Kategorie: Vernetzt

blaue Frau schwarzer Hintergrund zum Artikelthema Social Media News: Virtueller Influencer erobert Instagram

Social Media News:
Virtueller Influencer erobert Instagram

Miquela ist wie die meisten Influencer: jung, schön und immer gut gekleidet. Ihrem Instagram-Profil folgen mehr als 600 Tausend Menschen. Trotzdem unterscheidet sie sich in einer Sache von den anderen: sie ist ein virtueller Avatar.

 

Erste virtuelle Influencerin

Wenn jemand die öffentliche Meinung spaltet, dann sind es definitiv Influencer. Die einen feiern sie, die anderen hassen sie und dann gibt es noch diejenigen, die überhaupt keine Ahnung davon haben. Mittlerweile ist “Influencer sein” ein richtiger Beruf geworden. Weil viele junge Menschen gerne teure Markenklamotten zugeschickt bekommen und auf stylische Cocktailpartys eingeladen werden wollen, gibt es heute Tausende von diesen “Meinungsbildnern”. Um aus der Masse herauszustechen, muss man dem Internetpublikum etwas Neues, Aufregendes bieten. Genau das hat Miquela geschafft – sie ist die erste virtuelle Influencerin der Welt.

 

 

Eigener Song auf Spotify

Mit über 600 Tausend Followern auf Instagram, gehört Miquela bereits zu den ganz Großen. Ihr Styling ist auf jedem Bild “on fleek” – unter anderem weil große Marken wie Diesel sie ausstatten. Miquela hat sogar schon mehrere Songs auf Spotify rausgebracht und verbreitet aus sozialen Netzwerken nicht nur Fashion-Inspiration, sondern auch politische Slogans. Damit diese Tatsache nicht in Vergessenheit gerät: “lilmiquela”, wie sie sich auf Instagram nennt, ist nicht echt. Die Schöpferin des animierten Avatars gibt sich nicht zu erkennen. Miquela soll für sich selbst stehen.

 

 

Authentische Werbefläche

In einem schriftlichen Interview mit der „Business of Fashion“ erklärt sie: „Ich würde gerne als Künstlerin oder Sängerin oder etwas, das meiner Kunst nahekommt, wahrgenommen werden, anstatt mich auf die oberflächlichen Merkmale zu konzentrieren”. Was ihre Oberfläche angeht, ist die 19-Jährige mit den brasilianisch-spanischen Wurzeln nahezu perfekt. Damit eignet sie sich, wie die realen Influencer, als “authentische” Werbefläche. Soweit man in dem Fall von Authentizität sprechen kann. Miquela behauptet allerdings, dass sie kein Geld verdiene – von den Testproben mal abgesehen.

 

Einfluss auf Follower

Christoph Kastenholz, CEO und Founder der Agentur Pulse Advertising, ist Experte in Sachen Influencer: “Die Stärke eines Influencers auf Social Media entscheidet sich einerseits über objektive Faktoren, wie die Zahl und Verteilung der Follower, sowie andererseits über subjektive Faktoren, wie das Vertrauen und damit den Einfluss, den ein Influencer auf sein Following hat. Er muss mit der jeweiligen Message glaubwürdig sein”. Wie glaubwürdig ein von einer anonymen Person gesteuerter Avatar ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Miquelas Followeranzahl spricht in dem Punkt wohl für sich.  

 

 

Oberkörper blaues Hemd Pinsel Farben zum Artikelthema Fake vs. Real: Künstler gelingt perfekte Täuschung

Fake vs. Real:
Künstler gelingt perfekte Täuschung

Ist der Hot Dog echt oder nur eine sehr gut gemachte Täuschung? Diese Frage stellen sich wohl alle, die sich Bilder und Videos des Trickkünstlers Howard Lee ansehen. Die Auflösung ist immer wieder eine Überraschung. 

