All articles written by: Franziska

blauer Himmel Wolken grüner Luftballon zu dem Artikelthema Digitale Kunst: Nois7 lässt Elefanten fliegen

Digitale Kunst:
Nois7 lässt Elefanten fliegen

Viele Menschen auf Instagram sind auch ohne nennenswertes Talent berühmt geworden. Der Künstler Robert Jahns alias Nois7 gehört definitiv zu denjenigen, die aufgrund ihrer Begabung zu einer großen Reichweite gekommen sind. Wer ihn und seine digitale Kunst noch nicht kennt, hat etwas verpasst.

 

LIMITED PRINTS now available at www.nois7.com (link in profile). This NYC Elephant is in the collection too! 🎈

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Eine Million Fans

Roberts Jahns arbeitet seit drei Jahren selbstständig als Künstler und Fotograf. Mit seinen Werken begeistert er regelmäßig 1,1 Millionen Instagram-User. Sein Markenzeichen ist die Verbindung von traditioneller Fotografie und digitaler Bildbearbeitung. Eines seiner bekanntesten Bilder ist der Butterphant. Seitdem Jahns sein Interesse für Bildbearbeitung entdeckt hat, setzt er visuelle Ideen in dieser besonderen Form um. In einem Interview mit onlinemarketing.de erzählt er, dass er die Welt oft anders als andere sehe und genau das in seinen Fotos verdeutlichen will. Der Künstler probiert am liebsten neue Dinge aus und teilt Bilder zuerst auf Instagram bevor er sie weiterverarbeitet.

 

The whale in Venice came up again.

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Influencer mit Vision

Die beeindruckende Zahl an Follower, die Jahns vorweisen kann, habe er sich hart erarbeitet. Es sei sehr schwer eine Community aufzubauen, verrät er in dem Interview. Dementsprechend kontinuierlich müsse man an diesem Ziel dranbleiben. Reichweite ist aber nicht das einzige, was ihm wichtig ist: “Ich versuche die Leute mit meinen Bilder zu inspirieren und möchte, dass sie für eine kurze Zeit dem wirklichen Leben „entfliehen“ können, um für einen Moment in meiner Traumwelt zu sein”. Außerdem legt er großen Wert auf den Austausch mit seinen Followern. Deswegen hat er bereits mehrere Editing Contest veranstaltet, bei dem Fans seine Originalfotos bearbeiten können.

 

 

Online-Karriere mit digitaler Kunst

Vor sechzehn Jahren hat Jahns mit der Fotografie angefangen. Ein Erfolgsrezept für die große  Online-Karriere habe er nicht. Man müsse mit seiner Arbeit aus der Masse herausstechen, um gesehen zu werden. Jahns arbeitete beispielsweise mit anderen Fotografen zusammen, um neue Follower zu erreichen. Weil er möglichst authentisch sein möchte, findet man auf seiner Instagram-Seite nur wenige sponsored Posts. Der Influencer hat nicht nur hohe Ansprüche an sich selbst, sondern auch an seine Kooperationspartner. Außerdem erstellt er, außerhalb von Instagram, noch andere Artworks für Brands, besucht Live TV-Shows und gibt Interviews. Von diesem Künstler wird man definitiv noch mehr hören.

 

Hier geht’s zu dem Instagram-Account von Nois7

 

Weltkarte schwarze Kamera zum Artikelthema Reisefotografie: Ein Koffer macht Träume wahr

Reisefotografie:
Ein Koffer macht Träume wahr

Nach den Malediven, Island und Kanada ist jetzt Japan an der Reihe. Der #alphaddicted Koffer von Sony hat bereits eine lange Reise hinter sich. Über 500 Bewerber haben sich für die Chance beworben, für maximal vier Wochen, ein komplettes Fotografie-Equipment zu erhalten und damit die Welt zu bereisen.  

 

 

Kanada | Foto: 22places

Ausrüstung für 20.000 Euro

Von einer professionellen Fotoausrüstung träumen viele Hobbyfotografen.  Für die Reiseblogger Sebastian und Jenny von “22places” ist dieser Traum gerade in Erfüllung gegangen. Zwei Wochen lang haben die beiden den #alphaddicted Koffer zur Verfügung gestellt bekommen, nachdem sie von Sony angesprochen wurden. Der Elektronikkonzern hat dieses Projekt ins Leben gerufen und Equipment im Wert von 20.000 Euro zusammengestellt. In dem Koffer befindet sich eine große Auswahl an Sony Kameras und Objektiven. Diese kamen bei dem Roadtrip durch Kanada von “22places” richtig zum Einsatz. In den Nationalparks Banff und Jasper konnten die Blogger mithilfe der Ausrüstung sowohl Wildtiere als auch Landschafts- und Sternenaufnahmen machen.

