Tag: #architektur

Das Festival of Lights in Berlin:
Die coolsten Lichtilluminationen

Die Bäume verlieren ihre Blätter, die Nächte werden immer länger aber das Festival of Lights 2017 lässt Berlin trotzdem noch einmal erstrahlen und tröstet uns über die kalte Herbstzeit hinweg. Vom 06. bis zum 15. Oktober 2017 haben nationale und internationale Künstler die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins in leuchtende Kunstwerke verwandelt. Daraus sind 35 einzigartige Lichtilluminationen unter dem Motto “Creating Tomorrow” entstanden. Hier sind unsere fünf Highlights des Festival of Lights in Berlin.    

Neuer Marstall

Videoshow “House of Nature”, National Geographic

In diesem Jahr wurden die historischen Mauern des Neuen Marstall´s während des Festival of Lights von National Geographic zum Leuchten gebracht. Die Zuschauer konnten in einer einzigartigen Videoshow namens “House of Nature” wilde Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen beobachten. Vom Weißkopfseeadler der durch Gebirge fliegt, über Orang-Utans die durch den Dschungel streifen, bis zu Pinguinen in der Antarktis war alles dabei.

Berliner Dom

Lichtillumination Berliner Dom

Passend zu dem Motto des Festivals “Creating Tomorrow” haben 11 sowohl nationale als auch internationale Künstler zusammengearbeitet, um ihre Zukunftsvisionen zu verwirklichen. Dabei ist eine großartige 3D Videoshow entstanden, die den Berliner Dom über Nacht in ein beeindruckendes Kunstobjekt verwandelt hat.

Juristische Fakultät & Hotel de Rome

360° Panorama auf dem Bebelplatz

Der gesamte Bebelplatz wurde beim diesjährigen Festival of Lights zum Strahlen gebracht. Die Staatsoper, die St. Hedwigs Kathedrale, das Hotel de Rome, das Bankhaus Löbbecke und die Juristische Fakultät bildeten ein atemberaubendes 360° Panorama. Unter dem Motto „Opera e Luce“ stach vor allem die Juristische Fakultät mit ihrer Farbenpracht heraus.

 

Wo? An allen Sehenswürdigkeiten in Berlin

Wann? 06. bis 15.Oktober 2017

Website: http://festival-of-lights.de/

 

Bilder: FOL Festival of Lights International Productions GmbH

 

Collage King Kong am Fernsehturm/Alexanderplatz zum Artikel: Superhelden machen Berlin unsicher: Die Berlininja Fotomontagen

Superhelden machen Berlin unsicher:
Die Berlininja Fotomontagen

Hasta la vista Berlin! Mit seinem Instagram-Account Berlininja begeistert der aus Schweden stammende Künstler Duda seine Community. Rund 11,8 Tausend Follower sprechen für sich. Duda hat eine Vorliebe für alles Übernatürliche, Illusionen, Fiktionen und Superhelden. Dies verraten auch seinen witzigen Fotomontagen: Darin platziert er in Berliner Stadtansichten berühmte Helden wie Spiderman, Superman und Hulk. Ob Pippi Langstrumpf auf einer Simson, Mario beim Wasserski durch die Straßen Berlins, Fred Feuerstein beim Golfen oder die Scooby Crew vor einem Campingbus: Die Helden unserer Kindheit sind ebenfalls mit dabei und lassen den Betrachter fast schon nostalgisch werden. Uns hat der Instagrammer seine Superhelden-Geschichte verraten.

Ein Instagram Profil, das in anderen Sphären schwebt!

Die Anfänge seines Instagram Accounts gleichen den heute klassischen Foto-Profilen und ließen noch nichts Fiktives erahnen. Zunächst empfahl dem Insta-Neuling ein Freund, der ebenfalls erfolgreich auf der Plattform unterwegs ist, “to post pictures and write facts about them. My early pictures were simply only that”. Diesem Rat folgend, postete Duda interessante Fotografien aus dem Berliner Stadtleben. Doch sein Superheldenherz schlug mit der Zeit immer stärker und setzte sich schließlich durch: “I like everything that is not possible in ‘real life’ such as: Xmen powers, space travel with Star Wars or giant ninja Turtles. I decided to put those characters in my pictures. When I started to add these heroes, I got a good response from the Instagram community”.

Fotomontagen zwischen Realität und Fiktion

Fotomontage von Berlininja: King Kong klammert sich an Fernsehturm in Berlin
Fotomontage: King Kong am Berliner Fernsehturm; Künstler: Duda

Die Fotomontagen entstehen laut Duda ganz intuitiv: “When I see something nice for example a building, a tree, or just a nice view, I visualize: which superhero fits into this scenery? What could I add to this scene to make it more interesting? When I am editing the picture, I google that superhero and find a perfect match and add it”. Ob an Hochhäusern, in U-Bahn-Schächten oder Fotoautomaten: Der Gestaltungsspielraum des Künstlers ist sehr groß. Schließlich können Superhelden “für gewöhnlich” nicht nur sämtliche Kräfte entfalten, sondern auch klettern, beamen oder sogar fliegen.

