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Stehpult zum Artikelthema Social Media Week 2018: Influencer Marketing, Community Building und mehr

Social Media Week 2018:
Influencer Marketing, Community Building und mehr

Du hängst den ganzen Tag auf Facebook, Instagram und Snapchat ab? Dann ist die Social-Media-Week 2018 in Hamburg genau dein Ding! Dort gibt es unzählige von Experten geleitete Workshops, die Hintergründe und Internet-Phänomene der Sozialen Medien thematisieren.

 

Mehr als 70 Veranstaltungen

In Hamburg dreht sich bald alles um soziale Medien. Die diesjährige Social Media Week findet unter dem Motto “Closer: Community vs. Individualismus” statt und bietet innerhalb von drei Tagen ganze 70 Veranstaltungen an. Vom 23. Februar bis zum 02. März gibt es demnach Vorträge, Sessions und Workshops im Altonaer Museum und der University of Applied Sciences Europe soweit das Auge reicht. Den Anfang macht das Panel „#Influencer #Marketing – Bullshit oder heiliger Gral?“, indem Torsten Panzer, Beirat der SMWHH und Vorstandsvorsitzender des PR Clubs Hamburg, über PR- und Medienkommunikation in digitalen Medien referiert.

 

SOCIAL MEDIA WEEK HAMBURG 2017 28. Februar bis 03. März 2017

 

Workshop über Influencer Marketing

Das Panel von Microsoft Deutschland trägt den Namen „Schlägt Netzwerk Hierarchie? Zeit für eine neue Führung – denn Chefs aus der Hölle haben ausgedient!“. Dort können sich Besucher über Themen wie Karriere und neue Arbeit informieren. Ein weiteres Panel diskutiert die Chancen und Risiken, die durch die Digitalisierung im Bezug auf eine neue Führungskultur entstehen. Wer sich fragt, wie man eine Community in sozialen Medien aufbaut und wie Internetnutzer am besten eingebunden werden können, bekommt auf der Social Media Week die passenden Antworten.

 

SOCIAL MEDIA WEEK HAMBURG 2017 28. Februar bis 03. März 2017

 

Die einzige Social-Media-Week in Deutschland

Der Studiengangsleiter für Communication & Media Management an der University of Applied Sciences Europe, Prof. Dr. Andreas Moring, veranstaltet den Workshop „BIDAC – Die 15 Regeln für erfolgreiches Online-Business“. Darin beleuchtet er unter anderem Geschäftsideen der Teilnehmer nach bestimmten Erfolgskriterien. Beirätin Andrea Frahm bietet den Workshop „Erfolgreich gründen als Frau – Sprechstunde mit Prelovee“ speziell für Start-Up-Gründerinnen an. Am 27. Februar startet das Event mit dem Pre-Opening-Abend im Mercedes me Store.

 

 

Titelbild: SOCIAL MEDIA WEEK HAMBURG 2017 28. Februar bis 03. März 2017

 

Handy Facebook weißer Hintergrund zum Artikelthema Facebook News: Mark Zuckerberg setzt auf soziale Kontakte

Facebook News:
Mark Zuckerberg setzt auf soziale Kontakte

Wer Facebook nur noch nutzt, um sich lustige Katzenvideos anzusehen, der muss jetzt ganz stark sein. Mark Zuckerberg hat sich zum Jahreswechsel nämlich vorgenommen, das von ihm gegründete Facebook komplett zu verändern.

 

Soziale Kontakte im Vordergrund

Mark Zuckerberg, Gründer und CEO des weltweit größten Online-Netzwerk, hat neue Änderung auf Facebook angekündigt. Demnach sollen Nutzer mehr Beiträge von Freunden und Familie angezeigt bekommen. Zuckerberg möchte wieder das ursprüngliche Ziel des Unternehmens anvisieren: Persönliche Verbindungen zu ermöglichen. Beiträge von Firmen und politischen Gruppen hingegen sollen reduziert werden. „Ich ändere das Ziel für unsere Produkt-Teams: Statt sich darauf zu konzentrieren, ihnen beim Finden relevanter Inhalte zu helfen, sollen sie Ihnen helfen, bedeutsamere soziale Beziehungen zu haben“, sagte er in seinem Post.