 

Täuschend echte Zeichnungen

Egal ob Big Mac-Packungen, Schokoladen-Weihnachtsmänner, Spinnen oder Parfümflakons – er zeichnet einfach alles. Und zwar so realistisch, dass man das Original nicht von der Zeichnung unterscheiden kann. Die Rede ist von dem britischen Künstler Howard Lee. Auf seinem Instagram-Profil lädt er Videos hoch, auf dem zwei identisch aussehende Gegenstände zu sehen sind. Das beeindruckende dabei: nur eines der beiden ist echt. In den sozialen Medien haben seine Bilder schon einen reichweitenstarken Hype ausgelöst. Nicht umsonst folgen ihm über 177 Tausend Menschen bei Instagram. Auf YouTube zeigt Lee im Zeitraffer, wie er die Duplikate zeichnet. Wer jetzt Lust bekommen hat mit zu raten, der kann sich an der folgenden Auswahl versuchen.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drehort Herr der Ringe zum Artikel: Andrea David über Ihren Reiseblog: Die Welt der Drehorte

Andrea David über ihren Reiseblog:
Die Welt der Drehorte

In welchen Berg wirft Frodo den Ring der Ringe? Ist es wirklich so kalt in Winterfell? Von welchem Dach sprang James Bond? Und auf welcher Feuerleiter küssten sich Julia Roberts und Richard Gere im Happy End von Pretty Woman? Andrea David geht diesen und vielen weiteren Fragen auf ihrer Website und ihrem Reiseblog “Filmtourismus – Die Welt der Drehorte” nach. Mit dem Projekt verbindet die studierte Tourismusmanagerin ihr Interesse für fremde Orte und Länder mit ihrer Leidenschaft für Filme. Vom Großstadtrevier, über Walking Dead und Pumuckl, bis hin zu Game of Thrones : Andrea David sammelt seit 2014 in einer Art Online-Datenbank Drehortinfos zu mittlerweile mehr als 500 Filmen und Serien. Und die Reise geht weiter. Uns hat sie von der Idee erzählt und verrät wie magisch Filmorte wirklich sind.

Welche Filmschauplätze gehören zu deinen Lieblingsdrehorten und warum?

Besonders spannend finde ich die Orte, die auch nach Jahrzehnten noch Filmfans anziehen, zu meinen Favoriten gehören daher das Hotel aus „Dirty Dancing“, die Kleinstadt in der „Rambo“ einst einen Krieg mit dem Sheriff führte, und der Ort, in dem „Grüne Tomaten“ gedreht wurde. So unterschiedlich die Orte auch sind, alle drei profitieren auch heute von ihrer filmischen Vergangenheit.

Wie bist du auf die Idee einer Website und eines Blogs über Filmdrehorte gekommen?

Ich habe Tourismusmanagement studiert und als Filmfan meine Abschlussarbeit über Filmtourismus, also genauer gesagt den Einfluss von Filmen auf die Wahl der Reiseziele, geschrieben. Durch die vielen Recherchen und Praxisbeispiele bin ich auf den Geschmack gekommen und bin im Laufe der Zeit selbst zur begeisterten Filmtouristin geworden. Irgendwann wollte ich meine gesammelten Infos zu Drehorten bekannter Filme mit anderen teilen und habe hobbymäßig mit dem Blog begonnen. Als die Nutzerzahlen immer weiter steigen – heute sind es über 125.000 Leser im Monat – hatte ich vor vier Jahren schließlich den Mut aus meinem Hobby einen Beruf zu machen. Neben dem Reiseblog berichte ich heute auch auf Facebook und Instagram über Reisetipps für Filmfans.

Wonach wählst du die Filme und Serien aus?