Berlin! I think I spider!

Doch welcher Held passt denn nun besonders gut in die Berliner Luft und Landschaft? Duda’s Antwort fällt gleichzeitig auf seinen ganz persönlichen Lieblingshelden: “Spiderman! Specially for my Instagram project. Spiderman fits into ALL scenery’s such as tall building, busy crossroads, trains and simple abandon streets. He is perfect for the Berlin environment”. Ist Berlin prädestiniert für solch ein Superhelden-Projekt? Der Instagram Künstler lebt seit ungefähr einem Jahr in der deutschen Hauptstadt! Berlin ist bärenstark – klar! Doch KingKong auf dem Fernsehturm ist auch nicht ohne – denn tief im Inneren schlummern echte Superkräfte: “Berlin is a playground for photographers. Berlin has so many different styles: tall buildings at Alexanderplatz/Mitte, nature at Tiergarten/Tempelhof, charm in Kreuzberg/Schöneberg plus so much more. And not to forget the yellow trams, or as Instagramers call them: the yellow snakes. In comparison, NewYork has so many superheroes (DareDevil, Spiderman, etc) why do we not have any in Berlin?!”  

Na dann Berlin: Möge die Macht mit dir sein!

Ach und: Superheldinnen sind natürlich auch dabei!

 

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Bilder: @Duda, Berlininja

Das Futurium Berlin: Ein Blick in die Zukunft

Am Wochenende blickten die Berliner für einen Tag in die Zukunft – als das Futurium im Regierungsviertel erstmalig seine Türen öffnete. Es soll Bühne, Museum, Labor und Forum der Zukunft sein und Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Gesellschaft unter einem Dach vereinen. Gefeiert wurde die bauliche Fertigstellung des Hauses in der Nähe des Hauptbahnhofes. Mit dabei war die erste Roboterband der Welt, ein Virtual-Reality-Flugsimulator, experimentelle Musiker, ein Roboter, der dem Publikum die Zukunft erklärt und mit ihm interagiert, sowie rund 15.000 Besucher, die neugierig darauf waren, was die Zukunft so mit sich bringt.

Architektonische Besonderheit mit Blick über Berlin

Quadratisch, praktisch gut – so wirkt die minimalistische Architektur des Futurium-Hauses auf den ersten Blick. Doch befindet man sich im Gebäudeinneren, stellt man schnell fest, dass es einem weitläufigen und modernen Labyrinth gleicht. Über drei Etagen erstrecken sich hier große Flure, verwinkelte Räume, futuristische Wendeltreppen, Anhöhen mit riesigen Fensterglasscheiben, Panoramafenster, raketenantriebsförmige Lampen, pinke, schwarze ausgeklügelte und schlichte Betonwände zugleich. Ein echtes Highlight ist das begehbare Dach. Vom Zoo, über den Reichstag bis hin zum Fernsehturm und dem Gasometer Schöneberg: Auf der spektakulären Dachterrasse konnten die Besucher in einem sogenannten “Skywalk” einen 360-Grad-Rundumblick über Berlin genießen. Auf dem Gebäude befinden sich außerdem zahlreiche Solarzellen, welche das Haus auch in Zeiten, in denen keine Sonne scheint, mit Energie versorgen sollen. Bei der dunklen Verglasung und den großen Panoramafenstern des Hauses, orientierte man sich an der Funktion einer Sonnenbrille: Sie sollen Licht, aber keine Wärme hereinlassen. Konzipiert hat das Gebäude das Berliner Architekturbüro Richter Musikowski und der Landschaftsarchitekt Juca. Sie gewannen den zuvor international ausgeschriebenen Architekturwettbewerb und setzten sich mit ihrem Entwurf gegen 160 Konkurrenten durch.

Finale Eröffnung des Futuriums im Jahr 2019

Die Auftaktveranstaltung markierte den Beginn eines mehrstufigen Eröffnungsplanes. Im Jahre 2018 stellen die Initiatoren dann die drei geplanten Ausstellungsschwerpunkte, die sich mit unserem Verhältnis zur Technik, zur Natur und zu uns selbst beschäftigen, in interdisziplinären Programmwochen vor. Im Futurium Lab – einer Art Experimentierlabor – können Besucher dann selbst Hand anlegen. Die finale Eröffnung des Zukunftshauses ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Das Futurium ist ein gemeinsames Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und Wissenschaftsorganisationen und Firmen. Das Haus will Zukunftsszenarien bündeln, Forschung und Innovation fördern und der Öffentlichkeit zugänglich machen.

 

Futurium 2017: Virtual-Reality-Flugsimulator