 

Kanada | Foto: 22places

Nationalparks, Nordlichter und Schneestürme

Während des Dark Sky Festivals im Jasper National Park haben Sebastian und Jenny ganz unerwartet die Nordlichter gesehen – und natürlich auch fotografiert. Genauso überraschend für diese Reisezeit waren die sehr kühlen Temperaturen von minus zehn Grad und heftige Schneestürme. Die beiden konnten aufgrund des frühen Wintereinbruchs zwar keine Bären ablichten aber das Teleobjektiv hat es ihnen ermöglicht, Wildtiere aus der Ferne zu fotografieren. Wer sehen möchte welche Bilder bei den Reisen entstanden sind, kann auf der Landing-Page von Sony Deutschland vorbeischauen. Dort hat ebenfalls jeder die Möglichkeit, den Weg des Koffers mitzubegleiten.

 

Kanada | Foto: 22places

Auf nach Fernost

Der nächste, der den #alphaddicted Koffer bekommt, ist der Landschaftsfotograf Tobias Weßling. Für ihn geht es die nächsten Wochen nach Japan. Seine Reise möchte Tobias mit Tokyo beginnen. Weil er zum ersten Mal dorthin reist, verspricht er sich besonders viel von der Wandertour auf dem Kumano Kodo. Der über 1.000 Jahre alte Pilgerweg ist sogar als UNESCO-Weltkulturerbe registriert. Tobias nimmt seine Follower gerne auf Reisen mit und dreht aus diesem Grund sogenannte Vlogs. Zu seiner Freude besitzen zwei der Kameras aus dem Koffer eine Videofunktion. Alle Fotografen halten ihre Erfahrungen außerdem in Reisetagebüchern fest. Man darf gespannt sein, was Tobias und seine Nachfolger auf ihrer Reise erleben.    

 

Hier könnt ihr euch für den Koffer bewerben und die bisher entstandenen Fotografien anschauen

 

Bäume Äste Grüne Blätter Sonnenstrahlen zum Artikelthema Ich lebe grün! Blog gibt Tipps für einen nachhaltigen Lebensstil

Ich lebe grün!
Blog gibt Tipps für einen nachhaltigen Lebensstil

Lisa Albrecht hat zusammen mit ihrem Mann Paul den Blog Ich lebe grün! gegründet. Seit 2010 erfreut sie ihre Leserinnen und Leser unter anderem mit leckeren veganen Rezepten und Inspirationen für eine bewusste Lebensweise. In diesem Interview verrät uns Lisa wie sie auf die Idee gekommen ist, einen grünen Blog zu gründen und wie sich Nachhaltigkeit in das Familienleben integrieren lässt.

Wie bist du auf die Idee gekommen einen Blog zu dem Thema “Nachhaltiger Lebensstil” zu gründen?

Die Idee kam nicht von heute auf morgen, sondern sehr schleichend. Unseren Blog Ich lebe grün! gibt es schon seit Oktober 2010. Mit der vegetarischen und später veganen Ernährung habe ich mich immer mehr für den nachhaltigeren Lebensstil interessiert. Da dieser Bereich sehr umfassend ist, wollte ich meine Entdeckungen gerne mit anderen Menschen teilen. So entstand der Blog, aus purer Leidenschaft und Neugierde. Der Markt war damals nicht so gut mit grünen Alternativen ausgestattet – ich war immer froh, wenn ich in ähnlichen Blogs Tipps bekam. Heute freue ich mich sehr, dass es deutlich einfacher geworden ist, auf nachhaltige Produkte umzusteigen. Es gibt ja auch so viele Informationen im Internet. Jetzt sehe ich meine Aufgabe darin, nicht nur meine Erfahrung weiterzugeben, sondern auch spannende Produkte und grüne Inspirationen für den Alltag aus der Masse herauszufiltern, auszuprobieren und wenn sie mir gefallen vorzustellen.

Seit wann lebst du nachhaltig und vegan?

Ich lebe nachhaltig immer nach meinen aktuellen Möglichkeiten, man lernt nie aus und es gibt immer Luft nach oben. Mit 17 Jahren wurde ich Vegetarierin, von heute auf morgen. Ich fragte mich damals auch, warum ich das nicht schon früher gemacht habe. Der Schritt zur komplett pflanzenbasierten (also veganen) Ernährung kam etwas später, im Sommer 2013. Vegetarierin war ich aus ethischen, Veganerin zuerst aus gesundheitlichen Gründen geworden. Aber als ich mich dann mit der Thematik richtig beschäftigt habe, war mir schnell klar, dass der Kuhmilchkonsum für mich nicht vertretbar ist. Das gleiche gilt auch für Eier. Ernährung ist ja schon ein großer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Ich habe immer mehr Bio eingekauft, dann interessierte ich mich mehr für nachhaltig produzierte Mode und Naturkosmetik. So integrierte ich immer mehr Bereiche in mein Leben, die ich bis heute versuche möglichst nachhaltig zu gestalten.

Wo bekommst du die tollen Rezept-Ideen für deinen Blog her?