Auf Filmtourismus.de geht es vor allem um spannende Drehorte von Kinofilmen und Serien. Fernsehfilme behandle ich aufgrund der Masse nicht, außer es handelt sich um bekannte TV-Reihen wie Tatort oder gut gemachte Dreiteiler. Nicht alle Filme spiegeln dabei meinen persönlichen Geschmack wieder, sondern sind vielmehr eine Auswahl an Filmklassikern und aktuellen Streifen, die hinsichtlich ihrer Schauplätze und möglichen Reisen dahin interessant sind. Neue Filme schaue ich mir nach Möglichkeit schon vor dem Kinostart in der Pressevorführung an und entscheide dann, ob sie auf die Seite passen oder nicht. Hin und wieder kommen aber auch alte Produktionen hinzu, z.B. wenn ich die Drehorte unterwegs entdeckt habe oder besonders viele Anfragen von Nutzern dazu bekomme.

 

Wo recherchierst du nach Informationen zu Drehorten? Ist es schwierig an diese Daten zu kommen?

Wenn ich Glück habe, bekomme ich Input zu den Drehorten von Tourismusverbänden, Sendern und Filmverleihern, mit denen ich häufig bei der Reiseplanung zusammenarbeite. Wenn es keine öffentlichen Informationen dazu gibt, ist es jedoch richtige Detektivarbeit: Filmstills mit Google Streetview vergleichen, immer wieder die Szenenfotos nach markanten Hinweisen absuchen und vor Ort viele Leute fragen. Netterweise schicken mir auch die Leser hin und wieder Infos zu Drehorten, die sie selbst entdeckt haben oder falls sich zwischenzeitlich etwas geändert hat, zum Beispiel ein Hotel oder Restaurant geschlossen hat. Das hilft mir die Seite aktuell zu halten.

Im Filmtourismus treffen Fiktion und Wirklichkeit aufeinander. Ist die Magie eines Films vor Ort zu spüren oder handelt es sich oft eher um eine Desillusion?

Da ich vor jeder Reise viel Zeit mit Recherchen verbringe, gibt es eigentlich selten große Enttäuschungen vor Ort, außer dass ich ab und zu mal vor Absperrungen stehe, wo ich nicht weiter kann oder darf. Meine Erfahrungen, was noch vom ursprünglichen Drehort zu sehen ist und was nicht, gebe ich direkt an den Leser weiter. So kann jeder selbst entscheiden, ob sich die Reise für ihn lohnt. Aber Gebäude und Landschaften, mit denen man eine vertraute Geschichte verbindet, haben einfach eine besondere Aura, sind sozusagen filmisch aufgeladen. Vor Ort erlebt man ein schönes „Wie-im-Film”-Gefühl, vorausgesetzt man lässt die Illusion auch bewusst zu und hat ein gewisses Maß an Vorstellungskraft. Da ist es dann auch nicht mehr so wichtig, dass jedes Detail genauso wie im Film aussieht.

Welche Drehorte möchtest du unbedingt noch besuchen?

Ganz oben stehen die Mittelerde-Schauplätze in Neuseeland, die alten „Star Wars“-Drehorte in Tunesien und die Movie Ranch auf Hawaii, die man vor allem aus „Jurassic Park“ kennt. Die Liste ist insgesamt noch sehr lang und ständig landen auch wieder neue Orte darauf.

Ihr seid auf den Geschmack gekommen? Lasst Euch von Andrea David’s Blog inspirieren.

Treppe Graffiti Streetart zum Artikelthema Streetart Künstler: Online Graffitti für’s Wohnzimmer buchen

Streetart Künstler:
Online Graffitti für’s Wohnzimmer buchen

Um die Arbeit von Straßenkünstlern mehr wert zu schätzen, hat Charlotte Specht eine Plattform entwickelt, über die man Maler, Sprayer und Musiker online buchen kann. Damit kommen sie dem Traum von ihrer Kunst leben zu können, ein großes Stück näher.