 

Mehr “Wohlbefinden” weniger Katzenvideos

Mehrere Studien sollen belegt haben, dass soziale Medien das Wohlbefinden steigern, wenn man mit Menschen, die einem Nahe stehen Kontakt hat. Das passive Lesen von Beiträgen und das Anschauen von Videos soll laut Zuckerberg “nicht so gut sein”. In seinen Augen haben Facebooks Dienste die Aufgabe, für das Wohlbefinden seiner Nutzer zu sorgen. In Zukunft sollen Unternehmensbeiträge priorisiert werden, wohingegen Inhalte von Freunden höher im Newsfeed erscheinen. Die von Facebook genutzten Algorithmen können voraussagen, welche Beiträge zum kommunikativen Austausch anregen. Posts von Facebook-Seiten bleiben zwar noch im Newsfeed, aber sie werden höher platziert, wenn der Freundeskreis sich darüber unterhält.

 

 

Wettkampf um Anzeigenplätze

Anbieter von Inhalten können sich Plätze über Facebooks Anzeigenplattform kaufen. Zuckerbergs geplante Änderungen bedeuten einen extremen Einschnitt für Unternehmen und Medien. Vor allem, weil das soziale Netzwerk bisher als Plattform für Medieninhalte bekannt war. Der Facebook-Manager John Hegeman gibt gegenüber dpa an, dass die Anzahl von Anzeigenplätzen nicht erhöht wird. Das dürfte den Wettbewerb um die begrenzten Werbeslots ordentlich ankurbeln. Nutzer können die Änderungen jedoch umgehen. Ein paar Klicks in den Einstellungen und schon erscheinen die Beiträge von abonnierten Seiten oben im Newsfeed. Sollten Menschen in Folge der Neuerungen weniger Zeit auf Facebook verbringen, sei das laut Zuckerberg gar kein Problem: „Aber ich erwarte auch, dass die bei Facebook verbrachte Zeit wertvoller sein wird.” Im Umkehrschluss erhofft er sich dadurch positive Auswirkungen auf seine Geschäfte.

 

Kritik gegen Facebook

Facebook müsse “das System neu fokussieren”, sagte Zuckerberg gegenüber der New York Times. Befürchtungen über die Entstehung einer Filterblase, bei der Nutzern nur Inhalte angezeigt werden, die ihre Ansichten bestätigen, wies Hegeman direkt zurück: „Es stimmt zwar, dass die Leute mehr Freunde haben, die mit ihnen einer Meinung sind.“ Da die meisten Nutzer eine Vielzahl von Freunden mit unterschiedlichen Ansichten auf Facebook haben, bestehe die Gefahr einer Filterblase nicht. Es wird vermutet, dass die Änderungen in erster Linie politische Kontroversen um Facebook-Inhalte entschärfen sollen. Nach der US-Präsidentschaftswahl im Jahr 2016 stand Facebook wegen der Ausbreitung gefälschter Nachrichten in der Kritik.

 

Kodak Rollfilm weißer Hintergrund zum Artikelthema Kryptowährung News: Kodak mischt mit KodakCoins den Markt auf

Kryptowährung News:
Kodak mischt mit KodakCoins den Markt auf

Wenn man Kodak hört, denkt man eigentlich an Fotografie und nicht an digitale Währungen. Das ist seit Dienstag anders: Denn das Unternehmen möchte mit sogenannten KodakCoins eine eigene Kryptowährung einführen. Was diese Neuigkeit für Reaktionen ausgelöst hat ist erstaunlich.

 

Aktienkurs steigt um 120 Prozent

Kryptowährungen sind im Moment das Thema in den Medien. Aus diesem Grund hat die Ankündigung des KodakCoins und der dazu passenden Plattform KodakOne großes Aufsehen erregt. Das Unternehmen möchte mit einer eigenen Kryptowährung die Autorenrechte von Fotografen absichern. Außerdem können auf diese Weise Bilder besser vermarktet werden. Als Reaktion auf diese Nachricht ging der Aktienkurs von Kodak gewaltig durch die Decke.  

 

Kryptowährung News

Im US-Handel konnte die Aktie ein Plus von 120 Prozent verzeichnen und liegt derzeit bei ungefähr sieben Dollar. Anscheinend haben Kryptowährungen und alles, was damit zu tun hat, eine sehr starke Anziehungskraft auf Investoren. Nicht ohne Grund haben sich mehrere Firmen Namen wie Crypto Company, Nodechain oder Blockchain gegeben – auch wenn gar kein Zusammenhang mit Digitalwährungen besteht. Als die Getränkefirma Long Island Iced Tee ihre Namensänderung zu Long Blockchain Corp bekannt gab, verdreifachte sich dessen Aktienkurs.  