Die Rezepte sind alle in meiner Küche entstanden – durch das einfache Experimentieren. Ich koche und backe sehr gerne, das entspannt und macht mich glücklich. Wenn dabei geschlemmt werden kann – umso schöner. Seit drei Jahren veröffentliche ich überwiegend vegane, vollwertige, glutenfreie und zuckerfreie (damit meine ich den üblichen Haushaltszucker) Rezepte. Nicht nur der Geschmack, sondern auch die Nährwerte stehen bei mir an erster Stelle.

Ist es schwieriger einen nachhaltigen bzw. veganen Lebensstil mit Kind zu führen?

Nein, es ist nicht schwierig. Die Frage ist immer – wie bequem man ist bzw. wie gerne man etwas Neues ausprobieren möchte. Die meisten haben vielleicht gleich einen riesigen Berg an Wegwerfwindeln im Kopf, wenn sie an ein kleines Kind denken. Es gibt jedoch tolle Alternativen, wie z.B. richtig niedliche Stoffwindeln (die perfekt funktionieren und noch schicker als die typischen Windeln aussehen) oder auch Windelfrei (einfach danach bei mir im Blog suchen). Wir haben beides gemacht. Das hat super geklappt und wir hatten richtig tolle Ergebnisse. Bei uns gibt es auch Plastik im Kinderzimmer, jedoch schauen wir auf die Qualität und kaufen gerne Second Hand. Vegane Ernährung funktioniert sehr gut, wenn man sich vorher informiert und das Kind nicht einseitig ernährt. Aber das gilt für jeder Ernährungsform. Es gibt heute tolle Bücher zum Thema “Vegane Kinderernährung”. Da stehen alle wichtigen Tipps drin.

Du hast auch einen YouTube-Kanal. Wird es bald neue Videos geben oder konzentrierst du dich lieber auf den Blog?

Ich überlege in der Tat in der letzten Zeit häufiger, was ich mit meinem YouTube-Kanal nun machen soll. Der Blog ist definitiv mein Baby und da stecke ich sehr viel Zeit rein. Ich bin mit meinem Blog selbstständig, er hat im Moment die höchste Priorität. YouTube habe ich damals ausprobiert und irgendwann aus Zeitgründen aufgehört. Ich liebe Videos zu produzieren, jedoch fehlt mir aktuell die Zeit dazu. Den Kanal einfach zu schließen finde ich zu früh.Im Kopf drehe ich das eine oder andere Video noch und vielleicht lasse ich mir da bald etwas spannendes einfallen. Gerne würde ich meinen Blog mit YouTube so verbinden, dass ich beides auch realisieren kann.

Hast du kleine & einfache Tipps, wie man seinen Lebensstil nachhaltiger gestalten kann?

Der einfachste Tipp ist, weniger zu konsumieren – wenn man jedoch etwas braucht, sollte man weniger und dafür hochwertige Sachen kaufen. Beim Essen könnte man ohne Mehrkosten auf Bio umstellen – es gibt tatsächlich sehr günstige Produkte in Bio-Qualität auf dem Markt. Hier lohnt sich der Vergleich. Vegan muss man nicht sofort werden, aber weniger Fleisch zu essen, wäre sehr umweltfreundlich. Second Hand ist eine tolle Sache. Ich finde es so schade, dass Menschen immer mehr wegwerfen, obwohl die Sachen alle noch richtig gut sind. Das Gleiche gilt auch für Gebrauchsgegenstände, wie Möbel oder Geräte. Was wir jetzt immer mehr machen: Dinge reparieren lassen und weiter benutzen. Grundsätzlich gilt bei einer nachhaltigen Lebensweise, alles zu hinterfragen und sich Zeit zu nehmen kurz zu recherchieren, wie man dies oder jenes nachhaltiger gestalten kann. Für fast alle Bereiche gibt es eine nachhaltigere Lösung ohne große Kompromisse. Man muss es einfach nur wollen und dann natürlich auch machen.

 

Lisa Albrecht

Bloggerin & Autorin

 

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Schaukelpferd mit Roboterkopf bunte Farben zum Artikelthema Future Design Award: Das Spielzeug 2.0

Future Design Award:
Das Spielzeug 2.0

Netzsieger und NeoAvantgarde beschäftigen sich im Rahmen eines Wettbewerbs mit dem Thema “digitale Erziehung”. Der „Future Design Award“ soll das Spielzeug 2.0 hervorbringen, das Kindern frühzeitig digitale Kompetenzen vermittelt.  

 

Chancen und Gefahren

Die Digitalisierung ist aktueller denn je und betrifft auch Bereiche wie das Berufsleben. Umso wichtiger ist es, dass unsere Kinder auf diese Zukunft vorbereitet werden. Innerhalb der frühkindlichen Erziehung lernen Kinder auf spielerische Art und Weise Kompetenzen auszubilden, die später auf andere Bereiche übertragbar sind. Trotzdem wollen viele Pädagogen, aufgrund der damit verbundenen Kritik, bei der Erziehung keine digitalen Medien einsetzen. Schließlich können Kinder heutzutage problemlos auf nicht altersgerechte Inhalte im Internet zugreifen. Oft verbringen sie auch zu viel Zeit am Bildschirm. Dabei ist die Ausbildung von sensomotorischer Fähigkeiten bis zum Grundschulalter besonders wichtig für eine positive Entwicklung.