 

Online-Plattform für Straßenkünstler

Man sieht sie jeden Tag in der Stadt, aber trotzdem sind sie relativ unbekannt: Straßenkünstler. Sie machen Musik, besprühen Mauern und führen Kunststücke auf, wenn die Ampeln der Straßenkreuzungen rot sind. Hunderte dieser Menschen hat Charlotte Specht in ihrer Datenbank. Sie weiß, dass Straßenkünstler einen unsicheren Job haben:  „Es ist schwer, als Künstler auf der Straße zu spielen, da Straßenkunst in vielen Städten illegal ist“. Von ihrem Kreuzberger Ladenbüro aus betreibt Charlotte die Online-Plattform “Book a Street Artist”, über die sie Straßenkünstler für Veranstaltungen jeder Art an Kunden vermittelt. Trotz der großen Auswahl an Künstlern ist der Konkurrenzdruck besonders in Berlin hoch. Die vielen Angebote führen dazu, dass Ansprüche steigen und immer ausgefallenere Sachen gefragt sind.  

 

 

 

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Von der Straße auf die große Bühne

Schicke Hochzeiten und Firmen-Weihnachtsfeiern sind im Normalfall allerdings keine Orte, an denen sich Straßenkünstler gerne aufhalten. Sie möchten lieber eigenständig und unkommerziell arbeiten. Jeder Künstler hofft, auf der Straße entdeckt zu werden und ganz groß raus zu kommen. Ed Sheeran hat auch als Straßenmusiker angefangen, der zeitweise weder Geld noch eine Bleibe hatte. Heute ist er ein gefeierter Popstar und noch dazu Millionär. „Viele Straßenmusiker sind hoch talentiert“, sagt Charlotte gegenüber der Berliner Zeitung. Sie spricht Musiker auf der Straße an und hilft Ihnen dabei, sich im Internet zu präsentieren und Fotos sowie Werbung zu entwickeln. Vor allem Graffiti-Künstler bekommen ihrer Meinung nach zu wenig Anerkennung: „Streetart wird nicht genug wertgeschätzt. Die Straße gilt manchen immer noch als ein Ort für Verlierer, die es zu nichts gebracht haben.“

 

 

Wohnzimmer-Party mit Streetart-Flair

Charlotte bringt Künstler und Kunden lediglich zusammen. Ansonsten mischt sie sich nicht ein. Der Künstler entscheidet selber, ob er einen Auftrag annimmt oder nicht. Auch die Verhandlung über die Bezahlung regelt er selbst. In Charlottes Datenbank ist auch der spanische Maler Belin zu finden. Sein Markenzeichen sind überdimensional große Köpfe, die er an Brandmauern zeichnet. Der US-Rapper Infidelix gibt sein Talent oft in Bahnhöfen zum Besten. Eines seiner Videos hat über fünf Millionen Klicks erreicht. Bisher hat Charlotte Grafikkünstler an ein Hotel vermittelt, die in der Tiefgarage Stadtmotive ansprühen sollten. Ein Bank-Büro hat jetzt ein neues Wandbild und ein Wohnungseigentümer wollte eine Landschaft an einer Wand seines Lofts haben. Für einen Heiratsantrag wurde ein Straßenmusiker gebucht, der den Lieblingssong der Freundin spielte. Ansonsten werden Künstler häufig für Wohnzimmer-Partys engagiert.    
  

 

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Stehpult zum Artikelthema Social Media Week 2018: Influencer Marketing, Community Building und mehr

Social Media Week 2018:
Influencer Marketing, Community Building und mehr

Du hängst den ganzen Tag auf Facebook, Instagram und Snapchat ab? Dann ist die Social-Media-Week 2018 in Hamburg genau dein Ding! Dort gibt es unzählige von Experten geleitete Workshops, die Hintergründe und Internet-Phänomene der Sozialen Medien thematisieren.

 

Mehr als 70 Veranstaltungen

In Hamburg dreht sich bald alles um soziale Medien. Die diesjährige Social Media Week findet unter dem Motto “Closer: Community vs. Individualismus” statt und bietet innerhalb von drei Tagen ganze 70 Veranstaltungen an. Vom 23. Februar bis zum 02. März gibt es demnach Vorträge, Sessions und Workshops im Altonaer Museum und der University of Applied Sciences Europe soweit das Auge reicht. Den Anfang macht das Panel „#Influencer #Marketing – Bullshit oder heiliger Gral?“, indem Torsten Panzer, Beirat der SMWHH und Vorstandsvorsitzender des PR Clubs Hamburg, über PR- und Medienkommunikation in digitalen Medien referiert.