 

Faire Vergütung für Fotografen

Kodak möchte mit der neuen Plattform verhindern, dass geschützte Bilder unerlaubt genutzt werden. Mit der Blockchain-Technologie ist der KodakCoin genauso abgesichert wie der medienpräsente Bitcoin. Firmenchef Jeff Clarcke betonte, dass Kodak schon immer daran gearbeitet hat, die Fotografie zu demokratisieren und Fotografen eine faire Vergütung zu ermöglichen. Das Unternehmen hat die Entwicklung der klassischen Fotografie maßgeblich geprägt. Mit der Digitalisierung von Bildern haben sie jedoch den Anschluss verloren. Trotz Insolvenzverfahren, gilt das Unternehmen heute als Spezialist für digitalen Druck.

 

Nacht Tunnel Handy Arm

Augmented Reality App:
Ausstellung setzt auf digitale Elemente

Heutzutage darf das Handy bei keinem Museumsbesuch mehr fehlen. Diese Tatsache hat die Künstlerin Felice Grodin darin bestärkt, Augmented Reality in ihre Ausstellung „Invasive Species“ einzubauen. Dafür wurde eine App entwickelt, mit der das gesamte Museumsgebäude Teil eines Kunstwerks wird.

 

 

 

Digitale Ausstellung

Passend zum Start der internationalen Kunstmesse “Art Basel” und der “Miami Art Week”, eröffnet das Pérez Art Museum Miami, kurz PMM, eine neue Ausstellung names „Invasive Species“. Um den Kunstwerken Leben einzuhauchen, hat die Künstlerin Felice Grodin an einer Kombination aus Realität und Technik gearbeitet. Der Einsatz von Augmented Reality, zu Deutsch „erweiterte Realität“, verleiht der digitalen Ausstellung virtuell interaktive Elemente.

 

Augmented Reality App PAMM

Augmented Reality ist eine computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Mithilfe der Kamera von digitalen Geräten, wie Smartphones und Tablets, können zusätzliche virtuelle Informationen eingefügt werden. Um sich die digitalen Kunstwerke der Ausstellung anzusehen, müssen Besucher die kostenlose PAMM App herunterladen. Ziel der Macher ist es, die erweiterte Realität mit der Architektur und der Umgebung des Museums interagieren zu lassen. Was dabei herauskommt ist ein digitales Gesamtkunstwerk.

 

Gefahren für das Ökosystem

Mit dem virtuellen Ausstellungsstück „Terrafish“ vereint die Künstlerin von der Museumsdecke hängende Pflanzen an der Außenfassade mit einer tierischen Spezies. Sie sollen eine nicht heimische Quallenart aus den Gewässern Süd-Floridas darstellen. Grodin möchte auf die zukünftige Instabilität des Ökosystems aufmerksam machen, was eine Gefahr für den Klimawandel und invasive Tierarten ist. Die Ausstellung ist Teil eines Pilotprojekts, das die John S. und James L. Knight Stiftung finanziert. Damit soll der hohen Nachfrage nach digitaler Erlebbarkeit im Kunstbereich entgegengekommen werden.

 

weiße Wand schwarzes Geflecht zum Artikelthema Kunstausstellung Potsdam: Design trifft auf Politik

Kunstausstellung Potsdam:
Design trifft auf Politik

Der Kunstraum Potsdam beschäftigt sich in der Ausstellung “Politiken des Designs” mit dem Zusammenhang zwischen Design und Politik. In über 50 Werken thematisieren junge Gestalter unter anderem das Maß der  Einflussnahme und die Intentionen hinter dem Design.

 

Ausstellungsreihe “Made in Potsdam”

Im Kunstraum Potsdam dreht sich vom 11. bis zum 27.01.2018 alles um das Thema “Politiken des Designs”. Aufgrund der aktuellen sozialen, gesellschaftlichen und politischen Situation wird es Zeit, eine kritische Positionsbestimmung vorzunehmen. Der gleichen Meinung ist auch der Design Fachbereich der Fachhochschule Potsdam. Über 50 Werke von Gestaltern können in der traditionellen Ausstellungsreihe “Made in Potsdam” betrachtet werden. Die heutige Eröffnung ist kostenlos und wird mit einer Rede von Oliver Gehrs eingeleitet.

