Galerie, Performance:
Top 5 (digitale) Berlin Art Week Highlights

Die Berlin Art Week ist aktuell in vollem Gange und lädt noch bis zum 17. September in der ganzen Stadt zu Ausstellungseröffnungen, Galerien, Messen, Preisverleihungen und künstlerischen Projekten. Für all diejenigen, die die Woche der Berliner Kunstszene bislang noch nicht erkundet haben, stellen wir in unserem Artikel die Top 5 Highlights digitaler Werke zusammen.

12×12. Der BB Videoraum in der Berlinischen Galerie

Amie Siegel, Genealogies, 2016, HD video, © Amie Siegel, Courtesy Simon Preston Gallery, New York

Um innovative Filme und Videos geht es im BB Videoraum. Hier zeigen innerhalb eines Jahres 12 nicht nur zeitgenössische, sondern auch junge Künstler ihren experimentellen Umgang mit dem Bewegtbild. Im Rahmen der Art Week ist Amie Siegel mit ausgewählten Arbeiten vertreten, die das Verhältnis von Original und Kopie behandeln. Sie beschäftigt sich mit der Bedeutungsaufladung von Alltagsdingen und dem damit einhergehenden kulturellen Gedächtnis. Wird dies dadurch selbst wieder zum Produkt? Die Künstlerin nutzt in ihrem Schaffen Film, Video, Performance, Fotografie und Sound.

Wo? Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124–128, 10969 Berlin

Wann? 23. August – 02. Oktober 2017

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Ausstellung: Thank You for Sharing

artburst berlin e.V.

Thank You for Sharing ist eine Ausstellung des Berliner Kunstvereins artburst und widmet sich künstlerisch dem Thema der informationellen Selbstbestimmung: Was passiert mit unseren eigenen Daten? Wer sammelt sie, in welchem Maße und zu welchem Preis? Und welche Rolle spielt dabei die staatliche Überwachung? Die Künstler beschäftigen sich mit diesem Spannungsfeld und werfen die Frage auf, ob eine digitale Abstinenz die einzige Alternative ist.

Wo? Organ kritischer Kunst/Raum 29, Prinzenallee 29, 13359 Berlin

Wann? 9. September – 1. Oktober 2017

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Moving is in every direction. Environments – Installationen – Narrative Räume

Pipilotti Rist, Remake of the Weekend, 1998, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, 2014 Schenkung der Friedrich Christian Flick Collection, © Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, SMB, Schenkung der Friedrich Christian Flick Collection / Jan WindszusCourtesy Pipilotti Rist, Hauser & Wirth und Luhring Augustine

Ein Raum, in dem leise der Schnee rieselt, während an der Wand eine Videoinstallation läuft. Die Künstlerin Bunny Rogers arbeitet darin das nationale Drama eines Amoklaufs in einer amerikanischen Schule auf. Viele weitere Künstler entführen in der Ausstellung auf ca. 3.500 Quadratmeter Fläche, in unterschiedliche kleine Welten und bieten nachdenkliche sowie sinnliche Erlebnisse. Die Rauminstallationen präsentieren die Geschichte der Installationskunst von den 1960er-Jahren bis heute. Der Fokus liegt auf erzählerischen Strukturen.

Wo? Hamburger Bahnhof, Invalidenstraße 50-51, 10557 Berlin

Wann? 17. März – 24. September 2017

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Medienübergreifend: Galerie Jaguars and Electric Eels

Julia Stoschek Collection Berlin, Installationsansicht der Ausstellung JAGUARS AND ELECTRIC EELS, 2017, Foto: Simon Vogel

Der Naturforscher Alexander von Humboldt brach zwischen 1799 und 1804 zu zwei Expeditionen ins Grüne auf. 1853 wurden seine Aufzeichnungen und Eindrücke der neu entdeckten Welt unter dem Titel Jaguars and electric eels als Sonderausgabe veröffentlicht. In der gleichnamigen Ausstellung in Berlin untersuchen nun zahlreiche Künstler in überwiegend medienbasierten Werken, die heutige Realität, in derer die Grenzen zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit verschwimmen. Der Eintritt kostet 5 Euro. Für 10 Euro kann man sogar zusätzlich an einer Führung teilnehmen.

Wo? Julia Stoschek Collection, Leipziger Straße 60
10117 Berlin

Wann? Sonderöffnungszeiten vom 14. – 17.  September:
12—20 Uhr

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KW Berlin: Performance Free Wifi 3

Live-Streaming-Apps finden eine immer größere Beliebtheit. Periscope ist eine von ihnen. Die Künstlerin Nina Könnemann nutzt sie für ihre Performance im Rahmen der Berlin Art Week. Auf der Plattform werden Texte und Live-Videos mehrerer Teilnehmer in Echtzeit zu einer filmischen Montage zusammengestellt. Ein Teil der Performance ist inszeniert, vieles entsteht allerdings spontan durch Zufälle oder technische Störungen. In der Projektbeschreibung heißt es: “Alle Live-Videos der Performance werden von Orten gesendet, die kostenlosen Zugang zum Internet anbieten. Öffentliche und kommerzielle Bereiche, wie Warteräume, Coffeeshop-Filialen und Bibliotheken verschmelzen zu einem imaginären WLAN-Kontinuum. Während öffentliches Internet durch die Verbreitung privater Datenverträge zunehmend überflüssig wird, bleibt es doch weiterhin von Bedeutung für Obdachlose, TouristInnen und digitale Nomaden”.