 

SOCIAL MEDIA WEEK HAMBURG 2017 28. Februar bis 03. März 2017

 

Workshop über Influencer Marketing

Das Panel von Microsoft Deutschland trägt den Namen „Schlägt Netzwerk Hierarchie? Zeit für eine neue Führung – denn Chefs aus der Hölle haben ausgedient!“. Dort können sich Besucher über Themen wie Karriere und neue Arbeit informieren. Ein weiteres Panel diskutiert die Chancen und Risiken, die durch die Digitalisierung im Bezug auf eine neue Führungskultur entstehen. Wer sich fragt, wie man eine Community in sozialen Medien aufbaut und wie Internetnutzer am besten eingebunden werden können, bekommt auf der Social Media Week die passenden Antworten.

 

SOCIAL MEDIA WEEK HAMBURG 2017 28. Februar bis 03. März 2017

 

Die einzige Social-Media-Week in Deutschland

Der Studiengangsleiter für Communication & Media Management an der University of Applied Sciences Europe, Prof. Dr. Andreas Moring, veranstaltet den Workshop „BIDAC – Die 15 Regeln für erfolgreiches Online-Business“. Darin beleuchtet er unter anderem Geschäftsideen der Teilnehmer nach bestimmten Erfolgskriterien. Beirätin Andrea Frahm bietet den Workshop „Erfolgreich gründen als Frau – Sprechstunde mit Prelovee“ speziell für Start-Up-Gründerinnen an. Am 27. Februar startet das Event mit dem Pre-Opening-Abend im Mercedes me Store.

 

Hier gibt es weitere Informationen

Facebook-Event 

Tickets ab 49,00 €

Museumstraße, 22765 Hamburg

 

 

Titelbild: SOCIAL MEDIA WEEK HAMBURG 2017 28. Februar bis 03. März 2017

 

Kodak Rollfilm weißer Hintergrund zum Artikelthema Kryptowährung News: Kodak mischt mit KodakCoins den Markt auf

Kryptowährung News:
Kodak mischt mit KodakCoins den Markt auf

Wenn man Kodak hört, denkt man eigentlich an Fotografie und nicht an digitale Währungen. Das ist seit Dienstag anders: Denn das Unternehmen möchte mit sogenannten KodakCoins eine eigene Kryptowährung einführen. Was diese Neuigkeit für Reaktionen ausgelöst hat ist erstaunlich.

 

Aktienkurs steigt um 120 Prozent

Kryptowährungen sind im Moment das Thema in den Medien. Aus diesem Grund hat die Ankündigung des KodakCoins und der dazu passenden Plattform KodakOne großes Aufsehen erregt. Das Unternehmen möchte mit einer eigenen Kryptowährung die Autorenrechte von Fotografen absichern. Außerdem können auf diese Weise Bilder besser vermarktet werden. Als Reaktion auf diese Nachricht ging der Aktienkurs von Kodak gewaltig durch die Decke.  

 

Kryptowährung News

Im US-Handel konnte die Aktie ein Plus von 120 Prozent verzeichnen und liegt derzeit bei ungefähr sieben Dollar. Anscheinend haben Kryptowährungen und alles, was damit zu tun hat, eine sehr starke Anziehungskraft auf Investoren. Nicht ohne Grund haben sich mehrere Firmen Namen wie Crypto Company, Nodechain oder Blockchain gegeben – auch wenn gar kein Zusammenhang mit Digitalwährungen besteht. Als die Getränkefirma Long Island Iced Tee ihre Namensänderung zu Long Blockchain Corp bekannt gab, verdreifachte sich dessen Aktienkurs.  