 

Ist technologischer Fortschritt die Zukunft?

Der Kunstraum Potsdam wird zum Ort der Auseinandersetzung. Den zugehörigen Gesprächsstoff bieten neben der Ausstellung auch Rundgänge mit Führung, öffentliche Lehrangebote, spielerische Aktionen und Diskussionen mit Gästen. Besucher werden, innerhalb der Ausstellung, durch die politischen Räume Konsum, Grenze, privater Raum und Zukunftsproduktion geführt.  

 

Design als Instrument zur Einflussnahme

Design nimmt, in der Regel unbemerkt, großen Einfluss auf den Alltag und das Zusammenleben von uns Menschen. Weil diese Reichweite immer größer wird, müssen wir anfangen, uns die Frage zu stellen, aus welcher spezifischen Haltung heraus gehandelt wird. Ist es möglich, dass Design zum Instrument der Einflussnahme werden kann? Und ab wann ist Design politisch?

 

Kunstausstellung Potsdam erforscht gesellschaftlichen Tendenzen

Die Nachwuchs Designer versuchen darauf Antworten zu finden und tauchen dabei in Handlungsräume sowie Lebenswelten ein. Sie erforschen gesellschaftliche Tendenzen und initiieren Perspektivwechsel, indem sie uns in das “Internet der Anderen” eintauchen lassen. Grenzgänge werden sowohl im übertragenen Sinn als auch mit konkretem Bezug auf die USA und Mexiko beleuchtet. Außerdem entwerfen die Gestalter utopische Narrative und lenken ihren Blick auf die Konsumgewohnheiten der Gesellschaft.    

 

Hier geht’s zum Facebook-Event

 

weiße Röhre liegender Mensch Kabel an Armen und Beinen zum Artikelthema Wissenschaftliche Kunst: BioArt bringt Menschen der Natur wieder näher

Wissenschaftliche Kunst:
BioArt bringt Menschen der Natur wieder näher

Datentransfer, Signalverarbeitung und künstliche Intelligenz – was unsere heutige Technik an den Tag legt, findet seinen Ursprung in der Tierwelt. Die Ausstellungsreihe “Nonhuman Agents” im „Artlaboratory Berlin“ hat die Kommunikation eines der größten Lebewesen auf der Welt erlebbar gemacht.

 

Der Mensch im Mittelpunkt

Als Anthropozän wir ein neues Zeitalter bezeichnet, in dem der Mensch den gesamten Planeten nach seinen Bedürfnissen gestaltet. Weil einzig und allein der Mensch im Mittelpunkt steht, sind andere Lebewesen vom Aussterben bedroht. In Berlin setzen sich Wissenschaftler und Künstler mit der Frage auseinander, wie die Welt fernab des  An­thro­pozentrismus aussehen würde. Zusammen wollen sie einen Blick auf die sogenannten „nonhuman agents“ werfen, um sie der Öffentlichkeit näher zu bringen.

Nonhuman agents

Ein Beispiel für diese nichtmenschlichen Akteure ist der Schleimpilz Physarum polycephalum. Die künstliche Intelligenz von Robotern ist mit der Intelligenz des Pilzes vergleichbar – mit dem Unterschied, dass Physarum polycephalum diese schon sehr viel früher hatte. Der Schleimpilz gehört genau genommen zu der Gruppe der Amöben und verfügt über ein ausgeklügeltes Informationsübertragungssystem. Registriert er an zwei Punkten seines Fadengeflechts eine Nahrungsquelle, kann er in kürzester Zeit die optimalste Verbindung dazu herstellen.

 

Heather Barnett, The Physarum Experiments Study No. 022, Film still, 2016

BioArt

Viele Computerwissenschaftler beschäftigen sich jetzt mit diesem Phänomen. Die britische  Künstlerin Heather Barnett hat eine Performance aus der Wanderung der Schleimpilze erstellt. Menschliche Tänzer duplizieren dabei dessen Bewegungen. Diese Verschmelzung von biologischer Forschung und Kunst nennt man BioArt. Und genau darauf hat sich das „Artlaboratory Berlin“ in Wedding spezialisiert. „Wir wollen mit unseren Projekten die wissenschaftliche Forschung zu nichtmenschlichen Organismen auf andere Weise sichtbar machen“, erklärt die Gründerin Regine Rapp.