 

Das Spielzeug der Zukunft

Die angebrachte Kritik ändert aber nichts an der Tatsache, dass digitale Fertigkeiten immer mehr an Bedeutung gewinnen. “Altersgerechtes Spielzeug” könnte eine Lösung für dieses Problem sein. Dabei stellt sich die Frage, wie ein Spielzeug aussehen würde, dass trotz der frühzeitigen Förderung von Medienkompetenzen, keine Reizüberflutungen verursacht? Haben Spielzeugklassiker in weiterentwickelter Form das Potenzial, digitale Kompetenzen zu fördern? Oder zusammengefasst: Wie sieht ein Spielzeug 2.0 aus? Eltern und Erzieher müssen die frühkindliche digitale Erziehung stärker fördern. Um moderne Denkansätze und einfache Lösungen dafür zu finden, haben wir in Zusammenarbeit mit Netzsieger den “Future Design Award” ins Leben gerufen.

 

Fakten zum Wettbewerb

Der Wettbewerb richtet sich an Studenten, Designer, Erzieher, Pädagogen und Kreative. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich zwischen zwei Kategorien entscheiden. Die Herausforderung in Kategorie 1 besteht in der Erstellung eines Kinderspielzeug-Designs 2.0.. In Kategorie 2 soll ein medienpädagogisches Konzept zum Thema “digitale Erziehung” erstellt werden. Nach Einsendeschluss (15. Juni 2018) bewertet eine Fachjury aus den Fachbereichen Design und Pädagogik alle gültigen Einsendungen. Bewertet wird nach den Kriterien Kreativität und Umsetzbarkeit der Idee. Pro Kategorie gibt es drei Gewinner, die mit Preisgeldern im Wert von 1.500, 1.000 und 500 Euro ausgezeichnet werden.

 


Hier gibt’s weitere Informationen zu dem Future Design Award          

 

schwarz angezogener Mann viele Gegenstände schwarzer Boden

Unternehmen ohne Büro:
Start-up-Gründer entwickelt neue App

Ein Schweizer gründet Start-Ups auf der ganzen Welt und braucht zum Leben nicht mehr als das, was in einen Koffer passt. Cédric Waldburger kauft keinen unwichtigen Krimskrams. Stattdessen entwickelt er lieber neue Apps, die seine Arbeit besser organisieren.           

 

Zuhause in der ganzen Welt

Er wohnt nirgendwo aber irgendwie auch überall: Cédric Waldburger ist ein Start-Up-Gründer von mehreren Unternehmen. Seine Wohnung hat er schon vor eineinhalb Jahren aufgegeben, die braucht er schließlich nicht mehr. Das, was er braucht, passt alles in einen einzigen Koffer. 64 Dinge reichen ihm aus, um die Welt zu bereisen. Fast alle Gegenstände sind, der Einfachheit halber, schwarz. Nur bei seinem Apple-Ladekabel und dem schweizer Reisepass musste er eine Ausnahme machen.    

 

Reisen, arbeiten und leben

Start-Ups faszinieren Cédric seit seiner Kindheit. Deswegen hat er auch gleich eins im zarten Alter von vierzehn Jahren gegründet. Heute sind seine Projekte auf der ganzen Welt verteilt. Egal ob San Francisco, Miami, Berlin, Frankfurt, St. Gallen oder Zürich: Alle diese Städte sind für Cédric Zuhause und Arbeitsplatz zugleich. Auf die oft gestellte Frage, wo denn sein Zuhause sei, antwortet er: “Zuhause ist da, wo ich Freunde treffe”. Was Cédric so interessant macht, ist seine moderne Lebensweise, die sowohl Mobilität als auch Minimalismus vereint.

 

Neue App erleichtert Organisation

Was mindestens genauso modern ist, sind Cédric Waldburgers Unternehmen. Eines davon ist eine Firma, die kein Büro braucht: Sendtask. Dabei handelt es sich um eine App, die Aufgaben organisiert. Dafür muss man nicht einmal registriert sein. Cédric wollte ein Tool kreieren, dass es zulässt, Arbeit ohne Beachtung von Raum und Zeit zu organisieren. Mittlerweile hat Sendtask neun Mitarbeiter aus ganz verschiedenen Ländern wie Mazedonien, Russland oder Schottland. Jeder von ihnen hat einen anderen Arbeitsrhythmus. Laut Cédric ist die zeitliche Flexibilität eine der größten Stärken von seinem Start-Up. Um trotzdem organisiert zu bleiben, nutzt das Team natürlich Sendtask.