 

Faire Vergütung für Fotografen

Kodak möchte mit der neuen Plattform verhindern, dass geschützte Bilder unerlaubt genutzt werden. Mit der Blockchain-Technologie ist der KodakCoin genauso abgesichert wie der medienpräsente Bitcoin. Firmenchef Jeff Clarcke betonte, dass Kodak schon immer daran gearbeitet hat, die Fotografie zu demokratisieren und Fotografen eine faire Vergütung zu ermöglichen. Das Unternehmen hat die Entwicklung der klassischen Fotografie maßgeblich geprägt. Mit der Digitalisierung von Bildern haben sie jedoch den Anschluss verloren. Trotz Insolvenzverfahren, gilt das Unternehmen heute als Spezialist für digitalen Druck.

 

Mann in Kostüm silberne Röhren zu dem Artikelthema Die Maschine steht still nach E. M. Forster: Ist die Technik unser Untergang?

Die Maschine steht still nach E. M. Forster:
Ist die Technik unser Untergang?

Wer braucht schon frische Luft, körperliche Nähe oder einen tieferen Sinn im Leben, wenn einfach alles auf der Welt von nur einem Apparat aus gesteuert werden kann? Das Ergebnis kann man sich im Theater an der Parkaue in “Die Maschine steht still” nach E. M. Forster ansehen. Wir haben uns die Vorstellung angeschaut und geben euch eine Review zu der Dramatisierung.

 

Unterwerfung der Natur

Wie würde die Erde aussehen, wenn Maschinen das komplette Leben der Menschen bestimmen könnten? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Regisseurin und Videokünstlerin Evy Schubert in der Dramatisierung “Die Maschine steht still”. Die Maschine wird von Denis Pöpping verkörpert und steht im Zentrum des Theaterstücks. Sie ist der neue Lebensmittelpunkt der Menschheit geworden, nachdem diese die Natur vollkommen bezwungen hatte. Von der Erde geflohen, beschlossen die Menschen sich von ihrem alten Leben sowie ihrem religiösen Glauben zu lösen und dienten von dort an ausschließlich der Maschine.

 

 

Denis Pöpping in „Die Maschine steht still“ | Foto: Christian Brachwitz

 

Keine Erlebnisse, Emotionen, Erfahrungen

Von da an wurden zwischenmenschliche Beziehungen auf ein Minimum reduziert –  körperliche Nähe ist für die Menschen ein Fremdwort. Die meiste Zeit des Tages verbringen sie in ihren fast leeren Zimmern in der Maschine. Jeder arbeitet rund um die Uhr daran, sie mit Wissen zu versorgen, um sie zu stärken. Während die meisten Menschen mit ihrem eintönigen Alltag zufrieden sind, kommen einer Person langsam Zweifel: Kuno. Er möchte die Maschine verlassen und zurück zur Erde reisen. Seine Mutter Vashti, der er davon über den Kommunikationskanal der Maschine berichtet, ist von dieser Idee überhaupt nicht begeistert. Genauso wenig wie von Kunos Bitte nach einem persönlichen Treffen.

 

 

Ensemble „Die Maschine steht still“ | Foto: Christian Brachwitz

 

Anpassung oder Tod

Um zu ihrem Sohn zu gelangen, muss Vashti eine futuristische Version eines Zuges betreten, von dem aus man einzelne Länder der Erde sehen kann. Trotz ihrer Angst vor den ganzen ungewohnten optischen Eindrücken, schafft sie es zu ihrem Sohn. Dieser hat es inzwischen auf die Erde geschafft und ist sich nun sicher, dass die Maschine den Menschen mehr nimmt als nützt und nur aus eigennützigen Motiven handelt. Die Maschine stuft Kuno als Gefahr ein und beschließt, ihn, wie alle Andersdenkende, zu vernichten. Vashti glaubt ihrem Sohn nicht und stimmt zu, Kuno der “Heimatlosigkeit”, also dem Tod, zu überlassen. Doch die Maschine beginnt nach mehreren Systemfehlern nach und nach zusammenzubrechen. Alle Menschen, die nicht auf die Erde geflohen sind, sterben.    