 

Kooperation zwischen Wissenschaft und Kunst

Zusammen mit ihrem Partner Christian de Lutz hat sie das „Artlaboratory Berlin“ im Jahr 2006 gegründet. Besonders interessant ist die Ausstellungsreihe “Nonhuman Agents”, in der unterschiedliche Lebensformen im Mittelpunkt von Konferenzen und Kunstinstallationen stehen. „Dabei ging es uns immer um eine postanthropozentrische Perspektive“, betont Rapp. Um sich an dem Projekt beteiligen zu können, müssen Künstler auch in der Wissenschaft tätig sein.

 

Unterirdische Kommunikation

Aus diesem Grund haben sich Künstlerin Saša Spačal, der Biomedizinern Mirjan Švagelj und Anil Podgornik aus Slowenien zu einem interdisziplinären Kollektiv zusammengetan. In ihrer Hightech-Installation wollten sie einen sensorisch-gefühlsmäßigen Zugang zu der Welt unter der Erde herstellen. Besucher legen sich in eine Art offene Röhre und bekommen über Manschetten an den Extremitäten leichte elektrische Signale. Zusammen mit den Audiotönen der Kopfhörer soll man sich in den Kommunikationsraum des unterirdischen Pilzgeflechts hineinfühlen können. BioArt ist ein großartiger Ansatz, der Menschen dabei hilft, sich der Natur auf zeitgemäße Weise wieder anzunähern.

 

 

Titelbild: Saša Spačal, Mirjan Švagelj und Anil Podgornik: Myconnect, Installation, 2014
Credit: Damjan Švarc, Kapelica Gallery, Fotoarchiv

Bühne dunkler Hintergrund rotes Spotlight Breakdancer zu dem Artikelthema Flying Steps Berlin: Erste Dance-Academy mit Tanzbibliothek

Flying Steps Berlin:
Dance-Academy mit digitaler Tanzbibliothek

In der Dance-Academy der Flying Steps Berlin gibt es jetzt dank des Anbaus neue Tanzräume, einen Medienraum und ein Wellness-Café. Dieser moderne Medienansatz macht die Ausbildungsstätte weltweit einzigartig.

 

120 Kurse pro Woche

Die Flying Steps Academy hat ihre Tanzräume wegen des großen Andrangs um 800 Quadratmeter erweitert. Vor zehn Jahren wurde sie von der Berliner Breakdance-Crew gegründet und genießt seitdem einen hohen Bekanntheitsgrad. Jetzt können sich Tanzbegeisterte über fünf große Räume freuen, die bei 120 Kursen in der Woche auch dringend nötig sind. Angeboten wird nicht nur Breakdance, sondern auch Jazz, Rock und Ballett.  

 

Flying Steps Berlin begeistern weltweit

Seit 1993 tanzen sich die Flying Steps mit Shows wie “Flying Bach” durch die ganze Welt. Fünfzehn Jahre später, haben sie sich entschlossen, selbst tänzerischen Nachwuchs auszubilden. Und das funktioniert bis heute mit Hilfe von 32 Dozenten hervorragend. Deswegen setzten die Tanz-Genies mit ihrer, selbst finanzierten, räumlichen Vergrößerung auf eine Erweiterung ihres Ausbildungskonzepts.

 

Tanzbibliothek mit 300 Videos

In der Flying Steps Academy gibt es jetzt ein riesiges Trainingszentrum im Keller, dass den Muskelaufbau fördern soll. Das Café 2000 bietet jungen Sportlern gesunde Ernährung und wartenden Eltern eine leckere Tasse Kaffee. Besonderes Highlight ist der Medienraum mit Bildschirm für Tanz-Theorie mit 300 Kurzvideos. Damit ist die Academy die weltweit erste Ausbildungsstätte mit diesem Medienansatz. Berliner erwartet 2018 eine neue Show namens Flying Illusion im Theater am Potsdamer Platz.       

 

 

Mann in Kostüm silberne Röhren zu dem Artikelthema Die Maschine steht still nach E. M. Forster: Ist die Technik unser Untergang?

Die Maschine steht still nach E. M. Forster:
Ist die Technik unser Untergang?