 

Kunst 3 Bilder weißer Hintergrund zum Artikelthema DAM Gallery: Zwischen Historizität und Moderne

DAM Gallery:
Zwischen Historizität und Moderne

In Berlin kann in der DAM Gallery seit dem 15. November eine Ausstellung besucht werden, die das Thema Selfies völlig neu aufgreift. Die britischen Künstlerin Carla Gannis erschafft darin ein perfektes Zusammenspiel aus traditionellen Bildsujets und modernen Einflüssen aus dem 21. Jahrhundert. Genauso wie bei unserem letzten Besuch in der Gallery, fanden wir auch diese       Ausstellung unglaublich eindrucksvoll.    

 

DAM Gallery präsentiert “Until the End of the World”

Die DAM Gallery präsentiert die Einzelausstellung “Until the End of the World” von Carla Gannis. Sie ist eine in Oxford geborene Künstlerin, die heute in Brooklyn, New York lebt. 52 Wochen lang hat Gannis an einer Sammlung von 52 digitalen Zeichnungen, namens “The Selfie-Drawings”, gearbeitet. Dabei machte sie 2015 über das ganze Jahr Selfies von sich und setze diese in analoge und digitale Zeichnungen um. Innerhalb dieses Prozesses setzte sich die Künstlerin intensiv mit dem Thema “Selbst” auseinander. Die ,paradoxerweise, gezeichneten Selfies wurden außerdem Gegenstand eines neuen Projektes: “A Subjekt Self-Defiend”. Jedes Bild hat durch aufwendige Augmented Reality Anwendungen seine eigene 3D Wirklichkeit bekommen. Wer die Blippar App herunterlädt und sein Handy über die Zeichnungen schweben lässt, erlebt eine dynamische Animation auf dem Bildschirm.    

 

„Golden Shower“

DAM Gallery Carla Gannis „Golden Shower“

Das Bild namens “Golden Shower” zeigt eine Frau unter der Dusche, die von Bitcoins überschüttet wird. Obwohl es so aussieht, als ob sie in Selfie von sich machen will, sieht man auf dem Bildschirm des Handys ein altes Gemälde. Dabei handelt es sich um das historisches Gemälde “Danaë empfängt den Goldregen”. Danaë entstammt der griechischen Mythologie und wird von dem olympischen Gott Zeus verehrt. Weil sie sich für Zeus aufgrund seiner vielen Liebschaften nicht interessiert, beschließt er, Danaë auf anderem Wege Nahe zu kommen. Dafür verwandelt er sich unter anderem in Goldmünzen.

 

„Origin of the Universe“

DAM Gallery Carla Gannis „Origin of the Universe“

„Origin of the Universe” ist eine Anlehnung an Gustave Courbets Meisterwerk “Ursprung der Welt” aus dem Jahr 1866. Genauso wie bei dem Original ist das Gesicht der Frau verdeckt. Um die Skulptur in das 21. Jahrhundert zu transportieren, hat Gannis einen iPod hinzugefügt. Darauf befindet sich ein Video, das sich bewegende Formen in wechselnden Farben zeigt. Der besondere Clou zeigt sich im Dunkeln: Das Kunstwerk leuchtet.

 

„Electronic Graveyard/ The Upload“

DAM Gallery Carla Gannis „Electronic Graveyard/ The Upload“

Das Bild “ Electronic Graveyard / The Upload ” erinnert stark an einen Friedhof. Anstelle der Grabsteine befinden sich Smartphones auf dem Gras. Vor einem der Smartphones, steht eine Roboterfrau. Es ist eine Anspielung auf das Zusammenwachsen aller sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Systeme der modernen Gesellschaft in eine Software. Sie ist für Gannis der unsichtbare Leim, der alles zusammenhält. Das Wort “Persona” steht für die Identität, welche Menschen im Internet annehmen und anderen präsentieren. Auf dem Bild wird die “Persona” durch die Künstlerin selbst symbolisiert.

 

Ausstellung: 15. November – 20. Dezember 2017

Hier gibt es weitere Informationen

 

große Halle weiße Wände vier Frauen

Preis der Nationalgalerie 2017:
Kunstwerke über Klimawandel und Korruption

Die diesjährige Shortlist-Ausstellung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin thematisiert gesellschaftliche Probleme wie den Klimawandel, Korruption und zwischenmenschlichen Machtgefüge. Wir haben die Ausstellung besucht und berichten über den Preis der Nationalgalerie 2017.