 

 

Die Maschine in „Die Maschine steht still“ | Foto: Christian Brachwitz

 

M. Forster nah an der Realität

Die Dramatisierung basiert auf dem Roman “Zimmer mit Aussicht” des englischen Erzählers E.M. Forster (1879-1970). Die kurz darauf folgende Verfilmung der Anti-Utopie gewann drei Oscars. Der Roman erschien Jahrzehnte bevor der erste Computer erfunden wurde und skizziert eine frühe Version des Internets. Tatsächlich ist “Die Maschine steht still” sehr nah an der Realität. Nur die wenigsten kommen heute ohne Smartphone, Laptop und das Internet aus. Die virtuelle Welt scheint eine derart große Faszination auszulösen, die sich vor allem bei jungen Menschen zu einer starken Abhängigkeit entwickelt hat. Ein Leben ohne WhatsApp, YouTube und Instagram? Unvorstellbar! Die Dramatisierung von Evy Schubert zeigt in überspitzter Form, dass die komplette menschliche Hingabe zu technischen Geräten auch unser Untergang werden könnte. Maschinen erleichtern unser Leben enorm, aber sie können niemals die Einzigartigkeit der Realität ersetzen.      

 

 

Hier gibt es weitere Infos

Titelbild: Christian Brachwitz

 

Twiiter auf dem Smartphone: zum Thema: Vorsätze für 2018: Kreative & lustige Tweets im Netz

Vorsätze für 2018:
Kreative & lustige Tweets der Netzgemeinde

Und welche Vorsätze hast du für 2018 gefasst? Jedem von uns wird diese Frage zum Jahreswechsel doch mindestens einmal gestellt. Das Jahr beginnt motiviert. Jetzt oder nie – denken sich dann viele. Doch die gut durchdachten Absichten können am Ende meist nicht eingehalten werden. Einige User nehmen sich deshalb gerne selbst auf die Schippe und sehen gerade darin eine wertvolle Selbsterkenntnis. Wir zeigen Euch kreative und lustige Tweets zum Thema Vorsätze für das Jahr 2018.

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Der Klassiker: Hauptsache willensstark

Unwiderstehlich: Du bist, was du isst…

Der Pandabär im Berliner Zoo sieht es locker

Deutschlandfunk Kultur zitiert Erich Kästner

Das Wichtigste in einem Wort zusammengefasst

Twitter-Account zum Artikelthema Sexismus im Job: Ashley Winkler twittert für mehr Gleichberechtigung

Sexismus im Job:
Ashley Winkler twittert für mehr Gleichberechtigung

Wie die #MeToo-Kampagne gezeigt hat, werden auch noch im Jahr 2017 jede Menge Frauen mit Sexismus konfrontiert. Um auf dieses Problem hinzuweisen, veröffentlichte Ashley Winkler einen Thread mit 50 sexistisischen Sprüchen aus ihrem Arbeitsalltag.

 

Zuspruch und Hasskommentare

Nach dem Skandal um Harvey Weinstein ist das Thema Sexismus wieder in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Die freiberufliche Grafikerin Ashley Winkler aus Graz hat einen langen Thread mit 50 sexistischen Bemerkungen auf Twitter gepostet, die sie sich im Job anhören musste. Der Thread hat sie passenderweise mit dem Namen “Sexistischer Bullshit der Arbeitswelt” betitelt. Auf ihren Post hat Ashley sowohl positive als auch negative Reaktionen erhalten. Die einen haben sich darin  bestärkt gefühlt, ihre eigenen Erfahrungen mit Sexismus zu teilen. Andere reagierten wiederum mit Hasskommentaren und schickten ihr obszöne Bilder.