Wer braucht schon frische Luft, körperliche Nähe oder einen tieferen Sinn im Leben, wenn einfach alles auf der Welt von nur einem Apparat aus gesteuert werden kann? Das Ergebnis kann man sich im Theater an der Parkaue in “Die Maschine steht still” nach E. M. Forster ansehen. Wir haben uns die Vorstellung angeschaut und geben euch eine Review zu der Dramatisierung.

 

Unterwerfung der Natur

Wie würde die Erde aussehen, wenn Maschinen das komplette Leben der Menschen bestimmen könnten? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Regisseurin und Videokünstlerin Evy Schubert in der Dramatisierung “Die Maschine steht still”. Die Maschine wird von Denis Pöpping verkörpert und steht im Zentrum des Theaterstücks. Sie ist der neue Lebensmittelpunkt der Menschheit geworden, nachdem diese die Natur vollkommen bezwungen hatte. Von der Erde geflohen, beschlossen die Menschen sich von ihrem alten Leben sowie ihrem religiösen Glauben zu lösen und dienten von dort an ausschließlich der Maschine.

 

 

Denis Pöpping in „Die Maschine steht still“ | Foto: Christian Brachwitz

 

Keine Erlebnisse, Emotionen, Erfahrungen

Von da an wurden zwischenmenschliche Beziehungen auf ein Minimum reduziert –  körperliche Nähe ist für die Menschen ein Fremdwort. Die meiste Zeit des Tages verbringen sie in ihren fast leeren Zimmern in der Maschine. Jeder arbeitet rund um die Uhr daran, sie mit Wissen zu versorgen, um sie zu stärken. Während die meisten Menschen mit ihrem eintönigen Alltag zufrieden sind, kommen einer Person langsam Zweifel: Kuno. Er möchte die Maschine verlassen und zurück zur Erde reisen. Seine Mutter Vashti, der er davon über den Kommunikationskanal der Maschine berichtet, ist von dieser Idee überhaupt nicht begeistert. Genauso wenig wie von Kunos Bitte nach einem persönlichen Treffen.

 

 

Ensemble „Die Maschine steht still“ | Foto: Christian Brachwitz

 

Anpassung oder Tod

Um zu ihrem Sohn zu gelangen, muss Vashti eine futuristische Version eines Zuges betreten, von dem aus man einzelne Länder der Erde sehen kann. Trotz ihrer Angst vor den ganzen ungewohnten optischen Eindrücken, schafft sie es zu ihrem Sohn. Dieser hat es inzwischen auf die Erde geschafft und ist sich nun sicher, dass die Maschine den Menschen mehr nimmt als nützt und nur aus eigennützigen Motiven handelt. Die Maschine stuft Kuno als Gefahr ein und beschließt, ihn, wie alle Andersdenkende, zu vernichten. Vashti glaubt ihrem Sohn nicht und stimmt zu, Kuno der “Heimatlosigkeit”, also dem Tod, zu überlassen. Doch die Maschine beginnt nach mehreren Systemfehlern nach und nach zusammenzubrechen. Alle Menschen, die nicht auf die Erde geflohen sind, sterben.    

 

 

Die Maschine in „Die Maschine steht still“ | Foto: Christian Brachwitz

 

M. Forster nah an der Realität

Die Dramatisierung basiert auf dem Roman “Zimmer mit Aussicht” des englischen Erzählers E.M. Forster (1879-1970). Die kurz darauf folgende Verfilmung der Anti-Utopie gewann drei Oscars. Der Roman erschien Jahrzehnte bevor der erste Computer erfunden wurde und skizziert eine frühe Version des Internets. Tatsächlich ist “Die Maschine steht still” sehr nah an der Realität. Nur die wenigsten kommen heute ohne Smartphone, Laptop und das Internet aus. Die virtuelle Welt scheint eine derart große Faszination auszulösen, die sich vor allem bei jungen Menschen zu einer starken Abhängigkeit entwickelt hat. Ein Leben ohne WhatsApp, YouTube und Instagram? Unvorstellbar! Die Dramatisierung von Evy Schubert zeigt in überspitzter Form, dass die komplette menschliche Hingabe zu technischen Geräten auch unser Untergang werden könnte. Maschinen erleichtern unser Leben enorm, aber sie können niemals die Einzigartigkeit der Realität ersetzen.      