 

Nationalgalerie ehrt Gegenwartskunst

Der Preis der Nationalgalerie ist eine seit 2000 bestehende Auszeichnung für Künstlerinnen und Künstler unter 40, die in Deutschland leben und arbeiten. Er wird alle zwei Jahre verliehen und gehört zu den wichtigsten internationalen Preisen für Gegenwartskunst. Die Nationalgalerie möchte mit der Präsentation der jeweiligen Shortlist auf innovative Strömungen in der Kunst aufmerksam machen. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, die mit ihren Werken neue Perspektiven eröffnen und auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam machen. Sol Calero, Iman Issa, Jumana Manna und Agnieszka Polska sind die vier Teilnehmerinnen der Shortlist, die von einer ersten internationalen Jury ausgewählt wurden. Jede von ihnen durfte im Museum für Gegenwart ihr Kunstwerk in einer gemeinsamen Ausstellung veröffentlichen. Der Preis der Nationalgalerie 2017 geht an Agnieszka Polska mit den UHD Animationen “The New Sun” und “What the Sun Has Seen (version II).                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

 

Agnieszka PolskaWhat the Sun Has Seen (Version II), 2017HD-AnimationInstallationsansicht Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin© Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / Jan Windszus / Courtesy Zak Branicka Galerie, Berlin and OVERDUIN & CO., LA

Für ihre Filme hat Agnieszka Polska die Figur der “Kleinen Sonne” animiert und ihr ein puppenhaftes Gesicht mit riesigen Augen gegeben. Die Bild-, Sprach- und Tonelemente wirken auf den Zuschauer mal vertraut und beiläufig, mal eigenartig und bedeutungsschwer. Daraus entsteht ein Zusammenspiel, das die emotionalen Reize stimulieren soll. Mit ihren Animationen will Polska auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam machen. Die Sonne bekommt darin zwei sich auf den ersten Blick widersprechende Rollen: der hilflose Beobachter und der unausweichlich Eingreifende in die Ereignisse.

 

 

Sol CaleroAmazonas Shopping Center, 2017Installationsansicht Hamburger Bahnhof Installationsansicht Hamburger Bahnhof Installationsansicht Hamburger Bahnhof © Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / Trevor GoodTrevor / Courtesy Courtesy the artist, Laura Bartlett Gallery, London

Ähnlich wie Polska arbeitet Sol Calero mit einer dem Zuschauer bekannten Ästhetik. Sie interessiert sich für “lateinamerikanischen Identität” und kulturelle Codes, die in ihren Werken zum Ausdruck kommen. Mit der Installation “Amazonas Shopping Center” möchte Calero auf Probleme wie Korruption und die Hyperinflation in ihrem Heimatland hinweisen. Allein durch die Vielfalt an auffälligen Farben sticht das Gesamtwerk deutlich heraus. Sie sei der Meinung, dass auch Künstlerinnen und Künstler die Hochkunst betreiben, nicht automatisch auf viel Farbe verzichten müssen.

 

 

Iman IssaHeritage Studies, 2015-2017Verschiedene MaterialienInstallationsansicht Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin© Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / Jan Windszus / Courtesy the artist and carlier | gebauer

Iman Issa beschäftigt sich mit der Frage nach der Relevanz und Gegenwärtigkeit von geerbter Kultur. Die Serie “Heritage Studies” besteht aus unterschiedlichen Skulpturen, die alte Kunstwerken und Kulturgüter aus ihrer heutigen subjektiven Sicht darstellen. Allein die Recherche zu diesem Projekt, die bereits 2013 startete, habe sehr lange gedauert. Auf den ersten Blick wirken die Skulpturen wie reduzierte Studien zu Form und Material. Texte an der Wand geben jedoch Aufschluss darüber, worauf sich das jeweilige Werk bezieht.   

 

 

Jumana MannaInstallationsansicht Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin© Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / Trevor Good / Courtesy the artist & CRG Gallery, New York / VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Die Künstlerin Jumana Manna erkundet die Wechselwirkungen von sozialen, politischen oder zwischenmenschlichen Machtgefügen mit dem menschlichen Körper. Ihre Filme verknüpfen Fakten und Fiktion, genauso wie Autobiographisches und Archivmaterial. Dadurch untersucht Manna Überschneidungen und Konstrukte nationaler und ideologischer Narrative. Das Gesamtwerk bekommt durch das Metallgerüst einen gewollt unfertigen Charakter. Zusammen mit überdimensionalen Körperteile aus Gips und Plastikstühlen, erinnert die Installation entfernt an archäologische Ausgrabungen oder Baustellen.

 

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Titelbild: David von Becker

Straße Farbe T-Shirt Mann zum Artikelthema Raubdruckerin

Die Raubdruckerin:
Kunst von der Straße

Wer glaubt, dass Gullideckel nichts schönes an sich haben, der kann sich von der Raubdruckerin eines besseren belehren lassen. Seit 2006 werden urbane Flächen, innerhalb des Street-Printing-Projekts zur Druckvorlage für Kleidungsstücke und Taschen. Begonnen in Berlin reist das Team mit Farbe und Malerrolle in alle Metropolen der Welt.   