Wo? KW Institute for Contemporary Art, 1. Stock, Auguststraße 69, 10117 Berlin

Wann? 17 September, 20 Uhr

Zur Projektbeschreibung

Zum Ausklang: Postbahnhof wird zum Temporary Techno-Tempel

flickr: mightymightymatze

Und was bietet das Abendprogramm? Zum Beispiel eine Techno-Kirche. Am Wochenende verwandelt sich der Postbahnhof für kurze Zeit in einen Techno-Tempel. Der Name wird dort zum Programm: Spezielle Lichttechniken sollen in Kombination mit den Sounds ein einzigartiges und sakrales Ambiente schaffen. Im Rahmen der Art Week präsentiert die Berliner Liste Musik von Rødhåd und Kobosil.

Wo? Postbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8, 10243 Berlin

Wann? 14.–17. September 2017, ab 19 Uhr

Mehr dazu

 

Nach der Berlin Art Week, ist vor der Berlin Art Week: Weitere spannende Events im September finden sich in unseren Top 10 September Events in Berlin.

 

Titelbild: @Berlin Art Week; Sammlung Boros, Privatsammlung / Private Collection, Katja Novitskova, Pattern of Activation, 2014 © NOSHE

Graffiti zum Thema Urban Nation Museum

Urban Nation:
In Berlin eröffnet erstes Museum für Streetart

Kreativität kennt keine Grenzen, auch keine räumlichen. Die Berliner Straßenkunst ist mit ihren zahlreichen Graffitis, Aufklebern und Bemalungen das beste Beispiel hierfür. Ob an Laternen, Fassaden, Mauern oder auf Gehwegen – überall finden sich urbane Kunstwerke. In der Bülowstraße bündeln sich viele von ihnen, sodass Spaziergänger zu Galeriebesuchern werden. Der Ort ist demnach prädestiniert dafür, ein Aushängeschild der Berliner Straßenkunst zu sein. An diesem Wochenende eröffnet dort das Künstlerkollektiv Urban Nation das erste Museum für Streetart. Das Projekt begann laut Initiatoren im Jahr 2016 mit der „Vision einer weltweiten Urban-Art-Community, eines Netzwerks ohne Grenzen“. Mit dem neuen „Museum for Urban Contemporary Art„, wird dieser Traum nun Realität. Zelebriert wird das Ereignis vom 16. bis zum 17. September mit einer großen Kunstmeile.

Das Museum, das es gar nicht geben dürfte

Das „Museum for Urban Contemporary Art“, ist mehr als nur ein klassisches Museum.  Neben ständigen, teilweise sogar interaktiven Ausstellungen, Veranstaltungen und Workshops, wird selbstverständlich auch die Hauswand zur Leinwand. In der Bülowstraße findet Streetart in, an und um das umgebaute vierstöckige Wohn- und Geschäftshaus aus der Gründerzeit ein kleines Zuhause. Das Gebäude mit der Nummer 7 sticht schon von weitem heraus, da die Fassade in ein riesiges Mural verwandelt wurde. Dieses wird mit der Zeit von verschiedenen Künstlern immer wieder neu gestaltet. Und auch die Architektur ist besonders: Die Straße wird buchstäblich in die Räume verlagert. So gibt es beispielsweise eine Trasse und einen Galeriesteg, die sich durch das Innere ziehen. Dies ermöglicht, die ausgestellten Arbeiten von nah und fern betrachten zu können.

Die künstlerische Leiterin beschreibt das Museum in einem Interview mit Radio Eins als eine Art Archiv, welches Berlinern und Touristen die Bedeutung und Relevanz der Straßenkunst näher bringen soll. Darüber hinaus wird die Galerie ein Ort des Austausches, der Inspiration und Wissenschaft – für Künstler, Kunstinteressierte und die allgemeine Öffentlichkeit.

Das große Streetart-Fest von Urban Nation

Am Wochenende kann das Museum nun erstmalig besucht und dabei die Werke von über 130 internationalen Künstlern bestaunt werden. Zwischen dem U-Bahnhof  Nollendorfplatz und der Frobestraße, wird es zudem ein Straßenfest mit verschiedenen Aktionen, Wandgemälden, Kunstinstallationen, Showacts sowie einer Community Wall und einem Skaterpark geben. 

Hinter Urban Nation steht die Stiftung Berliner Leben, gegründet von der Gewobag.  Bereits seit Jahren gestalten sie Berliner Fassaden in riesige Outdoor-Kunstwerke und organisieren entsprechende Streetart-Projekte um Menschen und Künstler miteinander zu verbinden.

Ein Museum kann mehr, als ein Raum voller Bilder sein.

Wo? Urban Nation, Bülowstraße 7, 10783 Berlin

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