 

Sexismus im Alltag

In einem Interview mit Spiegel Online erzählt Ashley, was sie dazu motiviert hat, ihre Erlebnisse zu veröffentlichen. Ein entscheidender Grund war die vorangegangene #MeToo-Debatte. Ashley erklärt in dem Interview, dass vor allem der Alltagssexismus in unserer Gesellschaft ein Problem darstellt. Die meisten bemerken gar nicht mehr, wenn sie sich Frauen gegenüber sexiststisch verhalten. “So vieles wird immer noch als Kavaliersdelikt abgetan. ‚Es war doch nur ein Klaps auf den Hintern‘, heißt es dann”. Anstatt den Tätern Grenzen zu setzen, werde viel zu oft die Schuld bei den Opfern gesucht.

 

Nichts geht über Familienplanung

Seit ihrer Schulzeit schreibt Ashley sich jede Bemerkung auf, bei der sie sich als Frau ungerecht behandelt gefühlt hat. Damals vermittelten die Spice Girls, Alice Schwarzer und Nina Hagen ihr ein starkes Frauenbild. Gleichzeitig wurde ihr gesagt, dass sie Kinder kriegen und eine Familie gründen soll. Viele verbinden mit Feminismus Mannsweiber, die nur nach Aufmerksamkeit suchen. “Wir brauchen Gleichberechtigung. Wir müssen sie so lange fordern, bis es sie wirklich gibt”, sagt Ashley gegenüber Spiegel Online.

 

Männer stehen über Frauen

Vor allem in der Werbebranche haben es Frauen laut Ashley schwerer als Männer. Bei der Einstellung werden sie oft nach ihrer Familienplanung gefragt, was gesetzlich verboten ist. In technischen Fragen haben Frauen sowieso nichts zu sagen und wer nicht zurechtgemacht ins Büro kommt, wird abgemahnt. All das ist ihr schon einmal passiert, wie man auf Twitter nachlesen kann. Solche Aktionen wie die von Ashley zeigen, dass Sexismus nach wie vor ein Thema in unserer Gesellschaft ist, an dem dringend gearbeitet werden muss. Und zwar so lange, bis Frauen nicht mehr unter, sondern auf der gleichen Ebene wie Männer stehen.

 

Titelbild: Screenshot des Twitter-Account von Ashley Winkler

Altstadt blauer Himmel weiße Wolken zum Artikelthema Tarragona: Streetart in der Altstadt

Tarragona:
Streetart in der Altstadt

Kunst findet man ja bekanntlich überall. Eine bunte Mischung davon gibt es in Tarragona, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Süden der Region Katalonien. Kreative Künstler haben sich an Mauern, Gebäudefassaden und Straßenpfeiler ausgelassen und damit eine große Bandbreite an großartiger Streetart geschaffen. Wer jetzt neugierig geworden ist, muss dafür nicht extra einen Flug nach Katalonien buchen. Wir haben in diesem Artikel eine künstlerische Auswahl für euch erstellt.

 

Moderne Streetart trifft auf Geschichte

Die Altstadt von Tarragona ist zu einem der Hotspots für Kreative geworden. Es haben sich dort mehrere Kreativbüros, wie beispielsweise feeling mit seinen dunkel verspiegelten Fensterscheiben, niedergelassen. Touristen und Einheimische können sich von einer Vielfalt an Wandmalereien und zufälligen urbanen Strukturen inspirieren lassen. Ein entspannter Stadtrundgang lohnt sich in Tarragona auf jeden Fall. Die ganzen Kontraste und die bunten, chaotisch verspielten Eindrücke erinnern an Städte wie Berlin oder Kiew. Hier trifft moderne Kunst auf historische Geschichte. Es folgt eine kleine Auswahl der kreativsten streetart-Kunstwerke in Tarragona.

 

Domino

Emojis an der Wand

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Der Dirigent

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Elefant im Regen

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In Gedanken

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Hier gibt es noch mehr Streetart aus Tarragona