 

Gullideckel-Hoodies

Die Künstlerin Emma-France Raff ist die Gründerin des experimentellen Druckprojekts “Raubdruckerin”. Dabei werden Muster von Gullideckeln, Gittern und anderen Architekturelementen aus Großstädten genutzt, um sie als Druckplatte für Stoffe und Papier zu verwenden. Neben ihrer Heimatstadt Berlin, Barcelona, Amsterdam, Lissabon und vielen mehr, sind seit kurzem auch noch Wien und Budapest dazugekommen. Die Oberflächen der Städte dienen der Raubdruckerin als frei zugängliche Druckplatte. T-Shirts, Hoodies, Gym Bags, Tote Bags und Poster bekommen auf diese Weise einzigartige graphische Muster. Wie ein Blick auf den Onlineshop verrät, kommt die Streetwear-Kollektion super an: viele Teile sind bereits ausverkauft.

 

Die Raubdruckerin bei der Arbeit

Street Art mal anders

Was für eine künstlerische Bedeutung hinter der Raubdruckerin steckt, verrät Emma-France auf ihrer Website. „Die daraus entstehende, urban inspirierte Kunst ist in gewisser Weise umgekehrte Street Art, da dem städtischen Raum etwas entnommen wird und Menschen es durch die Welt tragen. Sie werden selbst Teil des Projektes.“ Alle Sachen aus dem Onlineshop wurden vorwiegend im öffentlichen Raum in einem Low-Tech-Druckverfahren hergestellt. Das bedeutet, dass außer Malerrolle und Farbe keine weiteren Materialien verwendet werden. Diese Herstellungsweise macht die Produkte zu etwas Besonderem, da sie sich von der typischen Massenware abheben.     

 

Bedrucktes T-Shirt aus Budapest

 

Raubdruckerin hat Blick für Details       

Der Fokus des Projekts liegt auf der Entdeckung von Flächen in der Stadt. Dinge, die von den meisten Leuten übersehen werden, stellen sich als urbane Designerstücke heraus. Viele unbeachtete Teile von Städten, stecken auf den zweiten Blick voller Geschichte, Vielfalt und Kreativität. Das Team von der Raubdruckerin verwandelt Details in ein Image, das Menschen gerne in Form von Streetwear tragen wollen. Trotzdem ist die Idee, die Stadt als Druckfläche zu benutzen, nicht neu. Bereits Ende der 80er Jahre haben die Künstler Andreas und Mathias Pohlmann die Technik für Papierdrucke genutzt. Auch heute setzen mehrere Künstler wie Ruppe Koselleck, die Stadt als Druckplatte für ihre Werke ein.

 

 

Hier geht’s zur Raubdruckerin

 

Bilder: Raubdruckerin

 

schwarze Kopfhörer, braune Holzkiste

Neuer Hype:
Podcast Apps werden immer beliebter

Wer dachte, dass Podcasts total out sind, der sollte jetzt genau hinhören. Egal ob Nachrichten, Lifestyle, Wissensblogs, Hörbücher oder Comedy: Podcast Apps sind unsere neuen praktischen Alltagsbegleiter, die Autofahrten und Sportsessions kurzweilig machen.  

 

Unterhaltung auf Abruf

Audio-Beiträge, die kostenlos gedownloaded werden können, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Zum Verwalten und Abspielen wird ein sogenannter Podcatcher benötigt. Das können reine Podcast-Programme wie Winamp oder gPodder sein. Apps aus dem Google Play Store und App Store, die den gleichen Zweck erfüllen, gibt es ebenfalls. Auch Musik Streaming Dienste wie Spotify und iTunes bieten Podcasts zu unterschiedlichsten Themen an. Podcasts, übrigens ein Kunstwort aus „iPod“ und „Broadcasting“, erinnern an eine digitale Radiosendung. Allerdings mit den entscheidenden Vorteil, dass sie sich On-Demand abspielen lassen. Die sowohl zeitliche als auch örtliche Unabhängigkeit und die thematische Bandbreite sind Gründe, warum Podcasts so im Trend liegen.

 

Podcast Apps für jeden Geschmack

Viele Podcasts werden von Radio- und Fernsehsendern angeboten, wie beispielsweise 1LIVE von der ARD. Nicht nur die Leitmedien, sondern auch Privatpersonen produzieren eigene Sendungen mit unterschiedlichen Themengebieten. Deswegen ist die Anzahl der Podcasts im vergangenen Jahr stark angestiegen. Für jeden Geschmack gibt es mittlerweile den passenden Podcast: Von Interviews mit Ernährungswissenschaftlern zum Thema Fleisch, Wissens-Podcasts wie “Stuff you should know” oder “IQ – Das Magazin” über “Coffee Break”, um in der Kaffeepause eine neue Sprache zu lernen.

 

Politik für Anfänger

Wer sich beim Joggen über die neuesten Geschehnisse in der Politik informieren möchte, kann sich über den Podcast “Lage der Nation” aus Berlin mit Philip Banse und Ulf Buermeyer freuen. Wöchentlich erscheint eine neue Ausgabe, in der über das tagespolitische Geschehen informiert wird. Aufgrund der detaillierten Hintergrundinformationen, verstehen auch Menschen ohne großes Hintergrundwissen die thematisierten Ereignisse. So ist man morgens im Büro perfekt für den Small Talk gewappnet und hat sich auch noch sportlich betätigt. Was will man mehr?  