 

 

Hier gibt es weitere Infos

Titelbild: Christian Brachwitz

 

Wunderkerze dunkler Himmel zum Artikelthema Silvester in Berlin: Die schönsten Bilder zum Jahreswechsel

Silvester in Berlin:
Die schönsten Bilder zum Jahreswechsel

Wer an Silvester in Berlin war, konnte sich (mehr oder weniger) fast durchgängig von 17:00 bis 01:00 Uhr an den ganzen Feuerwerken erfreuen. Was das Böllern angeht, sind die Berliner nämlich ganz weit vorne dabei. Für jeden, der nicht in der Hauptstadt ins neue Jahr gefeiert hat, haben wir die schönsten Bilder des Abends zusammengestellt.

 

Die Ruhe vor dem Sturm

‘Ne Wunderkerze tut’s auch

Gesundheit geht vor

Einer kommt immer zu früh

This is now! Last shot of 2017! #berlin #thattoweragain

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Der gute alte Fernsehturm

Oberbaumbrücke on fire

Feuerwerk hoch zehn

Ciao 2017!

Frau blaues T-Shirt Kalender Januar zum Artikelthema Januar: Top 10 Events in Berlin

Januar:
Top 10 Events in Berlin

Gerade haben wir uns noch das wunderschöne Feuerwerk über den Dächern Berlins angeschaut und schon befinden wir uns im Jahr 2018. Die meisten haben sich unrealistische Neujahrsvorsätze wie “mehr Sport machen” vorgenommen. Wie wäre es stattdessen mit “etwas mehr Kultur”? Unsere Top 10 Events in Berlin sind dafür nämlich genau das Richtige!  

 

ArtNight: Frida Kahlo

Am 16. Januar findet eine weitere ArtNight mit dem Thema “Frida Kahlo” in der Brotfabrik Berlin statt. Teilnehmer können, mit Hilfe der Künstlerin Kaitlyn, auf einer Leinwand ihre eigenen Kunstwerke erschaffen. Egal ob alleine mit Freunden oder mit einem Date – die ArtNight ist für jeden ein Erlebnis. Man muss keine künstlerischen Kenntnisse haben oder Materialien mitbringen. Getränke und Essen können vor Ort zu angemessenen Preisen erworben werden.

 

Wo: Brotfabrik Berlin, Caligariplatz 1, 13086 Berlin

Wann: 16.01.2018

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Eröffnung: Ausstellung „Drive Drove Driven“

In der Kommunalen Galerie Berlin wird eine Gruppenausstellung von 23 künstlerisch arbeitenden Fotografen eröffnet, die sich ausschließlich mit Autos beschäftigt. Dieser Gegenstand schenkt uns sowohl Flexibilität als auch Mobilität und erleichtert den Alltag enorm. Oft werden Gefahren, die das Autofahren mit sich bringt, unterschätzt und es kommt zu tödlichen Unfällen. Die Künstler setzten sich in über 60 Aufnahmen mit den positiven und negativen Aspekten dieser Beförderungsart auseinander.

 

Wo: Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin
Wann: 28.01.2018
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Eröffnung: Kunst/Natur – Künstlerische Interventionen IV

Interventionen ist der vierte und letzte Teil des Modellprojekts Kunst/Natur der bildenden Künstler Mark Dion, Assaf Gruber und Elizabeth Price. Teilnehmer können sich außerdem über eine Live-Hörprobe mit der Komponistin Ulrike Haage freuen. Während sich Mark Dion mit materieller Kultur beschäftigt hat, gibt es von Assaf Gruber einen Film über eine in der DDR durchgeführte Korallenexpedition und die Arbeit von Präparatoren. Die Geschichte des Museums für Naturkunde Berlin wurde von Elizabeth Price in einer Installation veranschaulicht.

 

Wo: Museum für Naturkunde Berlin, Invalidenstraße 43, 10115 Berlin
Wann: 29.01.2018
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Kuratorenführung: Preis der Nationalgalerie 2017

Im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin führt die freie Kuratorin Dorothée Brill durch die Shortlist-Ausstellung mit den Arbeiten der 2017 für den Preis nominierten Künstlerinnen Sol Calero, Iman Issa, Jumana Manna und Agnieszka Polska. Die Ausstellung, über die wir bereits berichtet haben, ist für jeden Liebhaber der Gegenwartskunst ein Muss. Mit farbenfrohen und puristischen Werken machen die Künstlerinnen auf Gesellschaftsprobleme, wie Korruption oder die globale Erderwärmung, aufmerksam.

