Augmented Reality App:
Ausstellung setzt auf digitale Elemente

Nacht Tunnel Handy Arm

Heutzutage darf das Handy bei keinem Museumsbesuch mehr fehlen. Diese Tatsache hat die Künstlerin Felice Grodin darin bestärkt, Augmented Reality in ihre Ausstellung „Invasive Species“ einzubauen. Dafür wurde eine App entwickelt, mit der das gesamte Museumsgebäude Teil eines Kunstwerks wird.

 

 

 

Digitale Ausstellung

Passend zum Start der internationalen Kunstmesse “Art Basel” und der “Miami Art Week”, eröffnet das Pérez Art Museum Miami, kurz PMM, eine neue Ausstellung names „Invasive Species“. Um den Kunstwerken Leben einzuhauchen, hat die Künstlerin Felice Grodin an einer Kombination aus Realität und Technik gearbeitet. Der Einsatz von Augmented Reality, zu Deutsch „erweiterte Realität“, verleiht der digitalen Ausstellung virtuell interaktive Elemente.

 

Augmented Reality App PAMM

Augmented Reality ist eine computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Mithilfe der Kamera von digitalen Geräten, wie Smartphones und Tablets, können zusätzliche virtuelle Informationen eingefügt werden. Um sich die digitalen Kunstwerke der Ausstellung anzusehen, müssen Besucher die kostenlose PAMM App herunterladen. Ziel der Macher ist es, die erweiterte Realität mit der Architektur und der Umgebung des Museums interagieren zu lassen. Was dabei herauskommt ist ein digitales Gesamtkunstwerk.

 

Gefahren für das Ökosystem

Mit dem virtuellen Ausstellungsstück „Terrafish“ vereint die Künstlerin von der Museumsdecke hängende Pflanzen an der Außenfassade mit einer tierischen Spezies. Sie sollen eine nicht heimische Quallenart aus den Gewässern Süd-Floridas darstellen. Grodin möchte auf die zukünftige Instabilität des Ökosystems aufmerksam machen, was eine Gefahr für den Klimawandel und invasive Tierarten ist. Die Ausstellung ist Teil eines Pilotprojekts, das die John S. und James L. Knight Stiftung finanziert. Damit soll der hohen Nachfrage nach digitaler Erlebbarkeit im Kunstbereich entgegengekommen werden.

 

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