 

viele Menschen viele Stühle Bilder Stehtische zum Artikelthema Sony World Photography Awards

Sony World Photography Awards 2017:
Ausstellung regt zum Nachdenken an

Im Willy-Brandt-Haus wurden die 200 Gewinner des Sony World Photography Awards 2017 ausgestellt. Professionelle Fotografen und Amateure beeindrucken mit kritischen politischen und sozialen Fotografien, die einen zum Lachen oder auch zum Nachdenken bringen.

 

Großes Interesse für die Sony World Photography Awards

Die Eröffnung der Sony World Photography Awards Ausstellung hat gestern im Willy-Brandt-Haus stattgefunden. Wie die hundert Meter lange Schlange vor der Location zeigte, war das Interesse riesig. Kein Wunder, schließlich handelt es sich um den größten Fotowettbewerb der Welt. Stolze 227.000 Einreichungen aus 183 wurden von einer Fachjury begutachtet. Im Willy-Brandt-Haus in Berlin können zum ersten und einzigen Mal 200 Fotos aller Preisträger betrachtet werden. Der Fokus liegt, deutlich sichtbar, auf international politischer und sozial engagierter Fotografie. Von Naturaufnahmen, über Porträts, zu abstrakten Fotos ist alles dabei. Der Award wurde von der Sony World Photo Organisation (WPO) ins Leben gerufen. Ziel ist es, studentische Fotografie zu fördern und eine globale Plattform zur Kommunikation, Kollaboration und Präsentation aktueller Trends für die Fotoindustrie zu erschaffen.  

 

Sandra Hoyn: “Die Sehnsucht anderer” (1. Platz in der Kategorie Alltag)

“Die Sehnsucht anderer” von Sandra Hoyn

Viele der bewegenden Einreichung sprechen ethische und soziale Probleme an. Wie beispielsweise Sandra Hoyn mit ihrer Fotoserie “Das Verlangen der Anderen”. Sie bildet den “Alltag” von Sexarbeiterinnen im Kandapara Bordell ab.  Eine große Anzahl der 700 Frauen wurden von Menschenhändlern dorthin verkauft oder sind innerhalb der Mauer geboren.  Die Unterdrückung, die Gewalt und die Hilflosigkeit kann man den Frauen auf den Bildern deutlich ansehen. Es verdeutlicht auch,  dass Frauenrechte in vielen Ländern nach wie vor nonexistent sind. 

 

Yuan Peng: „Die Zwillinge und ihr Traum vom Turnen“ (1. Platz in der Kategorie Sport)

„Die Zwillinge und ihr Traum vom Turnen“ von Yuan Peng

Die zwei Mädchen auf dem Foto sind die Zwillingsschwestern Liu Bingqing und Liu Yujie. Seit ihrer frühesten Kindheit begeistern sie sich für das Turnen. Das Bild wurde in einer Sportschule in Jining, in der chinesischen Provinz Shandong, aufgenommen. Dort trainieren sie extrem hart für ihren Traum, professionelle Turnerinnen zu werden.

 

 

Christian Vizl: „Stilles Königreich“ (3. Platz in der Kategorie Natur)

„Stilles Königreich“ von Christian Vizl

Seit seiner Kindheit fühlte Christian Vizl sich zum Meer hingezogen. Er fragte sich, was sich unter den Wellen verbirgt und wie es aussehen würde, wenn das Wasser plötzlich verschwände. Mit dem Foto “Stilles Königreich” will Vizl die Essenz des Erlebnisses einfangen und in die Welt der Meerestiere eintauchen. So kann der Betrachter dessen ganze Pracht, Schönheit und wahre Natur mit eigenen Augen sehen.

 

 

Student Focus

Bilder aus der Kategorie „Student Focus“

Der Student Focus Wettbewerb ist eines der weltweit führenden Award-Programme für Studenten der Fotografie. Jeder, der in die Vorauswahl gelangt ist, bekommt eine Digitalkamera-Ausrüstung von Sony und einen Flug nach London, um an der Preisgala der Sony World Photography Awards teilzunehmen. Der Sieger gewinnt Foto-Equipment von Sony im Wert von 30.000 US-Dollar für seine Hochschule.

 

 

Carloman Macidiano Céspedes Riojas: „Zufallsbekanntschaft“ (1. Platz beim National Award)

„Zufallsbekanntschaft“ von Carloman Macidiano Céspedes Riojas

Riojas hat bei diesem Bild auf eine Beschreibung verzichtet. Es ist überwiegend in dunkle Farben getaucht. Die zwei Männer sind die einzigen Lichtpunkte in dem Foto. Als Betrachter fragt man sich, ob der Mann im Vordergrund über diese „Zufallsbekanntschaft“ wirklich glücklich ist oder ob er diese eventuell sogar bereut.  

 

 

Hier gibt es weitere Informationen zu der Ausstellung