 

Wo: Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Invalidenstraße 50-51, 10557 Berlin
Wann: 13.01.2018
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Planetarium: Himmelsspaziergang

Das Planetarium Berlin lädt zu einer Entdeckungsreise des Nachthimmels ein. Besucher erfahren, was hinter den fernen Lichtpünktchen steckt, die nachts den Himmel erleuchten. Das Wandern zwischen Galaxien und Nebel wird von leiser Musik und Geschichten über Sternbilder begleitet. Die “Himmelspaziergänge” unterscheiden sich voneinander, da jede Nacht etwas anderes am Himmel zu sehen ist.   


Wo: Planetarium am Insulaner / Wilhelm-Foerster-Sternwarte, Berlin

Wann: 05.01.2018

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Cabaret: Across the Middle, Past the East

Das Cabaret “Across the Middle, Past the East” begeistert seine Zuschauer mit Musik, Glamour und schwarzem Humor. Ein temporäres Kollektiv aus Künstlerinnen mit Wurzeln im östlichen Mittelmeerraum setzt sich mit ihrer komplex geteilten Herkunftsregion auseinander. Sie stellen sich unter anderem die Frage, wie man Denken entnationalisieren kann, ohne kulturelle Identitäten aufzugeben. Die Künstlerinnen wollen, dass jeder Ort auf der Welt für jeden ein Zuhause werden kann, für das man sich nicht verändern muss.


Wo: Sophiensaele, Sophienstraße 18, 10178 Berlin
Wann: 25. – 28.01.2018  
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Sand Malerei Show: Geschichte der Mauer

Im Zentrum der neuen Sand Malerei Show im Sandtheater des Admiralspalast Berlin steht eine Epoche der deutschen Geschichte, die ein ganzes Land bewegt hat. Sandartisten erschaffen eine beeindruckende Zeitreise mit sich ständig verändernden Sandbildern. Es geht dabei um die Errichtung der Mauer 1961, die Jahre der Trennung und den langersehnten Fall der Mauer 1989 bis zum Leben im heutigen, wiedervereinten Berlin.

 


Wo: Sandtheater im Admiralspalast Berlin, Admiralspalast Friedrichstrasse 101, 10117 Berlin

Wann: bis 27.01.2018
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Eröffnung: „Berliner Schatzhäuser. 150 Jahre Kunstgewerbemuseum“

Das Kunstgewerbemuseum feiert sein 150-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund beleuchtet eine Ausstellung die Geschichte der Sammlung an ihren verschiedenen historischen Standorten. Sieben Schautafeln und eine Reihe museumsgeschichtlich bedeutender Kunstweke skizzieren die Grundzüge dieser langen Entwicklung. Zusätzlich wird deutlich, wie sich die Aufgaben des Kunstgewerbemuseums gewandelt haben.


Wo: Kunstgewerbemuseum, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin
Wann: 11.01.2018
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Vernissage: Katrin Bäcker – Entführungen

Die Malerin Katrin Bäcker aus Berlin erschafft in ihren Kunstwerken Begegnungen an der fließenden Grenze zwischen Zivilisation, Wildnis, Kultur und Natur. Stadtbewohner werden regelrecht entführt und in Landschaften versetzt, die nicht von Menschen geprägt worden sind. Andersherum finden sich Affen aus der Wildnis in menschlichen Lebensräumen wieder, wo sie den Projektionen und dem Erkenntnisdrang der Menschen ausgesetzt sind.


Wo: WerkStadt, Emser Str, 124, 12051 Berlin
Wann: 13.01.2018
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Komische Oper Berlin: Die Zauberflöte

Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart begeistert nicht nur Berlin, sondern auch Los Angeles, Minneapolis, das Reich der Mitte (Shanghai, Xiamen und Guangzhou) und nicht zuletzt Warschau. Vor allem die Mischung aus Filmanimation und live agierenden Sängern macht die Oper zu einem unvergesslichen Erlebnis. Tiefsinnigkeit trifft auf augenzwinkernden Humor, der Groß und Klein verzaubert.


Wo: Komische Oper Berlin, Behrenstraße 55-57, 10117 Berlin
Wann: 05.01.2018
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